Süße Sonntagsgrüße aus Holland: vegan Tompoes – veganer Tompouce

Tompoes__1Kennt ihr das?

Ihr habt ein fabelhaftes Rezept, dass einfach göttlich schmeckt, aber egal, wir ihr euren Teller dreht und wendet – und egal wie gut oder schlecht das Licht ist – euer Gericht sieht immer aus wie ein unschöner Klumpen „Bläääh“?

Falls ja, dann könnt ihr zumindest genau nachvollziehen, wie es mir heute morgen erging, als ich diese zuckersüßen Tompouce gebacken habe. Diese typisch holländische Leckerei sieht zwar – zumindest in meinem Fall – nicht wirklich hübsch & foodbloggeresk aus, dafür schmeckt sie aber umso besser. Und sind wir mal ehrlich, in vielen Fällen schmecken die nicht so perfekt aussehenden Sachen viel besser, oder? ;)

Doofe Fotos hin oder her, heute ist ein wichtiger Tag für viele Niederländer, insbesondere natürlich für diejenigen, die auf Fußball stehen. Und genau an solchen Tagen werden die leckeren Puddingcremeschnitten in der Nationalfarbe der Holländer verziert: orange!

Also, wer heute noch einen süßen Snack zum Spiel gegen Mexiko braucht, ist mit diesen feinen Schnittchen gut beraten. Ich verkrümel mich jetzt auf meine Couch & hoffe, dass die Bauchschmerzen, die ich vor Aufregung seit heute morgen habe, bald gelindert werden :)

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vegan Tompoes

  • Portionen: 9
  • Zeit: 1 Stunde
  • Schwierigkeit: normal
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1 Packung veganer Blätterteig (450g – 6 Platten)

500ml Pflanzenmilch (am besten Hafermilch – warum, liest du hier)
2 Päckchen Vanille-Puddingpulver (z. B. von RUF)
5 EL Zucker
150g vegane Margarine (z. B. von Alsan)

Zuckerglasur
Puderzucker
Pflanzenmilch
rote Lebensmittelfarbe (WICHTIG! Paste verwenden, keine Flüssigfarbe – sehr gute vegane Farbe gibt’s von Wilton)

1. Pudding kochen. Dazu die Margarine & 450ml Milch in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Die restlichen 50ml Milch verrührt ihr zusammen mit dem Puddingspulver und dem Zucker in einer separaten Schüssel, bis alles gut vermischt ist & keine Klumpem mehr zu sehen sind.
2. Wenn die Milch kocht, gebt ihr zügig die Puddingpulvermischung hinzu und rührt bis eine sahnig-feste Masse entsteht. Nehmt den Topf vom Herd & gebt den Pudding in eine gekühlt Schüssel. Damit sich keine Haut auf dem Pudding bildet, schnappt ihr euch eine Klarsichtfolie und legt sie direkt auf die Puddingoberfläche. Danach muss der Pudding komplett auskühlen, damit er fest wird.

3. Wenn ihr tiefgekühlte Blätterteig verwendet, lasst diesen schon im Vorfeld auftauen und heizt euren Ofen auf 200 °C vor.
4. Legt ein Backblech mit Backpapier aus und stecht mit einer Gabel viele kleine Löcher in den Blätterteig. Dadurch bäckt der Teig gleichmäßiger.
5. Schiebt die Platten jetzt für 5min in den vorgeheizten Ofen. Nachdem sie durchgebacken sind entfernt ihr so schnell und so vorsichtig wie möglich die oberste Schicht des aufgebackenen Blätterteigs und lasst die Platten anschließend gut auskühlen.

6. Jetzt bereitet ihr den Zuckerguss vor. Nehmt dafür 3 EL Puderzucker und fügt ca. 1,5 EL Pflanzenmilch hinzu. Gut verrühren und anschließend mit ein Minibisschen Lebensmittelfarbe – entweder orange oder rot – einfärben.
7. Nun werden die Tompoes zusammengebaut. Dafür schneidet ihr erst einmal alle Blätterteigplatten in 3 gleichgroße Rechtecke. Dann schnappt ihr euch eins davon und bestreicht es mit einer dicken Schicht Pudding. Anschließend kommt eine weiteres Blätterteigstück darauf (wie ein Sandwich). Dieses wird zum Schluss dick mit Zuckerguss bestrichen.

Und voilà – schon habt ihr eure eigene ganz traditionell-niederländische Köstlichkeit :) Da bleibt für mich nur noch eins zu sagen: Hup Holland Hup!!

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9 Gedanken zu “Süße Sonntagsgrüße aus Holland: vegan Tompoes – veganer Tompouce

  1. Krisi schreibt:

    Uf und wie ich das kenne…:( Gestern erst habe ich einen super leckeren Dip gemacht, aber auf den Bildern sah der Dip so bräunlich aus und bäh aus, dass ich es lieber hab sein lassen;)
    Ich finde übrigens das die Schnitten lecker aussehen;) Und ja, meistens ist das weniger schöne Essen soooo lecker. Ich selber klicke übrigens sehr sehr selten auf so über professionell hingerichtet Sachen, das wirkt dann alles schon so künstlich und professionell das mir die Natürlichkeit fehlt…;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • foodsandeverything schreibt:

      Schlimm, oder? Da kann man dann gar nicht mehr vermitteln, wie es eigentlich schmeckt. Bei den professionellen bildern geb ich dir auch recht. Da hat man machmal gar keine lust mehr auf das essen.

  2. nike schreibt:

    hup holland hup!
    oh ja, alles, was ich mal eben so zusammen in die pfanne werfe, lässt sich später nicht gut in szene setzen – vor allem in verbindung mit erdnußsauce … oder salat mit zuviel dressing …
    aber deine tompoes muß ich unbedingt ausprobieren und vielleicht sollten wir mal zusammen die niedelande unsicher machen. das wär mit sicherheit ein riesenspaß! bloggertreffen in amsterdam oder so :)
    groetjes, nike

    • foodsandeverything schreibt:

      Auf jeden Fall :) das wäre richtig cool! Amsterdam muss ich echt mal wieder einen besuch abstatten :) und mit den pfannengerichten hast du so recht – da kommt kaum mal ein gutes bild zustande :/

  3. Simone schreibt:

    Hey,
    ich find das so toll, dass du ganzen holländischen Leckereien veganisierst! Muss ich auf jeden Fall alles mal ausprobieren. Unbedingt. Roze Koeken und Mergpijpen wären noch toll ;-) Und Bitterkoekjes!
    Groetjes, Simone

  4. Carolin schreibt:

    Na, die Aufregung ist dir ja leider lange erhalten geblieben. Aber Ende gut, alles gut ;)
    Ich finde aber, dass deine Tompous sehr lecker aussehen!
    LG Carolin

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