Just another Vegan Wednesday… oh je, da singen gleich allerhand cheesy Pop-Stimmchen in meinem Kopf um die Wette :) Gut also, dass mir gestern an meinem 25ten Vegan Wednesday doch noch ein anderer Song eingefallen ist, der hier rein passen könnte: Chicago – 25 or 6 to 4. Bitteschön!
Gesammelt werden alle Beiträge diese Woche von der bezaubernden Cara von think. care. act.
Frühstück
Summer is coming… & das heißt bei mir, Obst ist coming. Besonders auf den Frühstückstisch. Orangenviertel gefolgt von Hirseflocken-Brei mit Mango, Banane und Heidelbeeren. Dazu some good old sweet tea.
Mittagessen
Mittags musste es schnell gehen, demnach wurden nur ein paar glutenfreie Maccaroni in den Topf geworfen & eine fixe Blumenkohl-Alfredo-Soße dazu gezaubert. Rezept & ausführliche Berichterstattung zu diesem healthy dish folgen natürlich :)
AbendessenWie jeden Mittwoch erhielt ich auch in dieser Woche wieder meinen Rezepte-Newletter von VegNews. (Im Übrigen eine wirklich schicke Seite mit unzähligen veganen Rezeptideen und solchen Späßen.) Diesmal wurden mir gluten-free stuffed mushrooms empfohlen, und wie der Zufall es wollte, hatte ich noch eine langsam überfällige Packung Pilze im Haus. Somit kam eins zum anderen & nach gut 30 Minuten stand das Abendbrot auf dem Tisch – gebackene Pilze mit kichererbsiger Füllung. Das Rezept stammte diesmal von der wundervollen Allyson Kramer (Manifest Vegan) & ist HIER zu finden.
Pilze allein genügten jedoch nicht & somit fand auch die Guacamole vom Vortag noch Verwendung, indem sie mit einem ganz leicht verbrutzelten Kokosnuss-Speck bestreut, auf ein Brot geschmiert wurde. Muss ja alles seine Ordnung haben. Das Rezept für den Kokosnuss-Speck kann ich euch nur an Herz legen, er schmeckt gigantisch, nur solltet ihr ihn vielleicht nicht soo lange im Ofen lassen, vor allem nicht, wenn ihr, wie ich, bereits geröstete Kokos-Chips verwendet :) But things happen.
Birdies, ich wünsche euch noch einen angenehmen Abend. Schaut mal bei Cara vorbei & geht auf vegane Entdeckungsreise durch die zahlreichen Vegan Wednesday Artikel in dieser Woche. Ich werde auf jeden Fall als euer Sidekick mit von der Partie sein. Toodles!
Schon zwei Wochen ist es her, seit dem ich mich mit der wundervollen Nini von Nini und ihre Freunde in Leipzig getroffen haben. Da ich gerade wieder einmal meiner Heimat einen Besuch abstattete, hielten wir es für eine gute Idee, uns endlich auch außerhalb der digitalen Bloggerwelt kennen zu lernen. Eine verdammt gute Idee! Wir sind nämlich aus dem Quatschen gar nicht mehr herausgekommen :) Nini, meine Liebe, du hast mir einen zauberhaften Nachmittag verschafft♥ Und der nächste gemeinsame Koch- & Back-Tag ist schon vorgemerkt :)
Da man sich als Veganer in Leipzig regelrecht austoben kann, mussten wir gar nicht lange nach einem geeigneten Ort für unser kleines Treffen suchen. Und da wir beide noch das L.E. Cupcakes auf unserer Liste stehen hatten, fiel unsere Wahl natürlich schnell auf das kleine Lädchen der bezaubernden Anja im Herzen Connewitz. Genau wie die Nachmittagssonne vor der Tür, empfing uns auch Anja mit strahlendem Lächeln in ihrem kleinen Wohnzimmer-Café. Nach dem wir uns über das kleine, aber äußerst feine und so liebevoll gestaltete Schaufenster-Angebot an Cupcakes fast den Kopf zerbrachen, konnten wir uns letztlich doch jeder für eine süße Leckerei entscheiden. Während ich, noch immer papp satt von diversen Brunch-Exzessen (Erklärung folgt :D), um jeden Preis den Mini-Donut ausprobieren musste (jaja, diese Donut-Schwäche nimmt langsam überhand), ließ sich Nini “Den Klassiker” (Schokokuchen mit Schokosauce gefüllt und Vanilleschlagcreme getoppt) zu ihrem Mandelmacchiato schmecken. Oder Ninimaus, du hattest doch den Klassiker?? :)
Als würden wir schon zu Anja’s Stammkundschaft gehören, wurde auch gleich fleißig geplaudert, getratscht & die neusten Backideen ausgetauscht. Herzlicher geht es kaum! Die “Cups der guten Hoffnung” waren nicht nur verdammt lecker, nein, da alle Backwaren im L.E. Cupcakes vegan & ohne Gluten zubereitet werden, machen sie auch richtig gut satt. Und das sage ich, zwar schon mit vorab vollgefuttertem Bauch, aber auch mit Nini Bestätigung. Gebacken werden die kleinen Tassen-Kuchen nämlich vorwiegend mit Reismehl. Und da ich auch gerade noch meinem Vitamix zu Hause stehen hab, wird in den nächsten Tagen noch ein eigens für Anja angefertigter Do-it-Yourself-Artikel zum Thema Reismehl erscheinen :)
