Ein Käse kommt selten allein – Pizza Waffeln x veganen Käse von Violife

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Pizza-Waffeln_1Hossa zusammen :) Die kleine Blogpause ist beendet – ich bin endlich aus der Fußball-WM-Starre erwacht & kann euch nun wieder mit leckeren, veganen Rezepten verköstigen! Und ja, ich bin ein wenig traurig, dass nun 4 Wochen voller Spiel, Spaß & Spannung vorbei sein, doch letzten Endes ist alles genau so gekommen, wie ich es mir – zumindest  für die Niederlande – gewünscht habe :)

Ok, genug der Rede über Fußball, wir sind ja zum Essen hier. Da das altbekannte, schnelle & fettige Essen meinen Lebensalltag in den letzten Wochen so ein bisschen gestaltet hat, mussten natürlich auch neue, kreative Wege gefunden werden, um von den ewig gleichen Pommes & Bugern ein paar Meter Abstand zu halten. In solchen Fällen bietet sich immer ein Blick auf diverse Pinterest-Boards an. Unter den tausendmillionen Rezepten und Inspirationsposts findet man auch immer wieder coole Step-by-Step-Tutorials zu wirklich abgedrehte Zubereitungsarten, auf die man im Normalfall wahrscheinlich niemals gekommen wäre.

So zum Beispiel diese vorzüglichen & unbedingt nachahmenswerten Pizza Waffeln, die ich auf dem Blog von Inspired Craft Ideas gefunden habe:

Genial, oder?

Als ich das Bild gesehen habe, konnte ich auch einfach nicht widerstehen & musste die Waffeln gleich ausprobieren. Zu meinen Glück darf ich gerade den eine Horde an veganem Käse testen. Und mit einer Horde, meine ich ein Horden. Letzte Woche trudelte nämlich ein dickes Paket von der Boutique-Vegan bei mir ein. (Wer diesen Online-Shop noch nicht kennt, sollte das ganz dringend nachholen!!) Mit dabei sage und schreibe 2 kg feinste Käsealternativen von Violife. Klar natürlich, dass ich mir gleich mal den Violife Creamy Chilli Streichkäse und die Violife Scheiben Pizza geschnappt habe.Violife_1 Während der Streichkäse mit ein wenig veganem Thunfisch sowie Sojasahne & Tomatenmark zu einer leckeren Paste verrührt wurde, habe ich den Scheibenkäse in kleine Stücke geteilt und anschließend mit der Thunfisch-Käse-Creme in das aufgeschnittene Dosenbrötchen gegeben. (Vegane Varianten gibt’s im Kühlregal: z. B. bei Kaufland und Edeka jeweils von der Eigenmarke – checkt aber vorsichtshalber nochmal die Zutatenliste)

Dann alles gut verschlossen und rauf auf’s Waffeleisen. Fest runterdrücken und gute 3-4 warten, dann sind die Pizza Waffeln kross und der Käse schön geschmolzen.

Natürlich habt ihr die Freiheit, einfach alles, was ihr gerne mögt in die Waffeln reinzustopfen. Ob süß oder herzhaft, es ist wirklich völlig egal, solange ich neutrale Brötchen nehmt und nicht zu viel Füllung, sonst quillt alles an der Seite heraus und pappt euch im Waffeleisen an – und das will keiner ;)

Pizza-Waffeln_2 Violife_2Zum Violife Käse kann ich euch nach meinem kleinen Test, und der dazugehörigen Nascherei schon soviel sagen: er ist einfach unglaublich lecker. Ich bin nun wirklich kein Fan von scharfen Gerichten oder Dingen, die auch nur im Entferntesten mit Chilli in Berührung kommen, aber die Cremigkeit und dieser sahnige Geschmack des Streichkäses haben mich wirklich dazu gebracht, dass ich in der Nacht heimlich aus dem Bett schleiche, um mir eine Schreibe Käsebrot zu schmieren :) Genauso verhält es sich auch mit dem Violife Scheibenkäse: wo Pizza drauf steht, ist auch Pizza drin, zumindest in dem Sinne, dass er eine super Schmelzeigenschaft aufweist und er den Pizza Waffeln das gewisse Extra hinzufügt!

Jep, scheint als ob ich meine neue Lieblingskäsemarke schon gefunden hätte – aber da man den Tag nicht vor dem Abend loben sollte, werde ich mich wohl wie eine Maus auch in den kommenden Wochen noch durch meinen Käsevorrat futtern und euch weiter fleißig darüber berichten.

Beware of the Käserezepte!!

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Süße Sonntagsgrüße aus Holland: vegan Roze Koeken – Kekse, Kekse, Kekse!!

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Süß, süßer, Roze Koeken!

Nachdem mir langsam, aber sicher die Ideen für die Süßen Sonntagsgrüße aus Holland ausgegangen sind, kam vergangene Woche zum Glück die liebe Simone zu meiner Rettung. Dank ihres zauberhaften Kommentars befanden sich innerhalb kürzester Zeit gleich 3 neue holländische Süßwaren auf meiner “let’s veganize”-Liste: Roze Koeken, Mergpijpen & Bitterkoekjes. Erstere mussten natürlich sofort für heute ausprobiert werden :)  Tausend Danke, Simone

Bildschirmfoto 2014-07-06 um 13.50.38Roze Koeken sind kleine Kekse aus Rührkuchenteig, die – und jetzt wisst ihr auch, warum sie “roze” heißen – mit rosafarbenen Fondant überzogen werden. Wie die Tompoes werden auch die Roze Koeken an wichtigen Spieltagen der holländischen Fußballnationalmannschaft in orangefarbenem Gewand verkauft.

