Juli testet: die Vegan Box von kochabo.de + veganer Sauerkrautstrudel

Moin! Man mag ja von Kochboxen viel denken, praktisch sind sie für ein faules Mädel wie mich allemal. Da kam die Anfrage des lieben Teams von Kochabo.de quasi genau zum richtigen Zeitpunkt.

Kochabo_7Das Prinzip der KochAbo-Box ist schnell erklärt: Keine Lust oder Zeit zum Einkaufen, dann bestell dir die Zutaten für deine Gerichte samt den Rezepten einfach bequem nach Hause.

Klingt im ersten Moment vielleicht ein wenig überflüssig, zumindest, wenn man sich omnivor ernährt. Denn so ein paar Nudeln sind easy ins Wasser geschmissen und fertige Tomatensoße gibt es ja mittlerweile sogar im Späti um die Ecke. Doch gerade wenn man den Umstieg auf eine vegetarische oder vegane Ernährungsweiße wagt, fühlt man sich doch im ersten Moment erschlagen von der geballten Menge an Informationen, die auf einen herunter prasseln. Iss dies nicht, iss das nicht. Bio, glutenfrei oder Fairtrade – da kann man als Anfänger schnell die Lust am Einkaufen und vor allem am Kochen verlieren. Und genau an diesem Punkt setzt das Team von Kochabo.de an.

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Hier gibt es seit Kurzem auch die Kochbox „Für zwei“ mit „Vegan“-Option. Diese enthält eine gute Ladung an frischem und teils bio-zertifiziertem Gemüse sowie alle wichtigen Zutaten zum Kochen. (In meiner Box: Bulgur, Sojasoße, Gemüsebrühe, Bio-Gewürze, veganer Joghurt, Strudelteig etc. – siehe unten)

Dazu gibt es ein schön gestaltetes und bebildertes Heft mit allen Rezepten + einen Überblick über alle Zutaten, die man im Haus haben sollte sowie diverse Infos zur Lagerung der Lebensmittel. Eine kleine Vorschau, was in der nächsten KochAbo-Box auf den Tisch kommt, ist ebenfalls im Heft enthalten.

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Die Rezepte für meine Box waren:

1. Sauerkraut-Strudel mit Endiviensalat
2. Ramen Nudeln mit Kohl und Süß-Sauer-Sauce
3. Gefüllte Tomaten aus dem Ofen mit Bulgur und Gurkensalat

+ Kiwi-Bananen-Smoothie (Extra-Rezept)

Dafür enthielt die KochAbo-Box folgende Zutaten:

Bulgur, Ramen Nudeln, Endiviensalat, Frühlingszwiebeln, Gemüsebrühwürfel, Ingwer gemahlen, JOYA Crémesse, JOYA Naturjoghurt, Karotten, Knoblauchzehen, Wirsing, Salatgurke, Sauerkraut, Scharfmacher Gewürzblütenzubereitung, Senf, Sojasauce, Strudelteit, Süß-Sauer Sauce, Blätterteig, Tomaten, Zwiebeln

Diese Zutaten sollte man im Vorratsschrank haben:

Apfelessig, Kräuter-Essig, Margarine, Öl, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

Alle Zutaten trafen frisch und munter bei mir ein. Bis auf eine Zwiebel, die durch den Transport ein wenig angedätscht war, hat jedes Lebensmittel die Fahrt im Postbus gut überstanden. Zum Plastik- bzw. Verpackungsverbrauch kann ich sagen, dass er sich in Grenzen hielt. Der Salat und die Bio-Gurke waren extra in Plastik verpackt. Aber ansonsten, kamen fast alle Zutaten entweder lose oder in Papiertüten.

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Besonders gefreut habe ich mich über die JOYA Produkte, die man eigentlich nur in Österreich bekommt. Allerdings hielt die Freude nicht so lange an, da beide Produkte pur echt nicht mein Fall sind. Dafür hat mich aber die Konsistenz der JOYA Crémesse total überzeugt. Im Gegensatz zur Alpro Soja Cuisine ist die nämlich viel dicker und lässt sich dadurch super als veganer Ersatz für Schmand verwenden. Plus, der komische Pur-Geschmack geht beim Kochen oder Backen relativ schnell flöten. Also, alles gut!

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Bevor ich euch das Rezept für diesen superleckeren Sauerkraut-Strudel unter die Nase halte, will ich noch schnell auf meine kleine Pro- und Kontra-Liste für die KochAbo-Box eingehen. Es sind nämlich doch ein paar Punkte zusammengekommen, die mir während des Probekochens aufgefallen sind.

Positiv

Negativ

  • preislich intensiv, jedoch kann man mit der Menge an Lebensmitteln auch mehr als 3 Gerichte kochen
  • schmerzliche Fehler im veganen Rezeptheft (im Rezept wurde mit Eiernudeln und Butter geworben)
  • hohes Kompetenzvertrauen zu den Rezept-Entwicklern, da einige Produkte ohne Zutatenliste kommen und man so darauf vertrauen muss, dass die Lebensmittel vegan sind
  • Versandkosten sind erst ab 2 Lieferungen gratis, d. h. bei einer einmaligen Bestellung werden 4,90 € berechnet, obwohl groß mit einer kostenlosen Lieferung geworben wird

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Fazit

Für Einsteiger, Vielbeschäftigte und Couchpotatoes wie mich ist die Vegan Box von KochAbo eine tolle Gelegenheit mal etwas Abwechslung in die Küche zu bringen und sich an neue Rezept zu trauen. Alle Gerichte, dich ich mit den Zutaten aus der Kochbox zubereitet habe, sind einwandfrei gelungen und haben zudem richtig gut geschmeckt. Auch wenn der Loverboy nicht immer satt geworden ist, aber wann ist er das schonmal, sind die Portionen für 2 Personen gut kalkuliert. Dennoch muss jeder selber wissen, ob sich so eine Kochbox im Gegensatz zum wöchentlichen Lebensmitteleinkauf auf dem Markt, im Bio-Supermarkt oder beim Discounter lohnt.

Dennoch finde ich, dass allein die Möglichkeit sich eine vegane Kochbox bestellen zu können, viel Lob verdient. In diesem Sinne, vielen Dank an Kochabo.de für die schöne Testbox – an den Eiernudeln arbeiten wir noch bis zum nächsten Mal, ok? :) 

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