Resteverwertung deluxe – vegane Wirsingroulade mit Maronen, Pilzen & Kürbis

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Meine süßen Rouladentiger – ich habe euch nicht vergessen!
Die letzten Tagen waren nur vollgepackt mit Regen, kaltem Wind und jeder Menge Gesprächen über die Zukunft :) Es wird sich hoffentlich ganz bald einiges tun – nicht nur auf diesem kleinen Blog, sondern auch auf anderen Kanälen. Mal sehn, mal sehen, was da noch alles auf uns zukommt. Definitiv bin ich aber erstmal für die nächsten 100 Jahre mit Aufgaben und Plänen versorgt :)

Da kommt man ja kaum noch zum Serien schauen :/ Vielleicht sollte ich mich deshalb mal richtig mit Zeitmanagement auseinander setzten, damit am Abend auch mal 1 Stündchen Pause rausspringt ;) Habt ihr da vielleicht einen guten Tipp für mich? Momentan graust es mir wirklich vor den Feiertagen, denn ich bin weder in Weihnachtstimmung noch habe ich nur im Ansatz über mögliche Geschenke, Weihnachstsrezepte oder Sonstiges nachgedacht… Das wird wohl alles wieder auf dem letzten Drücker geschehen! Kenne ich ja schon :)

Wirsing_2Aber vielleicht schaffen wir es ja trotzdem heute ein Vorweihnachtlichkeit aufkommen zu lassen, schließlich zaubere ich euch heute Wirsingrouladen mit einer schweineleckeren Füllung aus allem, was ich noch im Kühlschrank hatte :)

Rouladen, natürlich in veganer Form, sind nämlich mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Weihnachtsessens. Dazu werden dann gerne, und für Thüringen ganz typisch, Klöse und Rotkraut gereicht – das Rezept dazu findet ihr hier in meinem letzten Weihnachtspost.

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Diese hier sind allerdings nicht aus Soja Big Steaks, sondern mit Wirsingblättern gemacht – ganz ähnlich wie die bekannten Krautrouladen.

Denn wenn man nicht gerade ein köstliches Curry Surprise mit diesem grünen Wunderwerk zubereitet – danke Nike für dieses tolle Rezept! – dann sollte man auf Garantie, einmal im Leben diese Rouladen ausprobiert haben :) Wirsing_3 Wirsing Rouladen mit Maronen, Pilzen & Kürbis
(für 7 Rouladen in einer kleinen Auflaufform – die Füllung reicht für mehr)

1 normalgroßen Wirsing – wir brauchen 7 Blätter
300g Pilze (Champignons)
2 Karotten
200g Kürbispüree oder Kürbis in kleinen Würfeln
12 frische Maronen oder vakuumiert
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Kokosöl oder anderes Pflanzenöl
Salz & Pfeffer

Sonstiges: Bindfaden

1. Die frischen Maronen waschen, abtrocknen und die Schale kreuzweise einschneiden. Bei 200°C ca. 20min im Ofen backen. Danach schälen und in kleine Stücke schneiden.
3. Die Wirsingblätter abwaschen und den dicken Strunk in der Blattmitte mit dem Messer schmälern. Anschließend die Blätter in einem Topf mit kochendem Salzwasser für 8min blanchieren. Danach auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
2. Die Zwiebel, Knoblauchzehe und Karotten in kleine Würfel hacken (je kleiner desto schneller ist das Gemüse gar). Die Pilze auseinander rupfen.
3. In einer Pfanne etwas Öl heiß machen und die Zwiebelwürfel sowie den Knoblauch darin anbraten. Nach 1min die Karotten dazu geben und alles ca. 3min braten lassen.
4. Pilze hinein geben und solange mitbraten bis Wasser austritt, dann den Herd auf mittlere Temperatur stellen und die Maronen sowie den Kürbispüree dazu geben. Alles gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Herd ausmachen und die Füllung ein wenig abkühlen lassen.
5. Die 1-2 EL der Füllung in ein Wirsingblatt geben und das Blatt zu einer Roulade rollen. Mit Bindfaden verschließen und in eine Backform legen.

