Süße Sonntagsgrüße: HCLF Chocolate Chip Cookies – Wie bekomme ich eine Bikinifigur?

Der Sommer steht vor der Tür und alles, was die Welt derzeitig beschäftigt, ist wie man möglichst schnell und mit möglichst wenig Aufwand noch eine einigermaßen vorzeigbare Bikinifigur bekommt.

Dabei ist das doch das Einfachste auf der Welt. Klamotten aus, Bikini an – und volá: Bikinifigur!

Keine Stress-Diäten, kein langwieriges Fitnessprogramm – nur ein wenig Selbstbewusstsein und schon läuft der Hase. Mittlerweile müsste doch klar sein, dass kein Körper jemals perfekt ist – zumindest nicht im Auge der Gesellschaft. Es wird immer irgendeine Unbedeutendheit geben, die irgendjemandem als störend, nicht-schön oder sonstwas ansieht. Aber letztendlich liegt es an jedem selbst, ob man sich den gesellschaftlichen Zwängen hingibt und seinen Köper „anpasst“ oder ob man eben drauf scheißt und sich von niemanden erzählen lässt, wie man auszusehen hat.

Klar, in Anbetracht des heutigen Schönheitsideals könnte auch ich das ein oder andere Gramm Fett verlieren oder hier und da wieder ein bisschen mehr Sport treiben. Doch stellt sich mir die Frage, warum sollte ich das tun? Ganz ehrlich, klar hat man manchmal Komplexe, wenn der Bikini an mehr als einer Stelle kneift, obwohl man doch seit Jahren die Größe 38 kauft oder wenn der Körper sich im Laufe der Jahre dazu entschlossen hat, einem ein gebärfreudiges Becken zu schenken. Doch das alles sind keine Gründe seinen Körper mit Crash-Diäten auszuhungern oder mit übertrieben viel Sport zu malträtieren. Letztendlich macht man damit mehr kaputt und verliert nebenbei noch jede Freude im Leben.

HCLF_Cookie_3
Warum ich euch das alles erzähle, ist, dass der einzige Weg durch die jährlich wiederkehrende Sommer-Diät-Hölle ein gesundes Körperverständnis ist. Wie funktioniert Nährstoffaufnahme, wie viele und vor allem welche Mikro- und Makro-Nährstoffe braucht er, wozu wird Fett gebraucht und was heißt „zuviel Fett“.

Die meisten Veganer beschäftigen sich quasi automatisch mit all dieses Fragen, zumindest die, die auch aus gesundheitlichen Gründen auf tierische Produkte verzichten. Ständig liest man von „der pefekten Ernährungsweiße„. Egal, ob Rohkost, Raw till 4, High Fat Low Carb, Paelo Diät – von jeder hat man schonmal gehört, aber so richtig cool sind alle nicht. Während andere Ernährungsweißen in meinen Augen vollkommenere Schrott sind, stimme ich der High Carb Low Fat (HCLF) Vegan Diet (diet = engl. für „Ernährung“, nicht zu verwechseln mit der deutschen Diät) bzw. der Starch Solution nach Dr. McDougall in vielen Punkten zu. Hier geht es, wie der Name schon sagt, im Groben darum die Fettaufnahme zu minimieren bzw. in extrahierter Form wie Öl komplett zu meiden. Das hat vor allem den Grund, da die meisten verarbeiteten Lebensmittel unnötig viel Fett beinhalten und wir besonders durch durch Sachen wie vegane Butter, Öl, Nussmus, Brotaufstriche aus Nüssen oder Samen unnötige Mengen an Fett aufnehmen, die der Körper nicht anders zu verwenden weiß, als sie als Fettdepot abzuspeichern. Zudem beinträchtig eine zu hohe Fettaufnahme auch die Verdauung von Magen, Darm und Leber. (Ich spreche jetzt mit Absicht nur über vegane Lebensmittel, denn das Käse, Sahne und der ganze Schmodder Fett in konzentrierter Form enthalten, dürfte ja klar sein.)

Ob man sich jetzt stattdessen, wie McDougall oder auch Verfechter der HCLF Theorie, mit unlimitierten Kohlenhydraten zustopfen soll, ist zwar auch fragwürdig, aber es geht ja nicht darum Ernährungsformen komplett zu adaptieren und strickt zu folgen, sondern sich selbst einen Kopf darüber zu machen und auf seinen Körper zu hören. 

