Vegane Proteinriegel – selbstgemachte Müsliriegel

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Ja, es ist passiert. Ich habe mich wieder meinen sportlichen Aktivitäten hingegeben. Seit Freitag heißt es „Sport frei!“ & „oh, du gesunder Grünkohlsalat„. Warum das Ganze? Nunja, der Sommer ruft & dieses Jahr kann ich zum ersten Mal auch mit meinem Blog dabei sein & euch ein paar schicke, themenbezogene Rezepte vorstellen, dass sorgt natürlich auch für die Extraportion an Motivation. Aber keine Sorge, richtig ausarten wird das ganze Sportgedöhns nicht, ich werde euch trotzdem weiter das ein oder andere süße Törtchen unterjubeln, und euch auch nicht mit meinen sportlichen Meisterleistungen der letzten Wochen langweilen :) Vielmehr missbrauche ich mein kleines Blog-Kätzchen für ein paar kohlenhydratarme Rezeptideen, vor allem, wenn es um das Abendessen geht. Auch werde ich hier und da mal ein sportliches Youtube-Video posten (keine Sorge, keins von mir, ich Bewegungslegastheniker). Ein bisschen „back to the roots“, falls jemand noch meine ersten Blogeinträge kennt :)

Heute soll’s aber erst mal noch nicht so knifflig werden & wir starten mit ein paar schnell gemachten Proteinriegeln. Zusammen schmeißen könnt ihr hier fast alles, was ihr an coolen Nuss-, Frucht- & Getreidezutaten im Haus habt, ganz ähnlich wie bei meinem Müslirezept. Für die Extraportion an Eiweiß sorgt dann euer Proteinpulver, das ihr anstatt Mehl (oder was auch immer man sonst in selbst gemachte Müsliriegel rein macht). Mein Eiweißpulver ist von Sunwarrior und besteht nicht aus Soja-Protein sondern wird aus Reis gewonnen, und ist somit auch für Allergiker (Soja, Gluten etc.) geeignet.

Wie funktioniert das Ganze nun?

Ihr nehmt euch ’ne große Schüssel und geb dort zuerst 200g kernige Haferflocken hinein. Haferflocken sollten immer eure Basis sein, da sie gegenüber anderen Getreidearten (jep, Quinoa ist kein Getreide, sondern ein Korn) einen sehr hohen Eiweiß-, Ballaststoff- & Mineralstoffgehalt ausweist und den Blutzucker reguliert. Ab hier könnt ihr dann frei wählen, welche Zutaten ihr als Nächstes rein werfen wollt. Ich hab mich für getrocknete Cranberries, grob gehackte Mandeln, ungesüßte Kokosflocken & gehackte 80% Schokolade entschieden. Dazu kommen dann 2 Scoops Proteinpulver (das sind 2 dieser Löffel, die mit dem Pulver kommen, alternativ ungefähr 40g) & eine Prise Zimt. Alles schön vermischen und eine zweite Schüssel bereitstellen. In dieser Schüssel ca. 2-3 gehäufte EL Erdnussmus (Erdnussbutter ohne Zusatz von Zucker, Sirup, Öl etc., einfach nur aus 100% Erdnuss), 1/2 TL Vanilleextrakt, 125ml Pflanzenmilch & 2-3 EL Agavendicksaft (wer schon gezuckerte Cranberries verwendet, kann hier 1EL weniger Süße nehmen). Gut verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Auch das schön vermischen und in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Dose, Backform oder whatever drücken & für mindestens 2 Stunden, aber am besten über Nacht im Kühlschrank verschwinden lassen. Danach könnt ihr den großen Pflasterstein in kleine, müsliriegelähnliche Formen schneiden. Im Kühlschrank aufbewahrt sollten sie euch dann mindesten 4-5 Tage halten.

Perfekt als Snack zwischen den Mahlzeiten oder nach einem Workout (Wichtig: innerhalb von 30min nach Ende des Sportprogramms verspeisen.) Probiert’s einfach mal aus :)

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31 Gedanken zu “Vegane Proteinriegel – selbstgemachte Müsliriegel

      • Federchen schreibt:

        Nun ja, im Grunde kommt es auf deinen Energieverbrauch und die -zufuhr an. Ich halte von Low Carb und diesen ganzen Diätversprechen relativ wenig. Es wird doch eh alle Monate eine neue Sau durchs Dorf getrieben (man entschuldige mir bitte diesen Ausdruck als Veganerin). Und da Fett schließlich auch als Fett gespeichert wird … soll man sich dann nur von Proteinen abends ernähren? Die Mischung machts ;)

      • Lea schreibt:

        Naja, der Unterschied für mich ist, dass ich Veganer aus einer moralischen Überzeugung habe. Ich habe allerdings auch noch nie eine überzeugende Studie gegen Veganismus gelesen, und ich lese viel von dem Zeug. Gegen Lowcarb muss man nicht sehr lange suchen um gute wissenschaftliche Kritkpunkte zu finden.

