Süße Sonntagsgrüße: Raw Chocolate Tarte

Na, schon erraten, welchen süßen Sonntagsgruß ich euch heute sende?

Ding. Ding. Ding – Jackpot!
Jap, genau, meine erste Rohkost-Tarte. Vollgestopft mit süßen Datteln & ’ner extra Portion Kokosnuss :) Klingt lecker? Ist es auch. Sogar der selbsternannte Schokoladenexperte ist wiedermal hell auf begeistert & hat nun endlich sein Lieblingsdattelschokodessert gefunden. Ich experimentiere nämlich schon seit geraumer Zeit an der ultimativen Schokocreme aus den süßen Früchten. Scheint so als hätte ich sie endlich gefunden :) Da reicht schon ein klitzekleines Stück der Tarte und man schwebt im 7ten Schokoladenhimmel.

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Rohe Schokoladen Tarte

Boden
100g Mandelmehl bzw. gemahlene Mandeln
30g Kokosflocken
ca. 10 Datteln
1-2EL Wasser

Schokocreme
ca. 18 Datteln
40ml Kokosöl, geschmolzen
100ml Kokosmich oder Pflanzenmilch
4EL Backkakao
1/2TL Vanilleextrakt
1Prise Salz

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 1. Für den Boden kommen Mandelmehl, Kokosflocken und Datteln in die Küchenmaschine und werden gut durch gemahlen. Falls der Krümelteig noch zu trocken ist und beim zusammendrücken nicht aneinander haftet, dann fügt noch 1-2EL Wasser hinzu und lasst das Ganze nochmal in der Maschine durchlaufen.
2. Anschließend drückt ihr den Teig in eine Kuchenform (∅ 20cm), die ihr vorher mit Klarsichtfolie ausgelegt habt. Versucht dabei einen kleinen Rand von 1-1,5cm zu bauen.

3. Für die Füllung müssen als erstes die Datteln in der Küchenmaschine zu einer Creme verarbeitet werden. Das dauert ca. 5min. Erst werden die Datteln zu Stücken, dann zu einer Kugel und zum Schluss zu einer Creme. Dann gebt ihr das Kakaopulver, Salz, Vanille & Kokosöl hinzu & lasst die Maschine weiterlaufen. Schluck für Schluck dann die Milch dazugeben bis eine schöne Creme entsteht. Es kann sein, dass ihr nicht die ganze Milch benötigt. Zwischendurch immer mal mit einem Silikonspachtel den Rand & den Boden abkratzen, falls sich dort Dattelcreme abgesetzt hat.
4. Die Creme auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Tarte noch mit Kokosraspeln o.ä. dekorieren.  5. Zum Schluss die Tarte noch mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen & anschließend genießen.  IMG_3056 KopieTipps & Tricks

1. Ja, leider benötigt ihr für dieses Rezept wiedermal eine Küchenmaschine. Ich weiß, dass nicht jeder von euch so ein Teil besitzt & das tut mir immer ein bisschen im Herzen weh, aber ich arbeite so gern mit meiner. Deswegen kann ich euch auch leider nicht sagen, ob das Rezept auch mit einem Pürierstab zu bewältigen ist. Ich wage es eher zu bezweifeln.
2. Ich verwende immer Datteln aus dem arabischen Supermarkt. Die Sorte ist „Dattes branchée“ bzw.  „Deglet Nour“. Natürlich könnt ihr auch jede andere Sorte von Datteln benutzen, dann müsst ihr nur die Mengenangaben anpassen oder einfach Pi mal Daumen arbeiten :) Geht eh immer am besten.
3. Falls eure Datteln noch Kerne haben sollten, entfernt diese bevor ihr die Datteln in die Küchenmaschine werft. Das gibt sonst ’ne schöne Sauerei :)

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Schokolade & Erdbeeren – eine wahnsinnig leckere Kombination :)

Ich wünsche euch einen guten Hunger & einen sehr entspannten Sonntag♥ Denkt daran die Tarte in kleinen Stückchen zu verspeisen, diese Rohkost-Desserts haben es in sich. Kompakt as hell :)

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17 Gedanken zu “Süße Sonntagsgrüße: Raw Chocolate Tarte

  1. Flora Fadenspiel schreibt:

    Auf deinen Blog darf man wirklich nicht hungrig landen *lach*. Sieht das wieder mal lecker aus! Ich hab die Woche deine Mandelmilch ausprobiert und verlinkt…sehr lecker und lustig beschrieben.

    Den Raw-Strawberry Cheesecake hab ich heute ausprobiert. Der Teigboden ist ja auch aus Datteln…und es geht auch nur mit Pürierstab, allerdings mit viel Geduld und immer wieder frei puhlen des Pürierkopfes.