Mir bleibt eigentlich fast gar nichts mehr zu sagen, außer besucht L.E. Cupcakes! Egal, wo ihr euch in Leipzig befindet, ob ihr auf der Durchreise seid oder gerade ein hübsches Café für den Sonntagnachmittag sucht. Ihr seid in Anja’s Lädchen mehr als gut aufgehoben. Und wenn der ein oder andere von euch nun Lust hat, auch mal fernab der virtuellen Welt einen Cupcake mit mir essen zu gehen, dann werden wir uns genau dort wiedersehen :)
Für alle, den der kleine Hunger schon weit vor Connewitz packt, Anja’s Cupcakes findet ihr auch an folgenden Adressen:
im Holy Soup → Südvorstadt (Karl-Liebknecht-Straße 85), Plagwitz (Zschochersche Straße 33 A)
im Südplatz-Späti → Südvorstadt (Schenkendorfstr. 20)
und in der Speisekammer → Schleußig (Holbeinstr. 19)
Bevor ich euch in den nächsten Tagen mit allerhand Restaurant-Reviews aus Leipzig & Weimar zu knalle, bereichere ich euch heute mit einer kleinen Snack-Idee. Nicht nur, dass ihr mit den kleinen Leckerlis für die kommenden Blogposts gewappnet seid, nein, auch im alltäglichen Leben sind sie super für den dringend benötigten Energie-Kick am späten Nachmittag, zwischen Vorlesungen oder im Büro. Ein, zwei davon in die Brotdose gepackt und schon kann euch auch auf Reisen das Nachmittagstief nichts mehr anhaben. Und gesund gut für euren Körper & Geist sind die Biester ebenfalls, vorausgesetzt ihr bereitet sie mit einer guten (Zart-)Bitterschokolade zu.
In der Herstellung sind die kleinen Snackerdoodles ein äusserst liebes Kind, man benötigt nämlich nur ein paar Brocken Schokolade (z.B. Zartbitter, Bitterschokolade, Reismilch-Schokolade), (ungesüßte) Trockenfrüchte (z.B. Cranberries, Rosinen, Goji-Beeren, Aprikosen, Kirschen) & eure Lieblingnüsse bzw. -hülsenfrüchte (z.B. Walnüsse, Erdnüsse, Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Pistazien). Und schon kanns losgehen!
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und im Anschluss in kleinen Klecksen auf einem Backpapier verteilen. Die Kleckse mit der Löffelrückseite zu einem Kreis ausformen und sofort (solange die Schokolade noch flüssig ist) mit euren liebsten Trockenfrüchten & Nüssen belegen und wenn nötig, diese leicht andrücken. Wer es danach nicht abwarten kann, steckt die Taler am besten ins Gefrierfach. 10min warten und schon sind die fertig. An der Luft dauert das Trocknen der Schokolade je nach Zimmerwärme 30-60min (außer ihr haltet euch momentan in der Wüste auf :D). Bewahrt eure Schoko-Taler am besten im Kühlschrank auf. Der nahende Sommer birgt auch seine Tücken mit :) Zumindest in den Augen der Schokoladen-Fans.
Ich hoffe, ihr hattet entspannte Pfingstfeiertage. Meine waren gut vollgepackt mit Konzerten und meiner ersten Studio-Erfahrung gestern (Demo-Tape, woohoo). Es war ein wirklich gelungenes Wochenende bisher. Heute wirds auch noch einmal interessant, denn wir (meine Band) spielen unser erstes Konzert in Jena. Home base, sozusagen. Mehr davon aber ein anderes Mal, versprochen!!
Freitag! Wochenende! Pfingsten! 3 Tage Quatsch machen!
Na, freut ihr euch schon alle? Was macht ihr über die Feiertage? Road-Trips? Städtereisen? Grill-Abende? Wenn ja, für all das wird euch das heutige Rezept wahrscheinlich nix nützen :D Aber naja, schlecht geplant ist halb verloren. Da müsst ihr jetzt mit leben. Lecker ist die Cashew-Milch trotzdem. Leicht nüssig im Abgang und bestens geeignet für Müsli, Suppen & das verfeinern herzhafter Leckereien.
Und wirft man einen Blick auf die Zubereitung der Milch, so ist sie auch die Einfachste im Bunde der drei pflanzlichen Kuh-Milch-Alternativen, die ich euch in meinem “Nussmilch 101″ vorstelle. Nachdem die Cashewkerne im Mixer ordentlich durchgerödelt wurden, könnt ihr euch nämlich das Auspressen mit dem Käsetuch regelrecht sparen. Durch das Einweichen über Nacht haben sich die Kerne mit soviel Wasser voll gesaugt, dass sie in Verbindung einem Mixgerät quasi komplett die Hüllen fallen lassen & in so kleine Bestandteile zerfallen, dass es gar nicht mehr nötig ist, diese noch heraus zu filtern. Bereitet man das Ganze mit einem Vitamix zu, hat das wie in meinem Fall ein samtig-weiches Ergebnis zur Folge. Schön, oder?