So, wer jetzt auch Bock auf ein paar HCLF Chocolate Chip Cookies hat, die btw sogar dem Loverboy ausgezeichnet geschmeckt haben, der folge mir nun in die Rezept-Area :)

[yumprint-recipe id=’6′]

Süße Sonntagsgrüße x St. Patrick’s Day: vegan White Chocolate Pistachio Cookies

Ganz dem Motto Everybody’s Irish on St. Patrick’s Day, wirds heute Grün!

Zwar werden Fluss und Bier erst in zwei Tagen grün gefärbt – am 17.03.2015 ist nämlich offiziell St. Paddy’s Day – doch schon jetzt tümmeln sich bei üblichen Verdächtigen (Tumblr, Pinterest, Instagram etc.) eine Unmenge Rezeptideen im lustigen Kleeblatt- und Leprechaun-Kostüm. Ganz klar, dass ich nach dem der kleinen Verschnaufpause im letzten Jahr, dieses Mal wieder mit von der Partie bin, wenn es heißt grüne Lebensmittelfarbe ins Gebäck zu schmieren :)

Weiterlesen

Süße ZOMBIE Sonntagsgrüße: Vegan Mint Chocolate Chips Cookies vs The Walking Dead – Muttertagsedition

Zombie_1Howdy, meine treuen Zombiejäger – und willkommen zum Muttertags-Zombie-Special! (oder der Frage, wie viele Wörter passen in eine Überschrift?)

Zombies & Muttertag – wie passt das denn jetzt zusammen? Och, da wird sich schon irgendein Zusammenhang finden :D Spaß!

MAMI – ALLES LIEBE ZUM MUTTERTAG! Heute gibt’s zwar keine Blumen, aber dafür zuckersüße grüne Kekse ;) Und das ist doch auch mal was! Und warum so einen Tag nicht unter dem Banner meiner liebsten und einzigen Zombieserie, die ich schaue, feiern – The Walking Dead!

(Moment mal, ist The Walking Dead nicht die einzige Zombieserie, die es gibt? Na ah ah, nicht so schnell – es gibt tatsächlich noch 1-2 untote- & gehirnfutterlastige Serien wie z. B. Dead Set – Reality Bites (nicht zu verwechseln mit Reality Bites – einem meiner liebsten Winona Filme) oder In The Flesh (Der Beweis dafür, dass auch die BBC Fehler macht.) und natürlich Death Valley (Es ist wie ein Verkehrsunfall, man will nichts anderes als wegsehen, aber es geht einfach nicht!))

via tumblr

Jaja, ich weiß, das The Walking Dead Staffelfinale liegt schon ein Weilchen zurück und wir haben die ein oder andere unschöne Szene auch verdaut, aber jetzt hab ich schon einmal diese abgedrehte Zombie-Keksdose unterm Tisch hervor gezaubert, jetzt müssen wir auch zombiegerechte & giftgrüne vegane Mint Chocolate Chip Cookies backen, oder?

Und weil’s so schön passt, gibt’s passend dazu auch noch einen The Walking Dead Tag (gesehen bei Frolleinchens Welt) mit 12 Fragen und jeder Menge SPOILERN. Also, wer – aus welchen unverständlichen Gründen auch immer – die 4. Staffel noch nicht komplett geschaut hat, sollte ganz schnell zum Rezept runter scrollen.

Zombie_41. Geht’s dir gut?

Jop, aber mittlerweile sind auch schon wieder etliche Tage nach unserem Walking Dead Marathon vergangen. Am Tag danach lagen mir aber die letzten Folgen noch ganz schön im Magen O:

2. Deine Lieblingswaffe, um Zombies zu töten?

Definitiv ein Katana, ein Samurai-Schwert. Leise, sauber und verdammt scharf! Einziges Manko: die geringe Reichweite.

3. Wie viele deiner Lieblings-Charaktere sind bereits gestorben?

Nur einer – Hershel! Oh man, das war eine kranke Folge und sein Tod wäre noch überraschender gewesen, wenn ich mich nicht aus Versehen vorher gespoilert hätte – DAMN YOU, Facebook!

