Süße Sonntagsgrüße: Zwetschgenkuchen [Vegan MoFo 2013 – Day 1]

400x84_g3Es geht looooos :)
Der erste Tag des diesjährigen Vegan MoFo ist angebrochen & begann trotz großer Vorfreude doch mit einem leichten Schock. Mein Blog hat es irgendwie noch nicht in die richtige Blogroll auf der Vegan MoFo-Website geschafft. Einzig in den Kategorien By Language & Around the World ist er vertreten. Allerdings erging es mir heute morgen nicht als einzige so, weshalb es wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit ist, bis alle Blogs in der großen Blogroll 2013 aufgenommen wurden.

Schaut auf jeden Fall mal vorbei, es haben sich wieder zahlreiche Blogs, auch auf Deutschland und Österreich zusammengefunden und warten darauf erkundet zu werden :)

Jut, da wir das nun geklärt haben, zurück zum eigentlichen Thema. In mindestens 20 Blogposts werde ich versuchen, euch den spätsommerlichen September ein wenig zu versüßen. Neben den täglichen Attraktionen, die ihr ja schon aus meinem vorläufigen Wochenplan kennt, erwartet euch außerdem das ein Backevent anlässlich meines ersten Bloggeburtstag, jeeeeeyy. Aww, das wird so toll. Ich freue mich schon wahnsinnig euch mehr davon zu erzählen :) Aber bis dahin sind es noch ein paar Tage. Es bleibt also spannend. Die Vorbereitungen laufen auf jeden Fall auf Hochtouren.

Zwetschge_1Wie es sich für einen ordentliche Kaffetafel im Monat September gehört, muss natürlich ein Blechkuchen mit spätsommerlichen Früchten aufgetischt werden. Da sich gerade die Händler auf dem Markt mit Körben voller saftig-süßer Pflaumen- und Zwetschgen gegenseitig die Schau stehlen wollen, konnte ich natürlich auch nicht umhin, mir dieses Jahr mal einen dieser Körbe zu schnappen und einen dieser leckeren, traditionellen Streuselkuchen zu zaubern. Und für den Loverboy musste dieser natürlich mit Hefeteig sein :)
Zwetschge_3

Zwetschge_2Hefeteig
(für ein großes Blech)

400g (3 1/3 cups) Mehl
1/2 Würfel (21g) Hefe
1TL (1 tsp) Backpulver
60g (approx. 1/4 cup) Zucker
250ml (1 cup) Pflanzenmilch
1TL (1 tsp) Zimt
1 Prise (pinch) Salz

1 Kilo (2lbs) Zwetschgen

Streusel

100g (a little bit less than 1 cup) Mehl
80g (2/3 cup) Mandeln, gemahlen
80g (a little bit more than 1/3 cup) Zucker
70g (1/3 cup) Pflanzenmargarine, Zimmertemperatur
1 Prise (pinch) Salz

1. Hefeteig: In einem kleinen Gefäß wird die Milch auf Körpertemperatur erwärmt und anschließend die Hefe hineingebröselt und umgerührt. 10min ruhen lassen. In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt und Salz verrühren und nach Ablauf der 10min vorsichtig die Hefe/Milch-Mischung dazugeben und alles zu einem weichen Teig verkneten. Falls der Teig an den Händen klebt, noch etwas mehr Mehl hinzugeben und weiterkneten. Den Hefeteig zu einer Kugel formen und anschließend mit einem Geschirrtuch zugedeckt, an einem warmen Ort 1 Stunde ruhen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Zwetschgen in zwei Hälften schneiden und entkernen.
3. Für die Streusel: Alle Zutaten mit den Händen in einer Schüssel verkneten, bis weiche Brösel entstehen.
4. Den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
5. Wenn der Hefeteig schön aufgegangen ist, wird er auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Rechteck ausgerollt und danach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt, und zum Rand hin, ganz leicht hoch gedrückt.
6. Die Zwetschgegen darauf verteilen und bei Bedarf (meine waren noch ein wenig sauer) mit Zucker oder Agavendicksaft süßen. Anschließend die Streusel darüber geben und den Kuchen bei 200°C 35min im Ofen backen lassen.

Tipps & Tricks:
Wenn ihr den Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen nehmt, kann noch eine ganze Menge Fruchtsaft auf dem Backblech herum schwimmen. Aber keine Sorge, der verzieht sich beim Abkühlen in den Teig und macht ihn schön saftig :)

Wundert euch nicht, die Gewichtsangaben werde ich während des Vegan MoFo so gut es geht auch dem amerikanischen Cup-System anpassen, falls sich doch mal der ein oder andere internationale Besucher auf meine Seite verirren :)

Zwetschge_4Lasst es euch schmecken & bis morgen, ihr süßen Hefeschnecken♥
Einen traumhaften Sonntag wünsche ich euch!