Los geht’s! Für rund 1l Cashewmilch benötigt ihr
75g (1/2 cup) Cashewkerne (ich mag die von Rossman “bleib gesund” ganz gerne) 1l (4 cups) Wasser
optional: 4-5 Datteln (für die Süße), 1/2TL Vanilleextrakt, Zimt
Nachdem die Cashewkerne über Nacht (oder mind. 8 Stunden) in etwas Wasser im Kühlschrank geschlafen haben, braust ihr sie am nächsten Tag ordentlich mit Wasser ab und werft sie zusammen mit 1l (abgekochtem oder gefiltertem) kalten Wasser in den Mixer. 1-2min gut durchmixen und dann könnt ihr die Milch auch schon in ein Gefäß eurer Wahl abfüllen. Ging doch ruckizucki, oder? Gekühlt und gut verschlossen, hält sich die Cashewmilch 4-5 Tage im Kühlschrank.
Mit etwas Kakaopulver & Süßungsmittel (Zucker, Stevia, Xylitol, Agavendicksaft oder Ahornsirup, um nur einige zu nennen :D ) kann man sich dann auch noch einen leckeren Cashew-Kakao zubereiten – perfekt für meinen Season Finale Friday -> The Vampire Diaries (Season 3). Revenge (Season 2), New Girl (Season 2) & The Walking Dead (Season 3). Das wird ein Fest.
Doch zunächst wünsche ich euch allen ein traumhaftes und vor allem sonniges Pfingstwochende. Erholt euch gut & geht mal ein bisschen raus, haha. Lasst es euch gut gehen♥
Bilderfluuuuut!
Guten Abend, meine Damen und Herren, und herzlich Willkommen zu den “Süßen Sonntagsgrüßen” (Ja, ich weiß, es ist Montag, aber ihr müsst es ja keinem verraten :D). Diesmal besonders spät, aber das aus gutem Grund, denn bis heute morgen befand ich mich noch in Leipzig, um mit meiner Mama einen schönen Muttertag zu verbringen, und die ein oder andere vegane Entdeckung in meiner Heimatstadt zu machen. Beides ist sehr gut gelungen, und vor allem von letzterem habe ich euch in den nächsten Tagen noch einiges zu berichten.
Heute soll es aber erst einmal um das Muttertags-Süß gehen, das gestern zwischen all den anderen Leckereien auf den Tisch kam. Die Rede ist von einer sehr waghalsigen Kombination aus veganem Käsekuchen mit einer leichten Kokoscreme on top. Mal was anderes, nicht wahr? Entstanden ist die Idee irgendwie aus der Not heraus, denn wenn ich unter Back-Druck stehe, kann es schon einmal zu eher ungewöhnlichen Kombinationen kommen. Wer sich nicht mit mir auf den unsichtbaren 10m Turm der Kombinationskunst wagt, kann auch getrost die Creme weglassen und ist trotzdem mit einem wahnsinnig leckeren Käsekuchen gesegnet.
Unter dem Umstand, dass die Rezeptur der teuflischen Oreo-Kekse mittlerweile dem amerikanischen Standard entspricht und sie somit auch endlich für Veganer geeignet sind, war es nur eine Frage der Zeit bis auch ich mich an meinem ersten Kuchen mit Oreo-Keks-Boden versuche. Lange Rede, kurzer Sinn, er schmeckt äußerst lecker, ist irgendwie anders, aber trotzdem klassisch. Wer sich darunter nix vorstellen kann, dem rate ich, ihn dringend nach zu backen :)
Oreo-Keks-Boden
150g Oreo-Kekse (Gewicht ohne die weiße Cremefüllung)
75g Pflanzenmargarine, z.B. Alsan, Raumtemperatur
1. Die Oreo-Kekse in zwei Hälften teilen und die weiße Creme mit einem Spatel oder einem Messer abkratzen. Aber nicht wegwerfen, die brauchen wir später noch für die Kokoscreme.
2. Die Keks-Hälften in einen Plastikbeutel (Gefrierbeutel) geben und mit einem Nudelholz oder einem anderen schweren Gegenstand zu Krümeln verarbeiten.
3. Die Keks-Krümel anschließend mit der Pflanzenmargarine verkneten und auf dem Boden einer mit Backpapier ausgelegten Kuchenform (26cm) verteilen. Entweder mit den Fingern oder mit der runden Seite eines Löffels, die vorher kurz im Wasser nass gemacht wurde.
1. Alle Zutaten in einem Mixer geben, oder mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten. Wer einen Pürierstab benutzt, sollte vorher den Naturtofu mit den Fingern zerbröseln, das macht das Pürieren etwas leichter :)
2. Die “Käse”-Creme auf den Oreo-Keks-Boden geben und die Oberfläche glatt streichen.
3. Den Kuchen bei 160°C Umluft (180°C Ober- & Unterhitze) für 60min im Ofen backen lassen. Anschließend in der Form komplett auskühlen lassen.