    Kennst du eine Alternative zu Kokosmilch,-öl? -fett ist ja zum Glück geschmacksneutral. Der Liebste kann den Geruch und Geschmack gar nicht leiden, das Oreo-Eis musste ich schon ganz alleine essen ;)

    Liebe Grüße,
    Steffi

    • foodsandeverything schreibt:

      Steffi, das ist ja ein riesiges Lob♥ Ich danke dir! Hach, toll, dass dir alles so schmeckt. Schade, um die Kokosnüsse, die sind doch so lecker :) Hihi, ich denke aber du kannst statt der Kokosmilch einfach Sojamilch benutzen & statt des Kokosöl Kokosfett, dass ist ja geruchs- und geschmacksneutral :)

      Und lieben Dank für’s Verlinken!

      • Flora Fadenspiel schreibt:

        Ich danke Dir :)

        Du wirst den Raw-Strawberry-Cheesecake lieben. Ein Kokos-Marzipantraum! *Stückchen rüber schieb* Der Lieblingsmann hat ihn nicht angerührt, das nächste Mal dann also mit Sojamilch ;)

        Liebgruß,
        Steffi

  2. Zoe schreibt:

    Das sieht ja wieder mal lecker aus, wird auf jeden Fall nachgemacht! Die rohen Kuchen haben mich echt begeistert, unglaublich wie lecker die sind!
    Hab einen wunderbaren Restsonntag, du liebe!
    xo Zoe

  3. fr.dots schreibt:

    Hmm sieht sehr lecker aus, ich sollt auch endlich mal ne rohe Süßigkeit probieren. Ich hab schon wochenlang das tolle Buch „Vegan und Roh“ zu Hause, nur irgendwie bis jetzt keine Zeit gehabt.

    Lg Claudia

  4. Veganer Keks schreibt:

    Wow Juli, das sieht mal wieder echt toll aus *sabber* Schokolade und Erdbeeren sind so eine geniale Kombination! Und Johnny setzt dem Ganzen noch das Sahnehäubchen auf ;-)
    Liebe Grüße!

  5. andersalsartig schreibt:

    Oh hört sich das lecker an. Seit geraumer Zeit möchte ich auch so gerne einen rohen Kuchen machen, aber ich hab keine Küchenmaschine…. geht das auch irgendwie anders?

    • foodsandeverything schreibt:

      hmm..ich hab leider gar keine Ahnung. Vielleicht mit einem Pürierstab, aber das kann ich dir nicht garantieren. Zumal damit wahrscheinlich nur die Creme möglich ist, aber nicht der Boden. Allerdings gibts passable Küchenmaschinen/ food processor schon für kleines Geld. Und so ein Teil lohnt sich wirklich. Ich wil’s nicht mehr missen :)

  6. johanna schreibt:

    Hach, sieht das wieder superlecker aus! Ich will auch unbedingt mal ’nen Raw-Cake ausprobieren, das Rezept speicher ich mir mal ab.

    & Vielen Dank für das liebe Kompliment auf meinem Blog – Hab mich wie irre gefreut, weil du eine meiner Lieblingsfoodbloggerinen (Oder wie sich das schimpft) bist! (;

  7. ohwieyummi schreibt:

    Mjam, das sieht ja mal gut aus! Was genau macht denn eine Küchenmaschine? Ich habe nämlich keine, aber glaubst Du, ein Thermomix geht auch?

    Liebe Grüße!

    • foodsandeverything schreibt:

      Ow, lieben Dank :) Eine Küchenmaschine kann ziemlich viel, z.B. Teig kneten, Gemüse raspeln, in Scheiben schneiden, alle möglichen Cremes zusammenmischen und noch so viel mehr, wie man auf meinem Blog sieht. Gib einfach mal bei Google „Cuisinart food processor“ ein, dann findest noch ganz viele Infos :)

      Ob das Rezept mit deinem Thermomix klappt, kann ich dir leider nicht sagen, da ich bei dieser Maschine immer noch nicht durchsteige und auch selbst keine besitze. Wie funktioniert die denn? Erhitzt man da drin die Zutaten? :)

      • ohwieyummi schreibt:

        Ich habe den Thermomix auch noch nicht so lange, habe ihn mir hauptsächlich zum Mixen von grünen Smoothies und Kochen von Suppen gekauft.

        Was ich bisher rausgefunden habe: Er kann in 10 verschiedenen Stufen mixen/pürieren, er kann rühren (Suppe oder Teig), er kann das Ganze dann auch im selben Gefäß erhitzen/kochen (mit Zeitfunktion) und man kann mit einem Aufsatz auch Gemüse dampfgaren.

        Ich dachte bisher, eine Küchenmaschine ist nur zum Zerhäckseln da, aber so wie Du das beschreibst, müsste der Thermomix wahrscheinlich ähnliche Funktionen haben. Ich probiere es einfach mal aus und werde dann berichten :-)

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