4. Liebster Bösewicht?

Der Governor, weil er ja auch irgendwie der einzig große Bösewicht bisher war. Aber ich glaube in den letzten Folgen hat sich Lizzie auch ’ne Krone verdient :)

5. Deine Lieblingsstaffel?

Die 4. Staffel! Ganz klar, die beste bisher. Von Anfang an hat sie einen komplett in die Story gezogen, alles ist schlüssig – die Charaktere sind endlich erwachsen und sogar ein wenig vernünftiger geworden. Und hey, selbst Carl und Rick nerven nicht mehr wie die Hölle :)

6. Deine Lieblingslocation?

Häuser. Man muss dazu sagen, ich hasse Horrorgeschichten und -filme, vor allem, wenn sie in verfluchten Häusern spielen, aber bei The Walking Dead mag ich einfach die kleinen Geschichten, die jedes Haus ganz unterschwellig erzählt, wenn die Charaktere dort zum Beispiel auf Vorratssuche gehen. Man verfolgt ja sonst immer nur die Story von Rick, Daryl & Co. – und so ist es ganz schön mal zu sehen, wie andere Familien den „Vorfall“ durchlebt haben.

Zombie_3

7. Mit wem würdest du ein Zweier-Team bilden?

Mit Daryl oder Carol oder Michonne! Daryl kann natürlich jagen & in der Wildnis überleben, aber Carol und Michonne sind einfach Badass und wissen, wo ihre Prioritäten liegen – wir würden uns super verstehen!

8. Bester Farbiger Darsteller, der deiner Meinung nach das größte Potential hat um zu überleben?

Haha, die alte Leier :) Na ich denke mal Tyresse ist wirklich gut dabei – schließlich hat er bis jetzt schon einiges durchgestanden. Aber mein Favorit ist natürlich Michonne! Sie wird alle überleben.

9. Weiblicher Darsteller mit schlimmsten Charakter?

Andrea – ohne Frage. Aber damit müssen wir uns ja zum Glück nicht mehr beschäftigen :)

10. Unheimlichste Location?

Das Gefängnis. So weitläufig und mit so vielen dunklen Ecken. Urgh. Und das „verlassene“ Atlanta – das war wirklich heftig.

11. Dein Lieblings-Charakter?

Also auf einen kann ich mich hier nicht festlegen – es sind natürlich Daryl, Michonne & Carol. Und ich überlege ernsthaft, ob ich weiter schaue, falls einem der 3 das Licht ausgeknippst wird.

12. Dein bester Tipp um zu überleben!

Ganzkörperschutz der Zombiebiss-sicher ist. Eine kleine Festung mit stabilen Zäunen, autonomer Strom- und Wasserversorgung, gutem Boden zur Landwirtschaft und jeder Menge Vorräten.

Zombie_2Mint Chocolate Chip Cookies
(für ca. 22 Stück)

200g pflanzliche Margarine (z. B. von Alsan), Zimmertemperatur
75g Rohrzucker
75g (normaler) Zucker
250g Mehl
1/2 TL Vanilleextrakt, Vanilleback oder Vanillepulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
100g vegane Schokotropfen (z. B. von RUF)
1/4 TL grüne Lebensmittelfarbe (z. B. von Wilton)
5 TL Pfefferminzsirup (z. B. von Monin)

optional: 100g vegane Pfefferminzschokolade (z. B. von Böhme)

Okay, los geht’s:

1. Den Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
2. In einer großen Schüssel die weiche Butter, den Rohzucker und den normalen Zucker mit einem Löffel oder einem Handmixer verrühren bis sich der Zucker auflöst und eine schöne, schaumige Masse entsteht.
3. Mehl, Natron, Vanille und Salz hinzugeben und zu einer homogenen Masse verrühren.
4. Jetzt kommt die grüne Lebensmittelfarbe und der Pfefferminzsirup ins Spiel. Hier müsst ihr euch ein bisschen ausprobieren. Je nachdem wie pfefferminzig oder grün ihr eure Cookies haben wollte, fügt ihr mehr oder weniger von den Zutaten hinzu.
5. Nachdem alles gut verrührt ist, kommen anschließend noch die Schokotropfen in den Teig. Wer es noch pfefferminziger haben möchte, hackt noch fix die Pfefferminzschokolade in kleine Stücke und hebt diese zusammen mit den Schokotropfen unter den Teig.
6. Aus der Cookieteigmasse formt ihr jetzt ca. 2cm große Kugeln und drückt diese etwas flach. Anschließend legt ihr sie mit einem guten Abstand auf ein Backblech (mit Backpapier) und schiebt sie für 15min in den Ofen.
7. Nach der Backzeit lasst ihr die Cookies am besten erst einmal 10min auf dem Backblech auskühlen und hebt sie anschließend vorsichtig auf ein Gitter, damit sie richtig kalt werden.