So, einen holländischen Sonntag haben wir hoffentlich noch vor uns! Falls ihr noch ein, zwei oder drei süße Sachen aus den Niederlanden kennt, die ich für euch unbedingt veganisieren muss, dann zögert nicht eure Vorschläge in die Kommentare zu teilen :) Ich freu mich immer auf euer Feedback & verrückte Vorschläge. In diesem Sinne – smakelijk!

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vegan Roze Koeken
(inspiriert von Suzette und ihrem wundervollen Blog Wat Maakt Suzette.nu)

225g Mehl
2 TL Backpulver
150g Zucker
1/4 TL Vanille
1 Prise  Salz

150ml Pflanzenmilch
60ml Öl
60ml Pflanzensahne (z. B. von Alpro)

100g weißes Fondant

rote Lebensmittelfarbe (vegane gibt’s von Wilton)

1. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
2. In einer großen Schüssel zunächst alle trockenen Zutaten vermischen (Mehl, Zucker, Backpulver, Vanille & Salz) und anschließend die nassen Zutaten (Milch, Öl & Sahne) step by step hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
3. 1-2 EL des Teigs in eine eingefettete Muffinform geben und anschließend im Ofen für 25min goldbraun backen.
4. In der Zwischenzeit das Fondant vorbereiten. Dafür die Masse weich kneten, eine Messerspitze vegane Lebensmittelfarbe hinzugeben und gut verkneten. Eine super schöne Anleitung mit Bildern findet ihr bei Shia auf Cake Invasion.
Danach rollt ihr das Fondant sehr dünn aus (2-3mm) und schneidet oder stecht runde Kreise aus, die der Größe eurer Kekse entsprechen.
5. Wenn die Kekse fertig gebacken sind, lasst ihr sie komplett auskühlen und schneidet anschließend die “Köpfe” ab, damit ihr eine gerade Fläche habt, auf die ihr das Fondant legen könnt.
6. Damit das Fondant auch gut auf euren Keksen hält, könnt ihr die obere Fläche der Kekse dünn mit eurer Lieblingsmarmelade bestreichen
und anschließend die ausgestochenen Fondantkreise drauflegen und festdrücken.

Und fertig sind die Roze Koeken :) Smakelijk!

Tipps
Ganz traditionell werden die Roze Koeken natürlich ohne Marmelade gebacken, allerdings hat mein uraltes Fondant nicht mehr so ohne weiteres auf den Keksen gehalten, weshalb mir die Idee kam, einfach ein bisschen Quittengelee darunter zu schmieren. Geklappt hat es auf jeden Fall & den Keksen geschadet hat es auch nicht :)
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Vegan Grillen mit Minzgrün – Sobanudelsalat mit Erdnussdressing & Tofu in Kokospanade

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Soba1Das war ja klar – sobald sich die Sonne rauskommt und uns endlich ein bisschen den Sommer spüren lässt, krauche auch ich wieder aus der Versenkung hervor :) Guten Morgen, meine lieben Grillfreunde, heute wird der Rost in Brand gesteckt!

Pünktlich, oder sollte ich lieber sagen kurz vor knapp, wollte ich euch noch an meinem grilltauglichen Kokosnuss Tofu & dem dazugehörigen, thailändisch angehauchten Sobanudelsalat teilhaben lassen. Ein Gericht, dass im Rahmen des Blogevents Veggie Grillen meines Leipziger Mädels Aileen entstand. Diese feiert nämlich in diesem Jahr ihren ersten Geburtstag mit ihrem wundervollen Blog Minzgrün (GLÜCKWUNSCH!!) & sucht passend dazu die besten veganen und vegetarischen Grillrezepte für ein fantastisches eMag.

Minzgruen.com Blogevent Veggiegrillen

Zwar bin ich nicht die Erste die begeisternd schreiend ihre Hände nach oben wirft, wenn es um Roster, Brädl & Co. geht, doch was einen Grillabend noch ganz erträglich macht, sind vor allem die Salate. Deshalb habe ich mich für einen Klassiker am Grillbuffet entscheiden: den Nudelsalat. Aber nicht irgendeinen Nudelsalat, sondern eine leicht thailändische Variante mit Sobanudeln, Zuckerschoten und reichlich Sesam. Dazu kommt geschmeidiger Tofu mit einer knusprigen Panade aus Kokosnussraspeln auf den Grill. Herrlich! So kann auch ich mir ein gepflegtes Grillspektakel vorstellen :) Ich hoffe, es gefällt euch!

Soba2Sobanudelsalat
(für 3-4 Personen)

200g Sobanudeln
2 Karotten200g Zuckerschoten
100g Erbsen (frisch oder TK)
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Hand voll frischer Koriander
30g Sesam

Erdnussdressing

5 EL Tamari oder andere Sojasoße (hell)
2 EL geröstetes Sesamöl
1/2 EL Reisessig
1 EL Erdnussmus
1 EL Agavendicksaft
1 TL frischen Ingwer (gerieben)
Salz & Pfeffer zum Abschmecken

1. Gemüse schnibbeln: Schält die Karotten in schneidet sie in ca. 5 cm lange dünne Streifen. Wascht die Schoten und schneidet sie in zwei oder drei Hälften. Hackt die Frühlingszwiebeln und den frischen Koriander und gebt alles zusammen mit dem (aufgetauten) Erbsen in eine große Schüssel.
2. In einem kleinen Topf bringt ihr Wasser zum Kochen und gart anschließend darin die Sobanudeln für 3-4min. Sobald sie fertig gekocht sind, gießt ihr das Wasser ab und spült die Nudeln mit reichlich kaltem Wasser aus. So werden die Nudeln nicht nur runtergekühlt, sie kleben auch anschließend nicht mehr aneinander.
3. Nachdem die Sobanudeln auch in der Salatschüssel gelandet sind, bereitet ihr jetzt das Erdnussdressing vor in dem ihr alle Zutaten in einem kleinen Gefäß gut miteinander verrührt und es anschließend über den Salat gebt. Alles schön vermischen, den Sesam hinzugeben und wenn ihr mögt, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Kokosnuss Tofu

