Ostern in aller Munde – Teil 3: Zimt-Häschen

IMG_2068Es ist vollbracht, und ich habe euch nicht zu viel versprochen :) Heute gibt es also, den dritten und letzten Teil meiner Mini-Osterrezpete-Serie, und es ist, wie sollte es auch anderes sein, ein süßer Teil.

Wie ihr vielleicht wisst, sind Zimtschnecken im Hause Dickbert (Loverboy) & Juli ein gern gesehener Gast und auch mein allererster Blogartikel drehte sich ganz um Kanelbullar (schwedisch für „Zimtschnecken“). Somit lag es nah, dass ich sie, inspiriert durch Mone’s Osterhäschen (zu sehen auf ihrem fabelhaftem Blog Leckerbox), in kleine Zimt-Hasen verwandle. Und so gut wie sie aussehen, hoppeln sie einem geradewegs in den Mund. Ein Muss auf jedem Osterfrühstückstisch!

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Zimt-Häschen
(für ca. kleine 10 Hasen)

250ml Pflanzenmilch, Vanille-Geschmack
1 Würfel Hefe
50g Zucker

390g Mehl
1/2TL Backpulver
1/2TL Zimt
eine Prise Salz

Zimt-Zucker-Füllung
ein wenig vegane Margarine (z.B. von Alsan oder Sojola)
brauen Zucker & Zimt vermischen

1. Lauwarme Milch, Wasser und Zucker in ein Gefäß geben und verrühren bis der Zucker aufgelöst ist. Die Hefe hinein bröseln und auflösen. Die Mischung ca. 10min ruhen lassen.
2. Die restlichen Zutaten für den Teig verrühren und die Hefe-Milch-Mischung unterheben. Teig kneten. Wenn nötig Mehl hinzufügen, falls der Teig klebt.
3. 1 Stunde, mit einem sauberen Küchentuch zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.
4. Den Teig in 3 gleichgroße Stücke teilen. Ein Teil beiseite legen und die übrigen 2 wieder zu einer Teigkugel formen und anschließend ausrollen. Ein Rechteck ausschneiden und den Teigrand mit dem weggelegten Teigstück verkneten. Das Rechteck mit geschmolzener Alsan bestreichen & die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darauf verteilen. Nun das Rechtecke ordentlich zusammen rollen und anschließend mit einem Messer in gleichgroße Stücke schneiden.
5. Den übrigen Teig so zerteilen, dass ihr aus einem Stück einen Kopf formen könnt der zu der Größe eurer Zimtschnecken passt. Den Kopf nun oval formen und an der breiten Seite mit dem Messer ein Dreieck einschneiden, das sind die Hasenohren. Das herausgeschnittenen Stück zu einer Kugel formen und ihr habt den kleinen Puschel.
6. Die Zimtschnecke etwas platt drücken, Hasenkopf und Puschel andrücken und auf ein Backblech legen.
7. Die Zimt-Häschen nun bei 175°C ca. 17min dem Feuer aussetzten. Danach abkühlen lassen.

Weil die Häschen definitiv noch nicht genug Zucker gesehen haben – die Zucker-Verziehrung anmischen:

Entweder wie hier ein Royal Icing verwenden, oder ihr siebt einfach ein bisschen Puderzucker und vermischt diesen mit ein wenig Pflanzenmilch oder Wasser (Zitronensaft finde ich in diesem Fall keine so gute Kombination). In einen Spritzbeutel geben und über den Häschen verteilen. Zum Schluss könnt ihr dem Köpfchen noch ein Auge geben. Hierfür entweder Schokotropfen, Rosinen oder ähnliches verwenden.

IMG_2080Wenn ihr jetzt Appetit bekommen habt, gibt es sogar die Möglichkeit die Häschen selbst zu probieren :) Dafür müsst ihr heute nur einen Abstecher ins Café Fau nach Jena machen. Das sollte doch am Feiertag kein Problem sein :)

Ein traumhaftes Osterfest wünsche ich euch. Genießt die Zeit mit euren Lieben & erholt euch♥

Küchenplausch Oster-Event 2013Auch dieses Rezept nimmt am Küchenplausch „Oster-Event 2013“ teil :)

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16 Gedanken zu “Ostern in aller Munde – Teil 3: Zimt-Häschen

  1. leckerbox schreibt:

    Hi Juli, das ist ja eine tolle Idee, und die sehen voll lecker aus. Und mir schwirrt gerade schon eine neue Idee im Kopf herum. Mit Erdbeermarmelade und vielleicht eine andere Form…
    LG Mone :-)

  2. my life as a veganista schreibt:

    Die sehen mal wieder sehr fein aus, liebe Juli! :) Mir stand der Sinn heute auch nach etwas „Zimtigen“. Also bin ich in die Küche gestürmt und heraus kamen „Blitz-Zimtschnecken“ aus Blätterteig. Die waren zwar auch suuuper yummy, können aber optisch mit den süßen Häschen nicht mithalten. :)

    Übrigens habe ich gestern Abend das Rezept für deinen Chia Pudding ausprobiert. Leider hatte das Resultat heute Morgen eine seeeehr wässerige Konsistenz. :( Ich habe 250 ml Reismilch und 3 EL Samen verwendet. Hast du ne Idee was ich falsch gemacht haben könnte??

    • foodsandeverything schreibt:

      Hm, sehr interessant, da ich auch meistens soja-reis-milch nehme, kann es schonmal nicht unbedingt an der Milch liegen… Hast du das Ganze puriert oder einfach so zusammengemischt, also mit ganzen Chia-Samen?

  3. my life as a veganista schreibt:

    Ich habe das ganze kurz in den Mixer geschmissen. Da es allerdings schon spät nachts war, habe ich den Mixer nur ganz kurz laufen lassen um niemanden aufzuwecken… ^^ Meinst du, dass es daran gelegen hat? Ich hab schon viele andere Rezepte mit ganzen Samen gelesen und da scheint es ja auch funktioniert zu haben.. :-/

    • foodsandeverything schreibt:

      Ja, es kann daran gelegen haben, das Ding bei Chia-Samen ist nämlich, dass man, wenn man sie ganz verwendet (also nicht mahlt) langsam Schritt für Schritt die Flüssigkeit hinzufügt und zwischendurch umrührt. Da aber nun Flüssigkeit und Chia-Samen in einem Schritt zusammen geworfen & vielleicht auch durch die kurze Mix-Zeit die Chia-Samen noch sehr grob waren, haben sie die Flüssigkeit nicht richtig aufnehmen können. Beim nächsten Mal richtig durch mixen, sodass der Pudding sehr weich und fein wird, und wenn’s wieder nix wird, hilft nur weniger Flüssigkeit :)

  4. Eva schreibt:

    Lecker sind sie! =) gerade welche für meinen Mitbewohner und mich im Fau geholt.. hat uns den nachmittag sehr versüßt,danke. du solltest häufiger fürs Fau ‚mitbacken‘ ^^
    Frohe Ostern!

  5. Maike schreibt:

    Hach, das is aber schön hier! : ) Was bin ich froh, dass meine Mama Teilzeit-Veganerin is (also dann, wenn es sich nich anders machen lässt, isst sie auch vegetarisch, aber vegan is ihr schon lieber) und eine Freundin keine Eier mehr mag- da kann ich mich ja so richtig austoben, was die Rezepteauswahl betrifft. Schön! : ) Ich schnarchel mal ein bisschen weiter durch das schicke Angebot und wünsche eine gute Nacht und viele weitere tolle Einfälle. : )
    Liebste Grüße, Maike

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