Healthy Meals: Lieblings Grünkohl Salat mit Räuchertofu

IMG_0354In der Weihnachtsbäckerei…Argh, Ohrwurm!! Und eigentlich müsste es heute auch „im Gewächshaus“ oder zumindest „auf dem Feld“ heißen. Dort wird nämlich gerade dieses Schätzchen geerntet. Jap, es geht um das wahrscheinlich meist gehypteste Wintergemüse in der FoodBlogger-Community: GRÜNKOHL, oder wie es im Englischen genannt wird, KALE. Und wer meine Beiträge bisher verfolgt hat, wird wissen das auch ich diesem Schönsten aller Kohlarten verfallen bin :)

Am allerliebsten verwende ich meinen Grünkohl als Salatgrün mit einer richtig leckeren Erdnusssoße. Wahlweise mit einem Topping aus Räuchertofu oder auch gerösteten Nüssen wie Salzmandeln oder Walnüssen. Aber man kann hier mit allen möglichen Zutaten spielen. Als Obst gebe ich immer noch gerne eine Khaki dazu, der fruchtige-süße Geschmack harmoniert richtig gut, sowohl mit dem Grünkohl, als auch mit dem Erdnuss-Sesam-Dressing.

Benefits dieser Grünkohlgeschichte:
Schenkt man den Nährwerttabellen und Internetseiten über diesen Kohl Glauben, dann gibt es wohl kein gesünderes Gemüse als den Grünkohl. Allein der Vitamin C und E Gehalt übersteigt den der meisten Gemüsesorten. Diese Vitamine sind hauptsächlich für den Zellschutz gegen freie Radikale und Alterungsprozesse verantwortlich. Zudem enthält Grünkohl alle B-Vitamine.

Vitamine: Vitamin C (105mg/100g) – sehr hoch; Vitamin A (862µg/100g); Folsäure (60µg/100g), Vitamin E (1700µg/100g) – eine Portion Grünkohl deckt den Tagesbedarf an Vitamin A & C, somit Ideal in der Erkältungszeit

Mineralstoffe: Natrium (45mg/100g), Eisen (1,8mg/100g), Zink (0,4mg/100g), Magnesium (34 mg/100g)

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Grünkohl vorbereiten (So mach ich es)
Die Blätter von den Stielen befreien und in mundgerechte Stücke rupfen. In einer Salatschüssel gut abspülen und anschließend schleudern. Ihr könnt so euren kompletten Grünkohl vorbereiten und den Rest, den ihr nicht für den Salat verwendet, in ein verschließbares Gefäß im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich dann gut eine Woche und kann ohne weiteres Vorbereiten für einen neuen Salat oder Smoothie verwendet werden :)

Zutaten für einen Salat
(ca. 2 Personen)
4 Hände frischen Grünkohl
5 Cherrytomaten
4-5 getrocknete Tomaten
1 halbe Paprikaschote
1 Khaki
1 Block Räuchertofu (175g)

Das Gemüse und die Khaki in kleine Stücke schnibbeln und in einer Schüssel mixen. Den Tofu in Streifen oder Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Kokosöl kross braten. Anschließend über den Salat geben und mit dem Erdnuss-Seasm-Dressing abschließen.

Erdnuss-Sesam-Dressing:
1EL Seasmöl
1EL Balsamico Essig
1TL Erdnussbutter
1TL Wasser, optional
Salz&Pfeffer

Ol & Essig in einen kleinen Behälter vermischen & die Erdnussbutter darin gut verrühren bis eine glatte Flüssigkeit entsteht. Wer seinen Salat lieber mit mehr Dressing genießen möchte, der kann noch 1TL Wasser hinzugeben. Mit Salz&Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit :)

Wie sieht’s bei euch aus? Auch schon dem Hype verfallen? Wie mögt ihr euren Kohl am liebsten? Roh im Salat und Smoothie, oder doch lieber gedämpft oder gekocht als Beilage?
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12 Gedanken zu “Healthy Meals: Lieblings Grünkohl Salat mit Räuchertofu