Am besten ihr bereitet den Kuchen am Vortag zu, so dass er über Nacht zusätzlich in den Kühlschrank gestellt werden kann. Am nächsten Tag könnt ihr ihn dann in Ruhe mit der Kokoscreme verkleiden.
Kokos-Oreo-Creme
400ml Kokosmilch (sollte über Nacht im Kühlschrank stehen) -> davon wird aber nur der feste Teil benötigt
weiße Oreo-Cremefüllungen der oben benötigten Oreo-Kekse
40g Kokosraspeln
optional: 30g Puderzucker
Nachdem die Kokosmilch die Nacht im Kühlschrank geschlafen hat, entnehmt ihr ihr am nächsten Tag nur den festen Teil, also das was sich von dem flüssigen Kokoswasser abgesetzt hat, und schlagt es mit einem Handmixer unter der Beigabe von Puderzucker und den Oreo-Cremefüllungen mind. 5min lang auf höchster Stufe. Danach solltet ihr eine schöne fluffige Kokoscreme haben. Für den absoluten Kokos-Overkill könnt ihr noch ein paar Kokosraspeln unterheben und die Creme danach auf eurem Käsekuchen verteilen.
Kooookooos-Overkill!!!
Was gab’s denn Leckeres auf eurem Muttertags-Frühstückstisch zu bestaunen? Kuchen? Herzchen-Cupcakes? Weiß der Geier? Ich will es von euch wissen!! :)
Natürlich soll’s auch im Wonnemonat Mai wieder einen Monatsrückblick auf meine April-Lieblinge geben & da wiedermal ausserordentlich viel Videomaterial zusammengekommen ist, fange ich gleich an!
YouTube-Kanal-Lieblinge
Bananajamana
Adventure Time + Kuchen = ♥ Und dann von so einem unfassbar talentierten Mädel, das war einfach zu viel für mich. Unbedingt anschauen: das Pokemon-Wand-Video!
Serientechnisch startete der April natürlich, wie zu erwarten mit der 3ten Staffel von Game of Thrones. Nachdem ich auch zeitgleich das 3te Buch (A Strom of Swords) ausgelesen hatte, konnte ich es kaum noch erwarten, die filmische Umsetzung zu sehen. Naaa, sie kriegt mich noch nicht. Ansich macht die Staffel sich bisher ganz gut, auch wenn sie meilenweit an den Ereignissen im Buch vorbeischießt, es werden hier und da Handlungsstränge gekürzt, oder an manchen Stellen dazu erfunden. Im Angesicht des sonderbaren Plans von HBO, jedes Buch in nur 10 Folgen zu behandeln, sind natürlich solche Kürzungen verständlich und auch notwendig. Dennoch würde ich es mir wirklich wünschen, zumindest dieses 3te Buch auf 2 Staffeln aufzuteilen. Immerhin sind es nur noch 4 Folgen bis zum Finale & es ist eigentlich noch nicht wirklich etwas passiert. Klingt wahrscheinlich für diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen haben, unverständlich, doch wie sagt Ygritte so schön: You know nothing, Jon Snow!
Yeah, sie hat endlich damit angefangen!
Jup, nach gefühlten 100 Jahren der Verdrängung und des Hinausschiebens dieser Serie, habe ich mich nun endlich rangetraut. Die Rede ist von The Walking Dead. Ich muss dazu sagen, ich bin wirklich kein Fan von Horror- & Zombie-Filmen, was ich ganz einfach auf den traumatischen Augenblick in meiner Kindheit zurückführe, in dem ich Stephen Kings “Friedhof der Kuscheltiere” gesehen habe. Seit dem habe ich zwar noch das ein oder andere Mal Zähne schlotternd vor dem Fernsehr verbracht und mir versucht Sachen wie The Ring reinzuziehen, doch das war es dann auch… Nur gut, dass sich das dieses Jahr alles ändern wird :) Wundervoller Weiße habe ich in diesem Semester ein Seminar mit dem tollen Namen “Ich sehe tote Menschen” belegt, indem sich alles um Horrorfilme und unheimliche Medien dreht. Also werde ich wohl oder übel in kalte Wasser springen und mir von A Nightmare on Elmstreet bis Poltergeist alles anschauen, was im Bezug auf Horrorfilme Rang und Namen hat. Gut, dass ich jetzt so abgeschweift bin und den Weg nicht mehr zurück zu The Walking Dead finde. ok, ich versuch es mal so: Gruselig ist die Serie für mich allerdings nicht, eher bedrückend und an vielen Stellen ziemlich nervig, aber ok, vielleicht würde ich im Falle einer Zombie-Apokalypse auch so handeln wie die dargestellten Personen, man weiß es ja nicht bis man mittendrin ist. Doch im Großen & Ganzen macht mir die Serie Spaß, alle Makeup-Artists, die hier mitgewirkt haben, verdienen wirklich jeden Preis, den sie hoffentlich dafür bekommen haben. Doch wahrscheinlich geht es mir wie den meisten, die diese Serie gesehen haben, ich hasse (ok, ich bin jetzt gerade mit der 2ten Staffel fertig) so ziemlich alle Charaktere bis auf Daryl. Überraschung! Aber er zieht’s nunmal durch! Gut, dass soll jetzt aber keine Abhandlung über The Walking Dead werden, sondern ich würde gerne von euch wissen, was ihr an der Serie sehenswert findet? Oder ob ihr vielleicht, wie ich, auch ein kleiner Angsthase seid, was Horrorfilme anbelangt?