400 g Tofu (ich kauf immer diesen Tofu im Asiamarkt.
1 Limette
100 g Sojasahne (z. B. von Alpro)
2 TL Mehl
1 TL Currypulver

ca. 100g Kokosraspeln zum Panieren
Erdnuss- oder Kokosöl zum Braten

 1. Den Tofu in ca. 1,5cm dicke Scheiben schneiden und mit Küchenpapier gut trocken tupfen. Anschließend den Tofu gut mit Limettensaft beträufel, mit Salz und Pfeffer bestreuen und alles gut einreiben. Zugedeckt ca. 30min marinieren.
2. Die Sojasahne mit Mehl und Currypulver vermischen. Die Kokosraspel auf einen Teller schütten.
3. Jetzt kommen wir zum Panieren. Erst werden die Tofuscheiben durch den Soja-Curryteig gezogen und dann von allen Seiten fest in die Kokosraspel gedückt.
4. Zum Schluss die Tofuscheiben im heißen Öl bei mittlerer Hitze in 5-6 Min. rundum knusprig braten und anschließend auf Küchenpapier ausfetten lassen.  Lasst es euch schmecken :)

Süße Sonntagsgrüße aus Holland: vegan Tompoes – veganer Tompouce

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Tompoes__1Kennt ihr das?

Ihr habt ein fabelhaftes Rezept, dass einfach göttlich schmeckt, aber egal, wir ihr euren Teller dreht und wendet – und egal wie gut oder schlecht das Licht ist – euer Gericht sieht immer aus wie ein unschöner Klumpen “Bläääh”?

Falls ja, dann könnt ihr zumindest genau nachvollziehen, wie es mir heute morgen erging, als ich diese zuckersüßen Tompouce gebacken habe. Diese typisch holländische Leckerei sieht zwar – zumindest in meinem Fall – nicht wirklich hübsch & foodbloggeresk aus, dafür schmeckt sie aber umso besser. Und sind wir mal ehrlich, in vielen Fällen schmecken die nicht so perfekt aussehenden Sachen viel besser, oder? ;)

Doofe Fotos hin oder her, heute ist ein wichtiger Tag für viele Niederländer, insbesondere natürlich für diejenigen, die auf Fußball stehen. Und genau an solchen Tagen werden die leckeren Puddingcremeschnitten in der Nationalfarbe der Holländer verziert: orange!

Also, wer heute noch einen süßen Snack zum Spiel gegen Mexiko braucht, ist mit diesen feinen Schnittchen gut beraten. Ich verkrümel mich jetzt auf meine Couch & hoffe, dass die Bauchschmerzen, die ich vor Aufregung seit heute morgen habe, bald gelindert werden :)

Tompoes_2

vegan Tompoes

  • Servings: 9
  • Zeit: 1 Stunde
  • Difficulty: normal
  • Drucken

1 Packung veganer Blätterteig (450g – 6 Platten)

500ml Pflanzenmilch (am besten Hafermilch – warum, liest du hier)
2 Päckchen Vanille-Puddingpulver (z. B. von RUF)
5 EL Zucker
150g vegane Margarine (z. B. von Alsan)

Zuckerglasur
Puderzucker
Pflanzenmilch
rote Lebensmittelfarbe (WICHTIG! Paste verwenden, keine Flüssigfarbe – sehr gute vegane Farbe gibt’s von Wilton)

1. Pudding kochen. Dazu die Margarine & 450ml Milch in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Die restlichen 50ml Milch verrührt ihr zusammen mit dem Puddingspulver und dem Zucker in einer separaten Schüssel, bis alles gut vermischt ist & keine Klumpem mehr zu sehen sind.
2. Wenn die Milch kocht, gebt ihr zügig die Puddingpulvermischung hinzu und rührt bis eine sahnig-feste Masse entsteht. Nehmt den Topf vom Herd & gebt den Pudding in eine gekühlt Schüssel. Damit sich keine Haut auf dem Pudding bildet, schnappt ihr euch eine Klarsichtfolie und legt sie direkt auf die Puddingoberfläche. Danach muss der Pudding komplett auskühlen, damit er fest wird.

3. Wenn ihr tiefgekühlte Blätterteig verwendet, lasst diesen schon im Vorfeld auftauen und heizt euren Ofen auf 200 °C vor.
4. Legt ein Backblech mit Backpapier aus und stecht mit einer Gabel viele kleine Löcher in den Blätterteig. Dadurch bäckt der Teig gleichmäßiger.
5. Schiebt die Platten jetzt für 5min in den vorgeheizten Ofen. Nachdem sie durchgebacken sind entfernt ihr so schnell und so vorsichtig wie möglich die oberste Schicht des aufgebackenen Blätterteigs und lasst die Platten anschließend gut auskühlen.

6. Jetzt bereitet ihr den Zuckerguss vor. Nehmt dafür 3 EL Puderzucker und fügt ca. 1,5 EL Pflanzenmilch hinzu. Gut verrühren und anschließend mit ein Minibisschen Lebensmittelfarbe – entweder orange oder rot – einfärben.
7. Nun werden die Tompoes zusammengebaut. Dafür schneidet ihr erst einmal alle Blätterteigplatten in 3 gleichgroße Rechtecke. Dann schnappt ihr euch eins davon und bestreicht es mit einer dicken Schicht Pudding. Anschließend kommt eine weiteres Blätterteigstück darauf (wie ein Sandwich). Dieses wird zum Schluss dick mit Zuckerguss bestrichen.