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21 Gedanken zu “Süße Sonntagsgrüße: Zwetschgenkuchen [Vegan MoFo 2013 – Day 1]

  1. Friederike schreibt:

    Meine Mutter macht schon mal des öfteren Zwetschgenkuchen, aber natürlich nicht vegan, da will man ja nichts von wissen. Deshalb kann ich nie etwas davon probieren.
    Ha, aber dank deines Rezeptes werde ich ihr den mal auftischen, bin schon gespannt, was sie dann dazu sagt. Der wird bestimmt viiieel besser schmecken! :)

    • foodsandeverything schreibt:

      Hm, ich denke schon. Schau mal, ob du bei Google ein Rezept für glutenfreien Hefeteig findest. Bei den Streuseln kannst du das Weißmehl auch komplett mit gemahlenen Mandeln oder anderen gemahlenen Nüssen ersetzten. Funktioniert wunderbar :)

  2. Frau Schulz schreibt:

    Ääääähhhh, es gibt einen Blogroll?! :D
    Danke für den Tipp, da werde ich mich später mal anmelden..
    Bei mir gab es gestern als Einstieg ebenfalls einen Kuchen – mit dem Sonntagssüß hatten wir wohl eine ähnliche Idee ;) Dein Zwetschgenkuchen sieht aber auch wirklich toll aus, erinnert mich an Kindertage und Zwetschgenkuchen, den ich neben meinem Opa aß. Er streute immer Tonnen von Zucker auf den Kuchen und natürlich ging es nicht ohne epische Mengen Schlagsahne..
    Der Kuchen landet auf meiner Nachbackliste und wird bald ausprobiert!

    Alles Liebe,
    Frau Schulz

    • foodsandeverything schreibt:

      Meine liebe Frau Schulz,
      das freut mich aber :) Ach so Tonnen von Zucker könnte ich manchmal auch auf Kuchen streuen, vor allem bei Johannisbeerkuchen. Der ist immer so scheußlich sauer ;)

      Oh, bei der Blogroll bist du glaube ein wenig spät dran..hast du dich nicht auf der MoFo-Seite angemeldet?

  3. Meltem schreibt:

    Hallo :)
    Ich möchte den Kuchen morgen gerne ausprobieren und wollte dich fragen: hast du die Zwetschgen nur halbiert oder in dünne Scheiben geschnitten? Weil auf dem Foto sehen die dünn aus und ich möchte auch nicht so gern auf einem dicken halbierten Stück Zwetschge beißen :D Würde mich sehr über eine Antwort freuen :)

    • foodsandeverything schreibt:

      Hi Meltem, die Zwetschgen hab ich nur halbiert. Das reicht vollkommen aus :) ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Nachbacken und natürlich bei verspeisen :) Lass es dir schmecken!!

      Kannst ja mal bescheid geben, ob er dir gemundet hat.

      • Meltem schreibt:

        Der Kuchen hat im Ofen soo toll gerochen!! Ich hab den vorhin auch mal probiert und fand ihn wirklich sehr lecker! Nur der Streusel hat ein bisschen zu sehr nach Zucker geschmeckt, also man sah bei mir noch paar Zucker-Kristalle, (vielleicht hab ich ja auch zu viel benutzt?) und leeeiiider ist der Teig sehr zäh. Mit einer kleinen Kuchengabel kriegt man den Kuchen kaum zerteilt. Ist das bei dir auch so gewesen oder hab ich vielleicht zu wenig Mehl benutzt?

      • foodsandeverything schreibt:

        Ohhh nein, wie ist das denn passiert? Verdammt, das tut mir leid. Ich kann dir aber leider gar nicht sagen, warum das so gekommen ist und wie es besser geht. Mein Kuchen wurde von 20 Leuten vernascht & keiner hatte etwas über den Boden gesagt…jetzt weiß ich nicht, ob er auch zäh war oder nicht.

      • Meltem schreibt:

        Als meine Mutter den Kuchen probiert hatte meinte sie als erstes „Warum hast du Hefe benutzt?“, das hatte mich ziemlich verwirrt. Alle Leute, die den Kuchen probiert haben, fanden ihn wirklich super super lecker, mich eingeschlossen. Ich glaube ich habe insgesamt 4 Stücke gegessen :D Das nächste Mal probier ich ein anderes Mürbeteig-Rezept aus und gucke ob es damit besser passt. Hatte im Internet dazu gelesen, dass wenn man auf Ei verzichten will, man 80g Fett benutzen soll, weiß aber nicht ob das damit gelingt. Vielen herzlichen Dank für das Rezept, so gut wie der Kuchen letztens ankam mache ich ihn vielleicht an meinem Geburtstag in ein paar Wochen nochmal :)

      • foodsandeverything schreibt:

        Alles klar :) Mein Freund mag so gerne Hefeteig, deshalb hab ich den Kuchen so gebacken & nicht mit Mürbeteig, obwohl er damit wahrscheinlich noch leckerer schmeckt :)

        Das man Ei durch Fett ersetzten kann, wusste ich bis heute auch nicht. Ich hatte mal vor Urzeiten das Peta Backpapier gepostet: https://foodsandeverything.wordpress.com/2012/11/28/vegan-backen-fur-anfanger-eine-kleine-ubersicht/

        Da sind auch noch schicke Vorschläge für den Ersatz Eier und Milch dabei :)

  4. Jessi schreibt:

    Hi, hab Sonntag deinen Kuchen nachgebacken. Köstlich, ist super geworden. Danke für das tolle Rezept! Später versuche ich mich an dem oreo Käsekuchen:-) ich liebe deinen Blog!

Liebesbotschaft? Geistesblitz? Kritik? KnallerNachricht? Lass es einfach raus :D Ich danke dir♥

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