Filme
Wie ich schon oben erwähnt habe, stelle ich mich dieses Jahr notgedrungen meiner Angst vor Horrorfilmen. Einer der ersten Filme, die ich für das Seminar schauen musste, war Red Lights von Rodrigo Cortés. Kein wirklicher Horrorfilm, eher ein Mystery-Thriller, der dem Zuschauer einen kleinen Blick hinter die Kulissen der selbsternannten Medien & Hellseher unserer Zeit erlaubt. Mit dabei, ein fabelhafter Cillian Murphy, Sigourney Weaver, Robert De Niro & eine leicht nervige Elisabeth Olsen. Ein Film, um den es sich streiten lässt. Ich für meinen Teil fand ihn wirklich gut, auch wenn zumindest eine “Auflösung” schon zu Beginn offensichtlich war :) Trotzdem gilt für alle, die ihn noch nicht gesehen haben, anschauen!!
Der zweite und auch schon wieder letzte Film in diesem Monat (ja, sonst war nix los, The Amazing Spider-Man war nunmal doof), der es auf meine Favoritenliste geschafft hat, war Tarsem Singhs The Fall. Nur ein Wort – atemberaubend.
Mehr YouTube
An dieser Stelle möchte ich mich bei Wilhelm & Max bedanken♥ Danke dafür! Es macht meine Welt ein bisschen schöner.
…noch mehr YouTube
Ganz ehrlich, wer braucht den noch Fernsehen, wenn es doch YouTube gibt? Immerhin kann man sich fast alle Louis C.K. Auftritte hier anschauen. Na, wenn das nix is! Einen ganz besonderen Platz hat dieser hier. Hach, selten so gelacht & sich dabei so schlecht gefühlt :D
Musik
Ich habe langsam das Gefühl, dass mich dieser Sommer in eine musikalische Richtung drängt, in die ich niemals wollte. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich ja an viele Dinge & so bin ich dieses Jahr das erste Mal am überlegen, tatsächlich zum Melt! zu fahren. Es spielen einfach genau die Bands dort, auf die ich im April abgefahren bin. Oh je, erst Electro-Pop und dann Melt!, wo soll das nur hinführen O: Kommt jemand mit?
Das war er, der Monatsrückblick auf den April. Viel scheint nicht passiert zu sein, was aber nur daran liegt, dass ich schon wieder vergessen habe, alles auf zu schreiben. Aber alles neu, macht der Mai & somit gelobe ich Besserung und wünsche allen Vätern einen schönen Feiertag! Lasst es euch gut gehen♥
It’s Coconut-Monday. Na, Verena, das ist doch was für dich oder?
Heute geht’s also in die zweite Runde des “Nussmilch 101″ & wer könnte da gefragter sein als die Kokosnussmilch. Jawohl, auch die leckere Kokosmilch aus der Dose kann man ab heute getrost im Regal stehen lassen & sich dafür ganz einfach und günstig einen Liter selbst zu Hause zaubern. Ich für meinen Teil vergesse wirklich jedes mal beim Großeinkauf die Kokosmilch mit in den Wagen zu packen, was natürlich äußerst schade ist, wenn man am Abend schon das komplette Gemüse im Topf gekocht hat & nur noch mit etwas Kokosmilch verfeinern wollte. Passiert mir nie wieder! Denn trotz dessen, dass ich ein Kokosmilchdosen-Vergesser bin, habe ich etwas immer vorrätig – und das sind Kokosflocken.
