TV Tuesday: True Blood [Vegan MoFo 2013 – Day 10]

vegan mofo 2013

Wir schauen: True Blood
Spezialität des Tages: Louisiana’s famous (vegan) Jambalaya

Puh, seht ihr, dass passiert, wenn man nicht vorschreibt :) Dann kann ein Blogpost auch erst am frühen Abend bzw. nach Feierabend kommen. Jut, heute soll’s um Vampire und andere übernatürliche Kreaturen in Filmen & Serien gehen. True Blood vereinigt diese und unverkennbaren Flair der us-amerikanischen Südstaaten ganz gekonnt. Wer die Serie bis jetzt noch nicht kennt, ist selber schuld :) Denn im Gegensatz zu ihren Genre-Verwandten ist die HBO-Serie alles andere als aufbauschender Glitzer-Vampir-Quatsch. Neben klebrigen menschlichen Überresten und jeder Menge (HBO-typischen) Sex & nackter Haut, gewinnt die Serie unheimlich durch gekonnte Schauspielkunst und die Liebenswürdigkeit der einzelnen Charaktere. Für maximalen Südstaaten-Dialekt-Overkill bietet es sich natürlich an die Staffeln im Originalton zu sehen. Am besten dann mit Untertitel. (Glaubt mir, das geht! Und man bekommt trotzdem was von der Serie mit.)

Momentan sind wir in der 6ten, also der gerade abgelaufenen Staffel. Eine wirds noch geben, d.h. nach der Staffel 7 ist Schluss mit Lustig. Passt ja auch irgendwie (7 = Zahl der Vollendung). Das macht mich einerseits ein wenig traurig, da True Blood seit 2008 unter den Top 3 meiner liebsten TV-Shows zu finden ist, dennoch ist es wie bei vielen Serien irgendwann absehbar, und manchmal auch wünschenswert (Californication, Dexter), dass die Geschichte zu Ende gebracht wird. Doch bis dahin freuen wir und mit Sookie, Eric, Bill, Pam (!), Jessica, Jason, Tara usw. auf die letzten 12 Folgen. (hm, vielleicht werden auch gar nicht alle Charaktere in der letzten Staffel vertreten sein, wer weiß, ich hab ja die 6te Staffel noch nicht zu Ende geschaut…WEHE irgendjemand spoilt!)

True-BloodPassend zu unserem Serienstart musste natürlich ein landestypisches Gericht ran. Da die kreolische Küche in Louisiana, in der die Serie hauptsächlich spielt, beheimatet ist, habe ich mich mal an ein typisches Gericht gewagt – Jambalaya.

Eingentlich mit reichlich Fleisch zubereitet, ist die vegane Alternative von Jambalaya eher eine Art Gemüsereiseintopf. Doch mit ordentlich Fleischersatzprodukten kommt die tierleidfreie Variante durchaus an die Originalzubereitung ran, zumindest was das Aussehen angeht, über den Geschmack kann ich leider nicht urteilen.

Wie für die kreolische Küche typisch, welche im übrigen ganz eng an die französische Küche angelehnt ist, gilt auch beim Jambalaya die „holy trinity“-Regel: gebratenen Zwiebeln, Paprikaschoten und Staudensellerie – diese Zutaten müssen mit rein. Trotz meiner anfänglichen Aversion gegen Sellerie, muss ich im Endeffekt doch sagen, dass, wenn man ihn ganz klein schneidet, er dem Gericht eine schöne und vor allem nicht so strenge Sellerienote gibt. Also, liebe Sellerie-Hasser, es ist genießbar :) Ihr habt mein Wort! (Aber immer schön klein schneiden!)

Und? Seit ihr True Blood über die Jahre treu geblieben? Oder habt ihr die Serie erst jetzt für euch entdeckt? Welche Charaktere stehen auf eurer Lieblingsliste? (Da fällt mir ein, ich hab Lafayette vergessen O: Wie konnte das nur passieren :D)
Jambalaya_2

Vegan Jambalaya

1/2 Block Räuchertofu + vegane Bratwürste oder vegane Salami
1 Zwiebel
30g Kokosfett
1 Paprika
3-4 Stangen Staudenselleri
750ml – 1L (3-4 cups) Gemüsebrühe
3EL Tomatenmark
125g (1 cup) Reis
1TL Paprikapulver
2EL Worchestersoße
Salz & Pfeffer