  1. Mary schreibt:

    Oh ja, ich liebe Grünkohl auch heiß & innig, aber leider gibt es ihn in kaum einem Bioladen hier in der näheren Umgebung. Und normalen Grünkohl trau ich mich nicht mehr zu kaufen, seit ich mehrfach gelesen habe, dass er wohl eines der am stärksten mit Pestiziden behandelten Gemüse ist, die es gibt. :(
    Deine Variante eines Salats, vor allem mit Ernusssoße (yum!!!) klingt aber wahnsinnig lecker, darum wird der nächste Bio-Grünkohl, den ich ergattern kann, definitiv auch für diesen Salat verwendet werden. :)

    • foodsandeverything schreibt:

      Jup, das kann ich nachvollziehen. Bei uns auf dem Wochenmarkt gibt es einen Bio-Stand der auch Grünkohl vertreibt, da ist man nicht ganz so auf den Biomarkt angewiesen. Meistens hol ich mir auch gleich 1-2 Kilo davon, hält sich ja ein kleines Weilchen im Kühlschrank. Und zur Not kann man ihn auch einfrieren :)

  2. nike schreibt:

    mit dem erdnuß-sesam-dressing hast du mich sofort, frau benefit! ;) der salat sieht super aus.
    bei mir ist der kohl heute ganz kurz mit getrockneten tomaten zu den sobanudeln ins kochwasser gesprungen, ein paar hefeflocken drüber, fertig. yummie!
    mein grünkohldealer auf dem wochenmarkt verdreht zwar immer die augen, wenn ich ihm erzähle, daß ich den kohl roh als salat esse und tut es als neumodisches zeug ab, aber der kohl ist einfach unschlagbar gut!

    • foodsandeverything schreibt:

      hihi, jap, diese Erdnussbutter kann schon einiges & in Kombination mit dem Sesamöl ist sie einfach unschlagbar.
      Dein Essen klingt aber richtig gut, ich sag nur Sobanudeln O: leeeecker :)
      haha, das sieht den Wochenmärktlern irgendwie ähnlich, aber zum Verkochen (ich sag nur Grünkohl mit Pinkel) ist der Kohl echt zu schade.

  3. Lea schreibt:

    vor 2 jahren musste ich immer noch lange überlegen ob kale jetzt grünkohl oder einfach nur „kohl“ ist.. das hat sich ganz schön geändert in der deutschen blogger szene

  4. znm schreibt:

    Ich will den jetzt auch unbedingt mal ausprobieren. Danke für den Hinweis, dass Bio da wichtig ist.
    Viele raw food-Blogger massieren das Dressing ja in den Grünkohl rein, das macht ihn wohl auch ein bisschen weicher und weniger bitter? Da du dir den Schritt ja sparst, eine Frage: Ist der roh nicht bitter?

  5. Linda schreibt:

    hallo Juli!

    ich hätte es nicht für möglich gehalten und aus Neugierde dein Rezept probiert, aber der Salat ist der Oberhammer! Eine echte Geschmacksexplosion! Gestern probiert, heute gleich nochmal gemacht… Hab allerdings den #grünkohl blanchiert und die Paprika mit dem Räuchertofu angebraten und den Salat dann lauwarm gegessen. Bin nicht so „roh“ und bei dem Wetter ist mir nicht nach „kalt“.
    Tausend Dank für die tolle Bereicherung!
    Viel Grüße, Linda

    • foodsandeverything schreibt:

      Linda!! Vielen lieben Dank♥ Es ist so wundervoll, dass dir der Salat schmeckt. Blanchierter Grünkohl ist auch echt ne gute Idee! Nur gebratenen Paprika mag ich nicht so gerne, irgendwie kann ich ihn nur roh essen :) Viele Grüße zurück!!

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