OPTIONAL: Wer möchte kann natürlich noch eine Soße oder einen Hefeschmelz zubereiten und vor dem Backen über die Wirsingrouladen geben. Ich hab jetzt nur etwas Sojacuisine, Butter und veganen Parmesan darüber gegeben. (siehe unteres Bild!)

6. Die Rouladen bei 175°C 20min im Ofen backen. Wer mag kann die Rouladen auch in etwas Kokosöl anbraten. Das stell ich mir auch ganz wunderbar vor :)

Wirsing_5Also, Kinder, ab heute gibt es keine Ausreden mehr, den Wirsing im Laden liegen zu lassen. Das Zeug schmeckt einfach bombastisch!

Ran an den Kohl!!! :D

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16 Gedanken zu “Resteverwertung deluxe – vegane Wirsingroulade mit Maronen, Pilzen & Kürbis

  1. Lea schreibt:

    „Vielleicht sollte ich mich deshalb mal richtig mit Zeitmanagement auseinander setzten, damit nicht am Abend auch noch 1 Stündchen Pause rausspringt ;)“ Hat sich da ein freudscher Verschreiber eingeschlichen? ich hab mich viel mit zeitmanagement beschäftigt und wenns gut geht gehts auch richtig gut. und dann werde ich manchmal ganz lethargisch und kriegs einfach nicht mehr hin. Aber nun gut, ich fand zb die pomodoro technik hilfreich, auch wenn ich nur teile davon benutze: http://pomodorotechnique.com/get-started/

    • foodsandeverything schreibt:

      Oh je, da hätte ich wohl doch noch mal drüber lesen sollen :D Ich danke dir, liebe Lea, für den Hinweis & für den Tipp. Schau ich mir gleich mal an.
      Ja, manchmal klappts echt gut – und dann gibt es Tage an denen man nur rumgammelt und gar nix hinbekommt :)

      • Lea schreibt:

        Man muss da natürlich die ganzen „es ist die beste methode überhaupt!!“ sachen ein wenig ignorieren und einfach die Methode ausprobieren. Ich fands grad gut da es alles was man wissen muss gratis gibt, und nur wenn man sich näher damit beschäftigt muss man irgendwas kaufen.

        Da versteckt sich übrigens noch ein Rechtschreibfehler im Titel. Das kenn ich leider auch gut von meinem Blog.

  2. Nini und ihre freunde schreibt:

    Dieses Jahr soll es bei mir auch mal Maronen geben. Ich schleiche da immer so drumrum, weil sie so teuer sind. Vielleicht ja mit diesem Rezept ;)
    Die Auflaufform haben wir übrigens auch,haha, also könnte ich es exakt nachstellen. Na mal sehen. Sieht auf jeden Fall lecker und schön grün aus, so gegen den Regenherbst.
    Sei lieb gegrüßt,

    Nini

  3. Wiebke schreibt:

    Ich bin etwas verwirrt, weil einmal 200 g und dann noch mal 300 g Champignons im Rezept stehen. Kannst du meine Verwirrung auflösen? LG Wiebke

  4. Denise schreibt:

    Superoberlecker!!
    Ich weiß nicht wieso sie bei mir immer so winzig werden, jedenfalls kamen bei mir 14 Stück aus der angegebenen Menge raus.
    Außerdem konnte ich mich nicht richtig entscheiden und hab sie erst in Kokosfett angebraten und dann nochmal mit Sahne, Alsan und Hefeflocken(statt Parmesan) in den Ofen geschoben. Dadurch eine sehr fettige Angelegenheit – was den Geschmack ja aber natürlich nicht mindert ;) Im Gegenteil.
    Durch dieses Rezept habe ich zum ersten Mal Maronen<3 probiert – also ein doppeltes DANKESCHÖN!! :)

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