Und voilà - schon habt ihr eure eigene ganz traditionell-niederländische Köstlichkeit :) Da bleibt für mich nur noch eins zu sagen: Hup Holland Hup!!

Süße Sonntagsgrüße aus Holland: Vegan Gevulde Koeken – gefüllte vegane Mandelkekse

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Koeken_2Flohmärkte sind eine richtig gute Sache!

Nicht nur, dass man seinen ganzen Kram, alte Bücher & nie getragene Klamotten endlich aus dem Haus hat – man bekommt auch noch ein bisschen Fülle ins Portemonnaie. Schlecht nur, wenn man sich auf der anderen Seite des Verkaufstischs wiederfindet und statt der vollen Geldbörse eher ‘ne volle Einkaufstüte mit sich herum schleppt :)

Konsum hin oder her, ich mag Flohmärkte sehr gerne! Zum einen befriedigt es unheimlich das eigene schlechte Gewissen, da man sieht, dass andere Menschen in Hinsicht auf die Kleiderwahl ähnliche Fehler gemacht haben und zum anderen, da man als Gebrauchtwaren-Fan einige geniale Schnäppchen machen kann. Nur das frühe Aufstehen nervt.

Koeken_1Wie an jedem 3. Samstag im Monat, fand auch gestern wieder der Flohmarkt in Jena statt. Zu entdecken gab es auch diesmal wieder eine Menge und meine heimische Videothek wurde ordentlich mit den neusten Schätzen im VHS-Himmel aufgestockt.

Neben den üblichen Verdächtigen (BÄM! Was für eine Überleitung) wollte ich diesmal – in feinster Foodblogger-Manier – auch mal nach ein paar schönen Accessoires für kommende Foodshootings Ausschau halten. Das Angebot war in dem Sinne nicht wirklich groß, vor allem was Teller betrifft, aber dafür wanderte ein bisschen Besteck & ein schickes Silbertablett in dem Korb. Is ja immerhin aus was :)

Sowohl das Tablett als auch die neu erworbenen Löffelchen & dieses großartige, alte Buch über Mythologie wurden dann auch gleich für das Ablichten des heutige Rezept eingesetzt, das Marzipanfans wahrscheinlich ein kleines Leuchten in die Augen zaubert.

Denn auf unserer kleinen Hollandreise treffen wir heute auf diese zuckersüßen kleinen Kuchen. Gevulde Koeken, alsogefüllte Kuchen – werden sie genannt, und in ihrem Inneren beherbergen sie eine unheimlich leckere Füllung aus Marzipan. Damit erinnern sie mich extrem an meine Kindheit, denn wie jedes Leipziger Kind mit einem Marzipan-Tick, landeten auch bei mir die Leipziger Lerchen sehr sehr oft in der Bäckertüte.

Nun aber genug von meiner Schwäche für Marzipan & ab zum Rezept:

Koeken_4Vegan Gevulde Koeken
inspiriert von A Dutchie Baking

300g Mehl
200g vegane Margarine (Zimmertemperatur), z. B. Alsan
100g brauner Zucker
1TL Backpulver
1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser vermischt
1 abgeriebene Zitronenschale (angespritzt)
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz

Marzipan Füllung:

200g Marzipanrohmasse
2 EL Kokoszucker oder Puderzucker
2-3 Tropen Bittermandelaroma
1 EL Wasser
optional: 2EL  Mandelsplitter

1. In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Salz, Zimt, Zitronenschale, Sojamehl/Wasser-Mixtur vermischen. Die Margarine hinzugeben & zu einem homogenen Teig verkneten.
2. Teig zu einer Kugel formen und – in Frischhaltefolie gewickelt – 60min im Kühlschrank ruhen lassen.
3. In der Zwischenzeit die Marzipanfüllung vorbereiten. Dafür alle Zutaten gut miteinander vermengen und in 9 gleichgroße Kugeln rollen.
4. Wenn der Teig fertig gekühlt ist, rollt ihr ihn auf einer bemehlten Fläche dünn aus (ungefähr 1/2cm dick) & stecht mit einem Glas oder einer kleinen Schüssel 18 Kreise aus. 9 davon kommen auf ein Backblech, auf das ihr zuvor Backpapier gelegt habt. Dann schnappt ihr euch eine der Marzipankugeln, drückt sie mit den Handinnenflächen breit & legt sie auf den ausgestochenen Kreis. Das Marzipan sollte ein wenig kleiner sein als der Teigkreis. Das macht ihr mit allen 9 Kugeln. Wenn ihr fertig seid, nehmt ihr die restlichen 9 ausgestochenen Kreise und legt sie vorsichtig auf den Marzipan. Anschließend drückt ihr die beiden Teigkreise gut zusammen, so dass das Marzipan im Inneren beim Backen nicht herauslaufen kann.
5. Wenn alle 9 Küchlein fertig sind, drückt ihr jeweils eine Mandel in den Teig & bestreicht sie mit etwas Pflanzenmilch. Danach kommen sie für 10-15min bei 200°C in den Ofen.
6. Nach dem Backen lasst ihr die gefüllten Kuchen am besten noch 1-2min auf dem Blech liegen, bevor sie dann auf einem Gitter komplett auskühlen.

Eet smakelijk!

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Süße Sonntagsgrüße aus Holland: vegan Limburgse perzikvlaai – veganer Pfirsichkuchen

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Limburgse-perzikvlaai_2Goedemorgen, meine Lieben!

Wie ihr schon an der Überschrift sehen könnt, steht heute alles im Zeichen unseres wunderwunderschönen Nachbarlands, den Niederlanden.