Das man diese Flocken für allerhand Spaß, vor allem in der Weihnachtsbäckerei gut sind, wusste ich ja bereits, aber das man aus ihnen auch Kokosmilch herstellen kann, war mir bis vor einigen Monaten gänzlich unbekannt. Aber es funktioniert wirklich. Seht ihr, wieder was dazu gelernt :)
Die Arbeitsschritte sind in etwas die gleichen wie bei der Herstellung von Mandelmilch. Nur, dass ihr die Kokosflocken nicht am Vortag einweichen müsst und, dass zur ihr heißes Wasser anstatt kaltem in den Mixer gebt. Auch bei diesem Rezept kam wieder der Vitamix zum Einsatz, allerdings habe ich das Rezept auch schon mit meinem MagicBullet, also einem weniger leistungsstarken Mixer ausgetestet & in beiden Fällen war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Für rund 1 Liter Kokosmilch benötigt ihr 200g ungesüßte Kokosflocken (Kokosraspeln) & 1 Liter gekochtes Wasser. Achtet darauf, dass das Wasser noch heiß ist, wenn ihr den Mixer anwerft (Wichtig deshalb, da nur durch das heiße Wasser das Öl aus den Flocken tritt.) Wenn ihr natürlich weniger Kokosmilch wollt, könnt ihr auch weniger Wasser und Kokosflocken nehmen. Probiert euch ruhig ein wenig aus, es ist schließlich Kokosmilch, da kann nix Schlechtes bei raus kommen :)
Nachdem ihr Flocken & Wasser für eine gute Minute im Mixer mixen lassen habt, solltet ihr die Masse 5-6min darin ruhen lassen & danach nochmal für 10sek durchmixen. Anschließend könnt ihr die Milch wie gewohnt durch ein Käsetuch oder einen Wäschesack auspressen (vorher bitte abkühlen lassen!!!!) oder, um Verbrennungen vorzubeugen, mit dem Löffel durch ein feines Sieb drücken. Die Kokosmilch hält sich gut verschlossen 5 Tage im Kühlschrank & ist natürlich vielseitig einsetzbar (in Gemüsecurrys, für Süßigkeiten, Smoothies, Cocktails oder ganz pur als Frühstücksmilch).Geschmacklich, vor allem in Currys steht die selbstgemachte Kokosmilch der gekauften Variante in Nichts nach. Aber sie ist natürlich nicht so dick & cremig, wie ihre Schwester aus der Dose, was aber auch manchmal etwas Gutes hat :) Auch bei der Kokosmilch-Herstellung bleibt wieder ein kleiner Teil an Kokosmatsch über, mit dem man allerhand schöne Sachen anstellen kann. Zum Glück liegen Nike & ich heute auf der selben Wellenlänge und hatten beide die Idee einen kokosnussigen Artikel zu posten, sodass ich es ihr gleich tue und meinem Kokosmatsch zu ein paar leckeren Kokos-Schoko-Pops verarbeite. Anstatt der 200g Kokosraspeln habe ich einfach meinen Matsch mit ein paar extra Raspeln “verdickt” und etwas Puderzucker (Agavendicksaft sollte auch funktionieren) & Kokosmilch hinzugefügt bis sich eine gute Kugelform-Konsitenz ergab. Den restlichen Teil der Zubereitung lest ihr bei Nike.
Also, falls es euch auch wie mir ergeht & ihr des Öfteren in Tränen aufgelöst vor einem kokosmilchleeren Vorratsschrank hockt, dann wisst ihr jetzt was zu tun ist. Nicht verzagen, in Kokosmilch baden!
Ich wünsche euch einen exzellenten Wochenstart, Kinners♥
Guten Morgen, werte Leserschaft. Kommen wir nun zur Ziehung der Lottozahlen.
Doch zunächst nochmal ein herzliches Dankeschön für ihre Teilnahme, die Kommentarflut war wirklich überwältigend. Bei 78 Teilnehmern fiel mir die Wahl der Gewinner natürlich wirklich schwer, und so musste ich notgedrungen auf “Random.org” ausweichen, obwohl ich eigentlich so gerne kleine Zettelchen basteln und selbst Lotto-Fee spielen wollte :/ Bei so vielen Teilnehmern wäre die Bastelarbeit allerdings ganz schön ausgeartet, und wer hätte denn dann bitte den ganzen Müll wegräumt O: Vielleicht versuche ich’s beim nächste Mal :)
Ok, kommen wir nun aber zu den Gewinnern:
Paket Nummer 3 geht an die Startnummer 8 – LaVeganee. Herzlichen Glückwunsch♥
Das zweite Päckchen schnappte sich Kommentar Nr. 50 – Carola. Meine Glückwünsche♥
Neue Mami des Sockenaffen wird mit der Nummer 3 – Isabel. Ganz viel Spaß mit dem dicken Ding♥
Alle 3 Gewinner wurden bereits per Email kontaktiert, sodass sich die Päckchen Anfang nächster Woche auf den Weg zu ihnen machen können. Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei allen Teilnehmern für ihre lieben Worte bedanken. Euer Feedback bedeutet mir unheimlich viel & ich freue mich jedes einzelne von euch!
Ich wünsche euch einen fabelhaften Frühlingstag. Erholt & entspannt euch schön bei diesem herrlichen Sonnenschein♥
Vegan Wednesday an einem Feiertag? Eigentlich die perfekte Gelegenheit 3 hübsch ausstaffierte Mahlzeiten, mindestens eine 2-stöckige Torte & genug Snacks zuzubereiten, dass man die übliche Länge des VW-Artikels locker verdreifachen kann :) Damit kann ich euch heute allerdings nicht dienen. Und dennoch hab ich mich gestern durch einige Köstlichkeiten gefuttert & musste dafür noch nicht mal einen Finger krumm machen. Wie das möglich war, erfahrt ihr jetzt!
Doch zunächst noch einmal für alle Vegan Wednesday Neulinge eine kurze Einführung in das Projekt (hach, hab ich lange nicht mehr gemacht, aber heute gibt’s ja auch kein Video, tzz.):
Vegan Wednesday??