1. Zwiebel, Paprika, Selleri, Tofu & Würste in kleine Würfel schneiden.
2. In einem Topf Kokosfett schmelzen und die Zwiebeln auf höchster Stufe darin gold anbraten. Tofu & Würste dazugeben und ebenfalls ein paar Minuten braten lassen.
3. Paprika- und Selleri-Würfel dazu geben und weiter braten.
4. Reis in den Topf geben und gut rösten.
5. Paprikapulver & Tomatenmark hinzufügen. Umrühren und anschließend die Gemüsebrühe hinzugeben. (erst 750ml/3cups) Herd auf die niedrigste Stufe schalten. Mit Salz & Pfeffer, sowie Worchestersoße würzen.
6. Deckel drauf und alles für gute 40min köcheln lassen. Wenn das Jambalaya schon nach 20min kein Wasser mehr hat, noch ein paar Schlucke Gemüsebrühe hinzugeben.
Das Jambalaya ist fertig, wenn der Reis gekocht ist und das Gericht eine Konsistenz wie Risotto angenommen hat.

Jetzt noch ein Glas Sweet Tea dazu und ihr seid bereit für einen Abend in the swamp :)

Jamabalaya_1

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12 Gedanken zu “TV Tuesday: True Blood [Vegan MoFo 2013 – Day 10]

  1. leaydwi schreibt:

    Ich hab die erste staffel angesehen und dann irgendwie aufgehört. es war alles ein wenig zu over-the-top aber wer weiß ob ich nicht nach meiner Bachelorarbeit nochmal anfange. nächsten monat fangen ja eh wieder alle „meine“ serien an. Besonders auf Grimm freue ich mich total.

  2. PetraG schreibt:

    Ich LIEBE True Blood! Wo um Himmels willen hast Du denn die 6. Staffel her? GIbt es die schon???
    Ich kann es kaum erwarten sie zu sehen…
    Mein Liebling ist natürlich Eric, obwohl er mir böse besser gefallen hat als lieb!
    Ach ja, und Dein Jambalaya sieht natürlich fantastisch aus! Kommt unbedingt auf die Nachkochliste!

  3. Zoe schreibt:

    Da bin ich wieder voll bei dir, ich liiebe True Blood! Falls du sie nicht schon längst gelesen hast kann ich dir auch die Bücher empfehlen, die erzählen eine ganz andere story als die Serie und es gibt 13 Stück davon! :)
    Hab einen wunderbaren Abend!
    xo Zoe

    • foodsandeverything schreibt:

      Ich danke dir, meine wunderbare Zoe♥ Irgendwann muss ich die Bücher echt mal lesen. Vor 100 Jahren gabs auch mal so einen coolen Schuber bei Amazon, mal sehen, ob ich mir denn mal irgendwann zum Geburtstag wünsche :)

  4. Sabi schreibt:

    Endlich mal jemand der True Blood versteht und zu schätzen weiß! :D
    Die Bücher kann ich auch empfehlen obwohl sie ja kaum etwas mit der Serie zu tun haben. Bei True Blood finde ich ausnahmsweise die Serie besser als die Bücher. Mein Liebling ist Eric :) und Pam ist einfach klasse! Dein Jambalaya sieht super lecker aus. Muss ich auch mal probieren

  5. Lisa schreibt:

    Coole Postidee :D
    Mein Lieblingscharakter ist Jason.
    Er ist sooo lieb und naiv und will immer nur das Beste und baut die größte Scheiße. Trotzdem bleibt er immer er selbst.
    Eric und Bill sind mir mittlerweile zu stressig, vor allem Bill, hallo was geht da ab?
    Ich werde sehr traurig sein, wenn die Serie vorbei ist, obwohl ich schon sagen muss, dass sie definitiv abgebaut hat. Aber sie hat mich schon oft aufgemuntert ;)

    • foodsandeverything schreibt:

      Oh ja, ich kann mich dir nur anschließen. Jason ist auch einer meiner Lieblinge, obwohl ich da es soo viele von in der Serie hab :) Eric dreht vollkommen ab & Bill ist es mittlerweile durch im Kopf. Na mal schauen, was die letzte Satffel für uns bereit hält :)

  6. Trueffelsau schreibt:

    Ich LIEBE Trueblood: Mein letzter Smoothi heißt sogar so, wie ihr auf meinem Blog sehen könnt.
    Vor ein paar Wochen war ich in New Orleans und bin jetzt auf auf dem Jambalaya-Trip. Gumbo habe ich ebenfalls vegan gekocht und geloggt.
    Tolle Serie, tolle Gegend, super Essen!

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