Im Rahmen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft, die seit Donnerstag in Brasilien stattfindet, werde ich an den kommenden Sonntagen zu Ehren meiner Lieblingsmannschaft jeweils ein süßes Gericht aus dem Land der Tulpen für euch veganisieren. Klingt gut? Jap, seh ich auch so. Und keine Sorge, es dreht sich natürlich alles weiterhin ums Essen & nicht um Fußball :) Auch wenn jetzt wahrscheinlich einige Deutschlandfans den “entabonnieren”-Knopf drücken werden. Sorry I’m not sorry!

Van-Persie-ShirtGestartet wird heute mit einem sommerlichen Obstkuchen, dem sogenannten Limburgse Vlaai, was übersetzt soviel heißt wie Limburger Kuchen. Der Hefeteigkuchen wird je nach Saison mit verschiedenen Früchten & Beeren zubereitet und so munkelt man, niemals mit der Gabel gegessen. (Meine diente natürlich nur zur Dekoration :D)

Traditionell wird der Limburgse Vlaai zu Geburtstagen oder Beerdigungen gegessen. Da nun aber leider bzw. zum Glück keines der beiden Ereignisse an diesem Wochenende stattfand, musste ein unglaublicher Sieg gegen Titelverteidiger Spanien als Anlass ausreichen. Mir fehlen immernoch die Worte & realisiert habe ich es auch noch nicht ganz :)

Limburgse-perzikvlaai_1Da der Loverboy weniger gerne frische Beeren in seinem Vlaai vorfinden wollte, mussten stattdessen saftige Pfirsiche in den Kuchen, die ihn dann unweigerlich zum einem Perzikvlaai, also einem Pfirsichkuchen machten. Eine sehr gute Entscheidung, denn dadurch ist ein sommerliches Dessert entstanden, dass höchstwahrscheinlich auch im derzeitigen brasilianischen Winter noch einigermaßen essbar ist :)

Also, ab an das Kuchenflechtwerk & lasst euch die Kombination aus süßen Pudding, Hefeteig & frischen Früchten munden

Limburgse-perzikvlaai_3Limburgse perzikvlaai
(für eine 24cm große Backform)

250 g Weizenmehl (Typ 405)
7 g Trockenhefe
20 g pflanzliche Margarine + 1 TL zum Einfetten der Backform z.B. von Alsan
100ml Pflanzenmilch
2-3 EL Zucker
1 Prise Salz
3 EL Semmelbrösel

3 Pfirsiche
1 Prise Zimt

Vanille-Pudding
500ml Milch
1 Pkt Puddingpulver (Vanille)
3-4 EL (Rohr)zucker

1. Die Milch in einem kleinen Gefäß erwärmen (Mikrowelle o. Herd) und die Hefe hinein rühren. 10min stehen lassen. Vorsicht, die Milch darf nicht heiß sein, nur lauwarm.
2. In einer größeren Schüssel Mehl, Butter, Zucker und Salz kurz vermischen, die Milch-Hefe-Mischung langsam dazugeben und alles zu einem schönen fluffigen & nicht klebrigen Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken ist, gebt noch ein wenig Milch (1El) hinzu.
3. Die Schüssel mit Folie oder einem Baumwolltuch abdecken und an einem warmen Ort für 60min ruhen lassen.
4. In der Zwischenzeit könnt ihr die Pfirsiche waschen, in dünner Scheiben schneiden und mit etwas Zimt würzen. Lagert sie am besten bis zum Belegen des Kuchens im Kühlschrank.
5. Jetzt gehts ans Kochen des Puddings. Dafür schnappt ihr euch ein Päckchen Vanille-Pudding und bereitet ihn nach Packungsbeilage zu. Schaut mal in Christians ultimativem veganen Puddingguide rein – dort findet ihr nochmal wichtige Hinweise zur Wahl der richtigen Pflanzenmilch.
6. Wenn der Teig geruht hat, knetet ihr ihn noch einmal schön durch bis er geschmeidig ist & teilt in anschließend in 2 ungleichgroße Teile (2/3 für den Boden & 1/3 für die Kuchendecke). Rollt zunächst den Teig für den Boden dünn aus und kleidet damit eure Backform, die ihr vorher mit Margarine & Semmelbröseln ausgekleidet habt.
7. Nachdem der Teig gut festgedrückt ist (Boden & Rand), streicht ihr als ersten dem Boden mit Pudding ein. Schaut mal, wie viel Pudding ihr in den Kuchen haben möchtet, ich habe zum Beispiel nicht ganz 500ml gebraucht. Anschließend kommen die Pfirsichscheiben darauf und werden verteilt.
8. Jetzt kommt der andere Teil des Teigs an die Reihe. Rollt diesen ebenfalls auf die Größe der Backform aus und schneidet den Teig in daumenbreite Streifen schneiden. Eine genaue Anleitung mit Bildern für das Gittermuster findet ihr auf dieser Seite.
9. Wenn der Vlaai fertig verziert ist, streicht ihr das Gitter noch mit etwas Pflanzenmilch ein. Dannach kommt er bei 200°C Ober- und Unterhitze für 20min in den Ofen. Danach gut abkühlen lassen, aus der Form befreien und ganz ganz schnell verspeisen :) Lasst es euch schmecken!

Friday I’m in Love & Vegane News #2

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Vegan Camp HamburgBonjour, bonjour, bonjour, willkommen zu einer späten Stunde “Freitagsliebe”. Es begrüßt sie ihre bezaubernde und auf-dem-Foto-einen-fiesen-Bad-Hair-Day-habende Gastgeberin Juli. Ta daaa :)

Moin, moin aus Jena, ihr Zuckerbäcker! Ich hoffe, es geht euch allen ausgezeichnet & ihr seid noch nicht alle des umsichgreifenden Fußballwahnsinns müde – obwohl ich glaube, dass der richtige Wahnsinn erst am Montag sein wahres Gesicht zeigt.