Der “vegane Mittwoch” ist ein Projekt, das die Bloggerinnen Cara von think.care.act., Carola von twoodledrum und Julia von Mixxed Greens ins Leben gerufen haben. Es soll vor allem darum gehen, wie abwechslungsreich und vielfältig vegane Ernährung im Alltag sein kann.
Mehr zum Thema “Vegan Wednesday” und wie ihr mitmachen könnt, lest ihr hier.
Diese Woche werden die Beiträge bei Regina von Muc.Veg gesammelt und die farbenfrohen Bilder auf Pinterest präsentiert.
Frühstück
Gleich am frühen Mittwochmorgen ging’s für mich in die Lieblings-WG nach Weimar zum kollektiven Frühstück vor dem großen Seifenkistenrennen (Spacekid Headcup 2013). Bei Sekt (für die anderen) und Orangensaft (für mich :D) wurde sich durch allerhand leckere Speisen gefrühstückt. Zwar bin ich noch die einzige Veganerin am Tisch gewesen, dennoch scheute unser Gastgeber Wilhelm keine Kosten & Mühen die einfach unglaublichsten veganen Pfannkuchen auf den Teller zu zaubern. Nicht nur, dass alle erstaunt über die Schmackhaftigkeit trotz fehlender Eier waren, selbst ich habe ihm am Anfang nicht abgenommen, dass er sie ohne gemacht hat :) Mittlerweile bin ich allerdings im Besitz des wahnsinnig schwer auffindbaren Pfannkuchen-Rezepts ….von Chefkoch, haha, es springt einem quasi ins Gesicht, wenn man die Seite öffnet :) Nun gut, hier geht’s zum Rezept: süße vegane Pfannkuchen. Wer sie noch nicht kennt, sollte die Pfannkuchen auf jeden Fall mal ausprobieren! SO GUT! Tausend Dank an Wilhelm, dass du dich für mich heran getraut hast♥
Auch Maria hat sich nicht bitten lassen & leckere Schokoladen-Cupcakes mit einer göttlichen Erdnusscreme beigesteuert. Dankeschön♥ Und mit Erdnussbutter bekommt man mich eh IMMER! (Dunkle Seite der Macht? -> Habt ihr Erdnussbutter? Sowieso! -> Alles klar, ich bin dabei :D)
Meinen Beitrag “zum Fest” hatte ich zum Glück schon am Vorabend duftend aus dem Ofen geholt. Da ich vorgestern recht wenig Zeit zum Backen hatte, wollte ich einen einfachen, aber dennoch nicht so üblichen Kuchen beisteuern. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich für den Apfelmuskuchen von Frau S. Ein Meisterwerk, ganz ehrlich. Er ist soo lecker geworden und extrem gut angekommen! Vielen Dank, Frau S., du hast mir damit wirklich den Tag versüßt♥
Mittagessen
(Ahh, ich schreib schon wieder so viel O:)
Da ich schon damit gerechnet hatte, erst am späten Nachmittag wieder in Jena zu landen, gab’s das Mittagessen ganz dekadent aus der Lunchbox: Kartoffeln mit Gurkengemüse. Leider hab ich es total verschwitzt ein Foto davon zu machen, allerdings wollte ich demnächst eh mal über dieses Essen berichten, also geduldet euch bitte noch ein paar Tage :)
Abendessen
Nach einem kurzen Aufenthalt auf der heimischen Couch & einer kleinen Laufrunde im Park, ging’s ab zum Fussball schauen. Gefuttert wurde dabei eine ziemlich eigenwillige, aber äußerst schmackhafte Kreation an Gemüse-Allerlei, bestehend aus Karotten, Erbsen, Pilzen, Kokosmilch & dunkler Soße. An dieser Stelle, viiiielen Dank, lieber Thomas♥ Haste jut gemacht!
Hach, sich auch als Veganer mal einen Tag lang bekochen lassen, das hat schon was :)
Ich wünsche euch noch einen wundervollen Montagabend Donnerstagabend♥
Mal ganz vorneweg, ihr seit doch wirklich der absolute Wahnsinn. Nachdem gestern die ersten Kommentare zum Gewinnspiel eingetrudelt sind, wechselten sich Freudentränen, ein zunehmendes flaues Gefühl im Magen und absolute Auffassbarkeit in einem sehr bedenklichen Rhythmus ab :) Nach all den unglaublich lieben und bedeutenden Worten von euch♥, fällt es mir jetzt noch schwerer mich überhaupt nur ansatzweise bei euch zu bedanken. Waah, Theatralik in ihrer höchsten Form heute, furchtbar! Ok, Schluss damit, aber ich danke euch wahnsinnig!