Tipps & Tricks

Die Cookies werden im Ofen in die Breite gehen. Falls sie euch ineinander laufen sollten, trennt ihr sie am besten gleich nachdem ihr sie aus dem Ofen genommen habt vorsichtig mit einem Silikonspachtel oder mit einem Löffel. Ansonsten habt ihr, wenn sie ausgehärtet sind, einen schönen Riesencookie :)
Zombie_5

Süße Sonntagsgrüße: leckere Kekse aus nur 2 Zutaten?

BananaKekse_1

Das man manchmal gar nicht viele Zutaten braucht, um eine paar leckere Kekse zum Sonntagnachmittagskaffee zu backen, zeige ich euch heute :)

Gerade mal zwei läppische Ingredienzen müsst ihr für diese schmackhaften Banane & Haferflocken Kekse in der Küche haben – und das sind, wer hätte das gedacht: Bananen & Haferflocken :D Faszinierend.

Jedwedes Topping ist ganz eurer Fantasie überlassen. Ich habe mich heute mal mit Chia Samen und Mandelblättchen sowie dunkler 80% Schokolade ausgetobt. Das gibt dem Ganzen den besonderen Crunch!

KekseBanana_3

Die Kekse sind übrigens nicht nur super lecker und schnell gemacht, sie sind auch ohne Zuckerzusatz (zumindest, wenn man sie ohne die Schoki drauf macht) & mehlfrei (auch glutenfrei, wenn man beim Kauf der Haferflocken drauf achtet, dass sie als glutenfrei gekennzeichnet sind).

KekseBanana_4 Haferflocken & Bananen Kekse – 2 Ingredients Cookies
(für ca. 10 Kekse)

1 mittelgroße Banane
90g Haferflocken, ganz oder fein

optional: Zimt, Chia Samen, Mandelblättchen, Schokolade zum Schmelzen

1. Die Banane schälen und mit Hilfe einer Gabel zerdrücken. Mit den Haferflocken vermischen. Nach Bedarf mit Zimt verfeinern.
2. Mit einem Löffeln kleine Häufchen der Masse auf eine Backblech setzten und ein wenig flach drücken.
3. Bei 180°C 15-17min backen. Abkühlen lassen und anschließend mit geschmolzener Schokolade und den Toppings eurer Wahl versüßen :)

Lasst es euch schmecken, ihr kleine Cookiemonster & habt einen sonnigen Sonntag♥

Uuuund bevor ich’s vergesse – schaut mal auf meiner Facebook-Seite vorbei! Dort gibt’s ganz bald ein kleines Dankeschön für unfassbare 800 Backmäuße O: Also, schnell liken & auf dem Laufenden bleiben :)

KekseBanana_2

Süße Sonntagsgrüße: vegane Sonnenblumenkernkeks – glutenfrei

Sunflower_2Das Cookie-Monster hat zugeschlagen – und zwar das glutenfreie :)
Heute gibt es nämlich mal was für die Allergiker unter uns. Egal, ob gegen Soja, Gluten oder Laktose – eine Unverträglichkeit ist nie schön & nicht selten vermisst man kleine Naschereien, die den süßen Zahn befriedigen.

Ohne Laktose wird ja hier schon seit den ersten Tagen gebacken, doch ohne Soja und Gluten nur ab und zu (glutenfreie Mandelkekse, Nussbutterkekse & das beste Brot der Welt). Da trifft es sich also gut, dass mir vor ein paar Tagen diese Rezeptidee untergekommen ist – glutenfreie Schokokekse aus Sonnen-blumenkernen.

Wer mich kennt, weiß, ohne Erdnussbutter geht bei mir nichts (und ja, dem ein oder anderen hängt dieser Satz schon aus den Ohren), deshalb musste natürlich auch an dieses Rezept noch ein, zwei Löffel drangeworfen werden. Aber, wie ihr wisst, meine Rezepte könnt ihr wie ihr wollt verändern und einzelnen Zutaten durch andere ersetzten :) Alles eine Form des Geschmacks! Und wahrscheinlich schmecken die Kekse mit Mandelbutter, Cashewbutter oder eben ganz ohne genau so fantastisch :)

Sunflower_1

Schoko-Sonnenblumenkern-Kekse
(für 12-14 Kekse)