Ich bin zurück von meinem kleinen 3-Städte-Trip und habe euch, neben ein paar Erkältungsbakterien, auch diverses Videos & ganze 2 Fotos mitgebracht. Ich weiß, ich weiß, die habt ihr eh alle schon auf Instagram gesehen, aber glaubt mir, wenn ich euch sage, dass es sich bei dauerhaften Niesattacken wirklich nicht so gut hat fotografieren lassen :)

Doch zum Glück gab es ein paar herzige Ladies, die mir diese Aufgabe abgenommen haben, nämlich die bezaubernden Grinsebacken auf dem oberen Foto: Jana, Lena, Kathrin, Jen, Franziska. Und aufgrund dessen, dass ich der Veranstaltung auch nur am Samstag beiwohnen konnte, hat es auch einen Tuck mehr Sinn, wenn euch Kathrin & Lena ihre Eindrücke vom ersten Vegan Camp nochmal in aller Fülle vorstellen.


Soo, nachdem ihr jetzt fleißig alle etwas gelesen habt, kommen wir nun zum entspannende Teil des Abend – fernsehen!

Das erste Video bzw. das Projekt des jungen Niederländers, der hier im ersten Video spricht, macht gerade auf diversen medialen Portalen die Runde. Boyan Slat hat nämlich scheinbar eine verdammt gute Möglichkeit gefunden, die Weltmeere von der ständig wachsenden Plastikverschmutzung zu befreien oder viel mehr zu reinigen. Schaut’s euch mal an!

Das komplette Projekt + Crowdfunding + weitere Video findet ihr auf seiner Seite: theoceancleanup.com

Das zweite Video ist mir eher zufällig unter die Hände geraten, da man auf Facebook ja mittlerweile auch die gelikten Video des Onkels Bruders Cousins vierten Grades auf dem Silbertablett serviert bekommt. Nichtsdestotrotz bin ich ganz froh über die Entdeckung, denn diese scheinbar harmlose und zunächst lustig-lässig dargestellte Situation einer Marketinganalyse zum Thema Essen schlägt dann doch relativ schnell einen ersten Kritikpunkt an. Und jaaa, ich weiß, wahrscheinlich sind die Zuschauer gecasted & spielen ihre Erschütterung nur, aber hey, es geht ja trotzdem um die Message!

Sooo, weiter geht es mit etwas äußerst lustigem – naja gut, hier kann man sich streiten, ob man die Bosheit anderer Menschen gegenüber Schauspielern, Sängern und Comedians “lustig” finden darf/sollte, aber zumindest ich für meinen Teil lache mir bei jeder Folge “Mean Tweets” den halben Arsch ab.

Und diese Folge ich auch wieder der eindeutige Beweis, dass Ethan Hawke & Gary Oldman zwei meiner absoluten Lieblingsschauspieler sind – so sympathisch!!

Alle “Mean Tweets” Folgen: Klick!

ACHTUNG SPOILER! Zu guter Letzt, Kinners, muss die Tante jetzt nochmal groß darauf hinweisen, dass alle, die die sagenumwobene 8. Folge der 4. Staffel Game of Thrones noch nicht gesehen haben, SICH DIESES VIDEO NICHT ANSCHAUEN SOLLTEN!

Allen anderen sei gesagt, genießt die zuckersüßen Minuten mit einem zuckersüßen Pedro Pascal. Ich werde ihn sehr vermissen, aber hey, das Gute ist, man kann sich diese Staffel auch bald ganz ganz oft auf DVD anschauen :)

P.S. Wie fandet ihr den/das “Trial by Combat”? Hat euch die Folge auch so sehr mitgenommen oder seid ihr da nicht so zimperlich? Lasst es mich wissen :)

Süße Grüße zum Donnerstag: veganes Tiramisu mit Erdbeeren + eine kaffeelastige Verlooooosung

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Tiramisu_1Spoiler Altert – heute wird es cremig!

Ganz komisch, oder? So ein süßes Dessert zum Donnerstag und nicht zum Sonntag? Aber da müssen wir jetzt durch, denn für mich geht es heute Abend schon los in Richtung Norden. Das Vegan Camp öffnet am Samstag seine Türen in Hamburg und ich habe bis dahin noch 2 Stationen abzulaufen. Nachher geht es erst einmal in die Heimat nach Leipzig und morgen dann weiter nach Bremen. So langsam kommen mir allerdings Zweifel, ob der Ausflug nach Leipzig die richtige Überlegung war, denn bekanntlich findet jedes Jahr zu Pfingsten das WGT in Leipzig statt, d. h. es wird richtig schön voll werden. Na schauen wir mal, ob ich mich am Freitag zu meiner nächsten Mitfahrgelegenheit nach Bremen durchkämpfen kann :)

Nichtsdestotrotz freue ich mich unheimlich auf das kommende Wochenende im geliebten Norden. Ich werde hoffentlich das ein oder andere bekannte Gesicht wiedererkennen bzw. den Bloggernamen erhaschen. Das wird ein Fest!

Um euch die Zeit bis zum nächsten Post somit etwas angenehmer zu gestalten, gibt es heute ein Dessert, dass euch mindestens bis zum Sonntag sättigen wird :) Richtiiig, heute gibt es ein sommerliches Erdbeer Tiramisu.

Tiramisu_2
Special Guest unseres heutigen Rezepts ist dieser wunderschöne Espresso-Kocher für die Herdplatte, der mir zusammen mit einem vollmundigen, äthiopischen Espresso von den lieben Jungs & Mädels von Coffee Circle zum Testen zu Verfügung gestellt wurde. Obwohl ich meinen Tag lieber mit einer frischen Tasse grünen Tee starte, verwende ich Kaffee und vor allem Espresso super gerne zum Zubereiten von Desserts, wie man ja auch schon an den weiße Schokolade-Espresso-Mandeln und den Schokocupcakes with a Twist sehen konnte :9

Bei der noch recht junge Firma aus Berlin dreht sich wirklich alles um die aromatische Bohne. Hier bekommt ihr nicht nur den vermeidlich besten direkt & fair gehandelten Bio-Kaffee aus Äthiopien, sondern erfährt dabei auch noch alles, was man so über Espresso & Co. wissen muss. Von den verschiedenen Zubereitungsarten, über Kaffeeanbau bis hinzu super vielen Informationen zu verschiedenen Fair Trade Systemen.