      • foodsandeverything schreibt:

        Wenn man selbst aus einer Überzeugung heraus sich einer Sache anschließt ist es immer schwer, überzeugende Studien gegen diese Sache zu finden. Aber wie auch immer, ich ernähre mich ja nicht nach den Vorstellungen einer/der „Low Carb“-Diät, ich beschäftige mich nur gerade damit und versuche herauszufinden, inwiefern es sich für mich mit meinem derzeitigen Lebensstil vereinbaren lässt.

  1. Homeveganer schreibt:

    Die sehen gut aus! Zerbröseln die auch nicht? Ich habe mal welche gebacken. Die waren sehr lecker, aber nicht so richtig wie Riegel. Die Kühlschrankidee gefällt mir da viel besser.

  2. Maria schreibt:

    yeah, ich bin auch seit dezember endlich wieder im sportfieber :D
    und da bin ich super gespannt auf deine kohlenhydratarmen rezepte! so esse ich momentan nämlich auch, damit der sommer kommen kannen hihi ;)

    und solche „sportunterstützenden“ rezepte will ich demnächst auch viel posten, da ich mich zur zeit eh sehr viel mit beschäftige und auch so esse. und deine riegel hier sehen so umwerfend aus, die werde ich bald mal nachmachen!!

  3. Cherry schreibt:

    Dein Rezept kommt wie gerufen. Bin nämlich gestern wieder mit dem Sport angefangen. Nachdem ich dann aus dem Studio kam hatte ich totalen Hunger und wusste nicht so genau was ich jetzt essen sollte.
    Die Riegel probiere ich die nächsten Tage mal aus. Bin gespannt:)

  4. Cherry schreibt:

    So, habe die Riegel über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt. Leider konnte ich sie nicht schneiden da sie auseinander gebröselt sind. Haben aber trotzdem lecker geschmeckt. Beim nächsten mal werde ich wohl mehr Flüssigkeit dazugeben. Vielleicht klappt es dann ja;)

    • foodsandeverything schreibt:

      Oh nein, liebe Cherry, das tut mir leid. Genau, versuch’s das nächste Mal mit ein bisschen mehr Flüssigkeit, die Haferflocken müssen sich auch ein bisschen voll saugen, damit sie haften bleiben. Ich hoffe, dass es klappt, wenn nicht gibste Bescheid und wir überlegen uns was :)

  5. berti schreibt:

    ich krieg leider von dem sunwarrior proteinpulver blähungen (bzw nehm ich durch ausschlussverfahren an, dass dies der grund ist) … grrr..

  6. Cherry schreibt:

    So, zweiter Versuch:) Ich habe noch ein paar Goji-Beeren und etwas Matchapulver reingemixt und mehr Flüssigkeit genommen. Fühlt sich schon jetzt viel „pampiger“ an. Mal gucken wie es morgen früh ist.

  7. Mr S schreibt:

    Ich bin unfähig Riegel zu machen. Sollte ich die wirklich schaffen, dann verleih ich dir einen Orden :D nährwerttechnisch top (4 Riegel à 330 kcal, 17g Protein, 42g Carbs, 10g Fett).

    Ein Tipp noch: Dinkelflocken sind ähnlich wie Haferflocken, haben aber weniger als halb so viel Fett (bei 200g sind es dann 5g statt 14g Fett) – aber keine Ahnung ob es funktioniert. Auf jeden Fall bin ich gespannt :)

    Ich melde mich die nächsten Tage!

  8. Klaudia schreibt:

    Danke für das tolle Rezept. Diese Riegel sind ein Burner. Sehr gefährlich, da man einfach nicht aufhören kann. Ich hab auch Aronia Beeren und bischen Kokosmus und Kokosöl und Schokoshake auf Sojabasis dazu gegeben und die lassen sich nach 1 Tag im Kühlschrank hervorragend schneiden. Die muss ich leider nach 2 Tagen schon wieder machen, da sie alle sind. Danke nochmals

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