So, nun zum eigentlichen Thema der heutigen Sitzung – Mandelmilch. Jipp, der Vitamix muss ja noch ein wenig ausgetestet werden & deshalb probiere ich mich in dieser Woche mal an ein paar Basis-Rezepten. Im “Nussmilch 101″ stelle ich euch 3 Kuh-Milch-Alternativen vor, die ihr ruckizucki selbst zu Hause nachmachen könnt. Den Anfang macht die Mandelmilch, eine mittlerweile recht bekannte & sehr beliebte pflanzliche Alternative. Ich hab in den letzten Jahren schon zich Blog-Einträge über sie gelesen und sie auch hin und wieder selbst hergestellt, allerdings nie mit einem richtig gute Mixer. Um so mehr war ich also gespannt, wie sich nun der Vitamix dieser Aufgabe stellen würde. Die Herstellung von fast allen pflanzlichen Milch-Alternativen ist sehr einfach gehalten und man braucht meistens nur 2-3 Zutaten:
Nuss bzw. Hülsenfrucht
gefiltertes bzw. abgekochtes Wasser
optional: Datteln (zum Süßen), Vanilleextrakt
Ansonsten benötigt ihr noch
einen leistungsstarken Mixer oder einen guten Pürierstab
ein feines Tuch (z.B. Mulltuch, Käsetuch, unbenutzter Nylonstrumpf, Küchen- bzw. Geschirrtuch oder mein persönlicher Favorit – die Wäschenetze von DM)
& natürlich noch eine Schüssel und eine Flasche, in der ihr die Milch aufbewahrt.
Gut, dann fangen wir mal an:
Für ungefähr 1,5l Mandelmilch (ein klein wenig Flüssigkeit bleibt immer in den Mandeln zurück) benötigt ihr zunächst 180g (1Cup) Mandeln. Diese weicht ihr für mindestens 8 Stunden in Wasser ein. Am besten ihr macht stellt sie über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank, dann saugen sie sich ordentlich mit Flüssigkeit voll & lassen sich so besser am nächsten Tag zu Milch verarbeiten.
Nachdem ihr also die Mandeln eingeweicht habt, befreit ihr sie erstmal vom Einweich-Wasser und werft sie dann in euren Mixer bzw. in eine Schüssel und gebt 1,5l Wasser hinzu. Bei vielen Rezepte wird von einem Verhältnis von 1:2 gesprochen, d.h. 1 Teil Mandeln 2 Teile Wasser. Haut bei mir nicht ganz hin, wie ihr seht, aber ich finde die Mischung so vollkommen schmackhaft und auch nicht zu dünnflüssig. Wer weniger möchte: für 1l Mandelmilch würde ich euch empfehlen ca. 120g Mandeln zu verwenden.
Jut, Mandeln & Wasser sind im Mixer, nun können die Süßen unter euch noch ein paar Datteln (5-6) oder etwas Vanilleextrakt hinzugeben. Je nachdem bekommt eure Milch dann einen süßlichen oder vanilligen Beigeschmack. Kann man machen, muss man aber nicht. Ich finde Mandelmilch schmeckt auch so schon dezent süßer als Soja- oder Dinkelmilch.
Deckel auf den Mixer und für 1-2min volle Kraft voraus.
Wenn sich alle Bestandteile schön vermixt haben, sollte das Ganze dann wie ein überdimensionaler Cappuccino aussehen: Dann heißt es, alles in eine mit dem Wäschetuch ausgelegte Schüssel gießen. Kurz sacken lassen und dann ordentlich auspressen. Hier könnt ihr euch ruhig auslassen, denk dran je mehr Flüssigkeit ihr auspresst, desto mehr Mandelmilch habt ihr :) Hach, die Weisheit des Tages! Wer kein Tuch hat, kann auch ein sehr feinmaschiges Sieb benutzen. Funktioniert auch gut, allerdings habe ich den Eindruck, dass die Milch nicht so seidig wird, als wenn man einem Tuch benutzt. Zum Schluss der beste Part, das Abfüllen Probieren :D Mhmm, jap, kann man trinken. Am besten natürlich warm mit ordentlich Kakao oder gekühlt mit Kaffee-Eiswürfeln. Der Vitamix hat sich, wie vielleicht zu erwarten, hervorragend geschlagen. Die Milch ist wirklich sehr zart und weich geworden. Gut gemacht, Vitamix! In den nächsten Wochen wird also die Milch selbst gemacht. Halten sollte die Milch gut verschlossen im Kühlschrank so um die 4-5 Tage. Bei mir ist sie allerdings immer schon viel viel eher weg geschlürft :)
Und was macht man mit dem Mandel-Matsch, also dem was bei der Herstellung übrig bleibt? Tja, ‘ne ganze Menge. Ihr könnt ihn trocknen lassen und dann als Mandelmehl-Ersatz zum Kekse & Kuchen backen verwenden. Oder Frischkäse. Oder ihr vermischt ihn mit etwas Agavendicksaft, Kakao und einem Ei-Ersatz & formt kleine Makronen daraus. Die werden dann im Ofen bei 175°C ca. 20-30min gebacken (Die Backzeit hängt von der Feuchte eures Mandel-Matschs ab.)
Wenn ihr noch gute Ideen für die Restverwertung des Mandel-Matsches habt, lasst sie mal in den Kommentaren da :) Ich freu drauf!!
Einen zauberhaften “Tanz in den Mai” wünsche ich euch♥