Film ab!

Mehr Infos den Entwicklungsprojekten von Coffee Circle findet ihr hier.

Tiramisu_3Gewinne! Gewinne! Gewinne!

Dank den lieben Menschen von Coffee Circle darf ich auch so ein ziemlich cooles Espresso Set (Espressokocher + 500g Espresso) an euch verlosen.

Alles, was ihr dafür tun müsst, ist mir bis zum 09.06.2014 (Pfingstmontag) um 23:59 Uhr ein Kommentar unter diesem Post zu hinterlassen, in dem ihr mir eure liebstes Kaffeerezept bzw. Kaffeeverwendungsmöglichkeit schreibt. Seien es Cupcakes mit Espresso oder ein leckerer Milchkaffee - wie genießt ihr den Wachmacher am liebsten?

Für ein Extralos könnt ihr die Verlosung gerne bei Facebook teilen und mir einen Daumen hoch schenken :) Sagt mir dann einfach in den Kommentaren Bescheid, wo ihr wie geliked oder geteilt habt.

Teilnahmebedingungen
Du musst über 18 Jahre sein oder eine Einverständniserklärung deiner Eltern haben, dass du an diesem Gewinnspiel teilnehmen darfst.
Alle Leser mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der Schweiz und Österreich dürfen an der Verlosung teilnehmen.
Der Gewinner wird per random.org ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist, genau wie der Rechtsweg ausgeschlossen.

Tiramisu_6veganes Tiramisu
(für eine 35 x 25 cm Form; meine ist die große Ikea Mixtur)

400g Seidentofu
500g Soja-Joghurt Vanille
125g Alsan, zimmerwarm
60g Zucker
1/2 TL Vanilleback, Vanillezucker oder Vanilleextrakt
1 Prise Salz

1 Tasse (~250ml) starken Espresso
100g – 120g Zwieback
500g Erdbeeren

1. Tofu, Joghurt, Alsan, Zucker, Vanille & Salz in einem Mixer geben oder mit dem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse (vegane Mascarpone) verarbeiten.
2. Schnappt euch eure Tiramisuform und beginnt unten mit einer Schicht Zwieback, den ihr vorher mit einer Seite in den Espresso tunkt. Mit der getunkten Seite nach unten wird der Zwieback dann in die Form gelegt.
3. Jetzt eine Schicht vegane Mascarpone darüber geben und gleichmäßig verteilen.
4. Schritt 2 & 3 wiederholen und dann eine dicke Schicht Erdbeeren in Scheiben darüber geben und abschließend nochmal mit Mascarpone abschließen.
5. Das fertige Tiramisu über Nacht im Kühlschrank schlafen lassen und kurz vor dem Verzehr mit gutem Kakaopulver bestäuben. Feeeertig ist die ultimative Waffe um eure Freunde platzen zu lassen! Lasst es euch schmecken :)

Notizen
- das Tiramisu ist wirklich leicht und nicht so mächtig wie das mit richtiger Mascarpone, deshalb wird es auch nicht so fest, sonder ist eher fluffig & cremig – das erklärt auch die etwas mäßigen Fotos :) Too creamy!
– natürlich kann man die Erdbeeren auch mit einer weiteren Schicht Kaffeezwieback ersetzten, dann hat man ein ganz normales Tiramisu

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Happy early Vegan Pizza Day – Mac ‘n’ Cheese Pizza

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MCPizza_1Happy Vegan Pizza Day!!

Naja, nicht ganz – ich bin nämlich fast einen Monat zu früh dran, denn erst am 28.06.2014 feiert die Welt die beste Antwort auf einfach alles – Pizza! Vegane Pizza um genau zu sein.

Da ich in letzter Zeit aber ziemlich durch den Wind bin, habe ich, wie sich das gehört, das richtige Datum total verrafft und mir eingebildet, dass schon diesen Mittwoch gefeiert wird. Tja, Pech gehabt, liebe Juli, da hast du dir wieder einmal komplett unnötigen Stress gemacht :D Doch zum Glück gibt es auch einen Silberstreif in dieser Geschichte, ich kann euch einen Monat eher mit diesem Prachtstück der Teigfladenkunst beglücken.

Wie Töpfe voller Erdnussbutter gehören Makkaroni mit Käse – oder wie sie im amerikanischen Sprachraum genannt werden: Mac & Cheese – zu meinen allerliebsten Gerichten auf der Welt. Klar also, dass ich mir es auch nicht nehmen lasse, dieses wundervolle Speise auf einen Pizzateig zu klatschen, um damit die ultimative Kohlenhydratbombe überhaupt zu bauen – Mac ‘n’ Cheese Pizza.

MCPizza_4Ok, bei der Zubereitung dieses kleinen Monstrums geht ihr am besten folgendermaßen vor:

Step 1 – Pizzateig vorbereiten! Rezept findet ihr unten :) (Der Teig muss insgesamt 80min ruhen, d. h. in dieser Zeit könnt ihr in aller Ruhe den Belag vorbereiten.)

Step 2 – Nudeln kochen! Für beiden Pizzen und die Soße reichen 300g – 400g Makkaroni. Und alles, was an Belag übrig bleibt, kann man ja auch so essen.

Step 3 – vegane Käsesoße mixen und zu den fertigen Nudeln geben! Anleitung und Rezept findet ihr ebenfalls unten.

Step 4 – Tomatensoße! Diesen Schritt habe ich natürlich vergessen. Die Tomatensoße (gekauft oder selbstgemacht) gibt dem Ganzen aber nochmal das gewisse Extra, deshalb empfehle ich euch aus meinen Fehlern zu lernen und lieber noch etwas Tomatensoße unter die Makkaroni zu geben.

Step 5 – Teig mit Tomatensoße & Makkaroni-Käse-Mixtur belegen. Wer mag, kann die Pizza anschließend noch mit veganem Käse (z. B. von Daiya) oder Tomaten & sonstigem Gemüse verfeinern :)

Step 6 – Ab damit in den Ofen! Bei 250°C Ober- und Unterhitze 10-12min backen bis der Rand goldbraun und knusprig wird.

Step 7 – der entscheidende Schritt – Genießen!!! Lasst es euch schmecken♥

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Star Trek Pizzacutter! FTW!!

Pizzateig
(für 2 normal große Pizzen)

250ml lauwarmes Wasser
1 TL Agavendicksaft
1 Pkt. Hefe

300g Weizenmehl (oder: 200g Weizenmehl + 100g Weizenvollkornmehl)
1 EL Olivenöl + ein paar Tropfen für später
1 1/2 TL Salz

1. Wasser und Agavendicksaft vermischen, anschließend die Hefe einrühren und 10min ruhen lassen.
2. Mehl, 1 EL Olivenöl und Salz dazu geben und zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Die Füchse unter euch können den Teig auch gerne in einer Küchenmaschine zubereiten :)
3. Ein paar Tropfen Olivenöl in eine Schüssel geben, den Teig hinein werfen und von allen Seiten mit dem Öl einreiben. Folie oder Handtuch über die Schüssel und ab damit an einen warmen Ort – für ca. 1 Stunde.
4. Den Teig aus der Schüssel nehmen, in zwei Hälften teilen, zu Kugeln formen und nochmals mit Folie abgedeckt für 20min auf dem Tisch ruhen lassen.
5. Jetzt den Teig dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

MCPizza_2vegane Käsesoße

160g Cashewkerne
250ml Pflanzenmilch
1/2 (rote) Paprika
2-3 EL Hefeflocken
Salz & Pfeffer zum Würzen

+ ein wenig Öl z. B. Erdnussöl

1. Cashewkerne in einem Mixer fein mahlen. Anschließend die Pflanzenmilch und die halbe Paprika hinzugeben und gut durchpürieren. Mit Hefeflocken, Salz & Pfeffer würzen.
2. In einem kleinen Topf etwas Öl heiß werden lassen. Die Cashewsahne hineingeben und auf mittlerer Stufe solange rühren bis die Masse eine cremige Konsistenz annimmt.

Fertig ist die cremige Käsesoße!

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Süße Sonntagsgrüße: Bulletproof Vegan Donuts

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Donuts_1Geständnisse: Ich liebe Donuts!

Und ja, ich meine die richtig fettigen und süßen Donuts mit dicker Glasur und Füllung.

Blöd nur, dass ich eine absolute “Ich frittiere nicht zu Hause”-Politik fahre und mich – zum Leidwesen des Loverboys – bis heute nicht dazu durchgerungen habe, Donuts, Krapfen, Schokoriegel und jegliche andere wundervolle Speisen in heißes Öl zu werfen. Und dabei gibt es nichts köstlicheres als frittiertes Essen.

So müssen eben andere Wege gefunden werden – zum Beispiel Donuts aus dem Ofen! Geht schnell, macht keine Sauerei und schmeckt jut – nicht so verdammt wundervoll wie richtige Donuts, aber als “gesündere” bzw. “fettreduziertere” Variante durchaus machbar :)

Deshalb gibt es heute ein kugelsicheres Grundrezept, dass perfekt für die erste Ladung veganer Donuts ist. Und mal sehen, vielleicht kommen bald noch gefüllte Donuts dazu!

Was sagt ihr? Frittiertes Essen – YAY or NAY?

Donuts_2.1 Vegane Donuts
(für 6 Stück)

150g Mehl
90g Zucker
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Vanilleback, Vanilleextrakt
1 Prise Salz

60ml Öl
100ml Wasser
1 TL Apfelessig

Optional: vegane Schokotropfen (z. B. von RUF), veganes Nougat (z. B. von RUF) oder vegane Streusel für die Deko

1. Heizt den Ofen auf 175 °C (Ober- und Unterhitze) vor und reibt eure Donutbackform mit etwas Öl ein.
2. Mixt in einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Vanille und Salz.
3. In einer zweiten Schüssel vermischt ihr Öl, Wasser und Apfelessig.
4. Gebt nun die nassen Zutaten Schritt für Schritt zu den Trockenen. Rührt das Ganze nur kurz bis alle Zutaten “nass” sind. Der Teig sollte nicht überrührt werden :)
5. Mit Hilfe eines Löffels oder einer Spritztüte füllt ihr den Teig jetzt in die Donutform. Beachtet, dass die Donuts beim Backen noch etwas hochkommen, von daher sollten die Formen nur bis maximal zu Hälfte hoch gefüllt sein. Wer mag kann vor dem Backen noch ein paar Schokotropfen in den Teig tun oder auf die Donuts drücken.
6. Ab damit in den Ofen für ca. 12min. Anschließend in der Form abkühlen lassen und danach vorsichtig entfernen.

Zum Schluss könnt ihr euch noch in aller Ruhe bei der Deko austoben. Ob mit Schokoglasur, bunten Streuseln oder wie bei mir mit Nougat – lasst eurer Kreativität freien Lauf & haut rein :D

Donuts_2

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