210g Sonnenblumenkerne
20g Backkakao
70g Agavendicksaft
1/2 TL Natron
1/2 TL Vanilleextrakt
2 EL Kokosöl, geschmolzen
50g vegane Schokotropfen, Zartbitter (z.B. von RUF – bei Sojaunverträglichkeit von einer anderen Marke)
1 Prise Salz

optional: 1-2 EL Erdnussmuss (dann nur 60g Agavendicksaft)

1. In einer Küchenmaschine die Sonnenblumenkerne hacken/mahlen bis sie schön klein und fein sind. (Es stört auch nicht, wenn noch ein paar Stückchen drin sind.)
2. Anschließend in eine Schüssel geben und Kakao, Agavendicksaft, Natron, Vanille, Kokosöl & Salz (+ optional: Erdnussmus) hinzugeben und zu einem Teig knete4.. (dauert ein paar Minuten). Dann Schokotropfen hinzugeben und noch einmal durchkneten.
3. Aus dem Teig kleine 12-14 Kugeln formen, plattdrücken und auf ein Backblech legen.
4. Die Kekse bei 175°C 12min backen. Aus dem Ofen nehmen und mind. 15min abkühlen lassen, ansonsten fallen sie auseinander.

Sunflower_4

Na, sind die nicht süß?

Übrigens auch ein richtig niedliches Weihnachtsgeschenk. Scheife drum – fertig!

Lasst es euch schmecken & genießt die schönen Stunden des Sonntagabends♥
Sunflower_3

Süße Sonntagsgrüße: Vegan Waffle Cookies [Vegan MoFo 2013 – Day 15]

vegan mofo 2013Cookie_Waffle_2 Es ist Sonntagnachmittag, die letzten Sonnenstrahlen scheinen durchs Wohn- zimmerfenster. Man hat es sich gerade so schön auf der Couch gemütlich gemacht – nur irgendwas fehlt. Genau, etwas süßes, knuspriges, keksartiges, und das am besten sofort. Also rennt man in die Küche, fängt an ein paar Zutaten in eine Schüssel zu werfen – doch Moment! Cookies im Ofen backen? Klar, das ist verdammt lecker, aber ganz ehrlich, das kann doch jeder. Wie wäre also mal mit Keksen aus dem Waffeleisen?

Das olle Ding staubt eh schon seit geraumer Zeit die Küche ein, also raus aus der Verpackung und angestöpfelt. Das ist nämlich genau das Ding mit den Waffeleisen, fast jeder hat eins zu Hause, doch wirklich gebrauchen tun wir es eigentlich doch nicht, oder? Wie oft hab ich schon an knusprige Waffeln mit heißen Kirschen gedacht, aber bin dennoch nie auf die Idee gekommen, mal selbst ans Werk zu gehen. Damit ist jetzt Schluss, denn so ein Eisen kann noch sehr viel mehr als nur fluffig-warme Waffeln, z.B. Cookies :)

Richtig gehört. Statt eure Kekse das nächste Mal im Ofen zu backen, kommen sie ganz einfach in ein Waffeleisen. Ob das jetzt mit allen Cookie-Teigen funktioniert, muss ich noch herausfinden, aber mit diesem klappt’s auf jeden Fall :) Probiert es mal aus & erzählt mir, wie euch eure Kekse geschmeckt haben. Einen zauberhaften Sonntag wünsche ich euch♥

Cookie_Waffles_3

Vegan Waffel Cookies – Waffle-Kekse
(für 6-8 Stück – für die doppelte Menge: Zutaten x2 nehmen)

45g Pflanzenmargarine, weich
1 No-Egg Ei-Ersatz (1EL No-Egg + 2EL Wasser)
20g weißen Zucker
45g Rohrzucker
1/2 TL Vanilleextrakt

80g Mehl
1/2 TL Backnatron
1 Prise Salz

20g Cashews, gehackt
20g Kokosflocken
30g Schokoladen-Tropen (am besten „backstabil“)

1. Waffeleisen anschalten. Es sollte nach der Zubereitung des Cookie-Teigs heiß und bereit sein. (Wer eine Temperaturanzeige am Eisen hat, stellt sie auf mittlere Hitze ein.)
2. In einer großen Schüssel Margarine, Zucker, Rohrzucker und Ei-Ersatz schaumig schlagen, bis der Zucker so gut wie aufgelöst ist. Vanilleextrakt unterrühren.
3. Mehl, Natron und Salz in einer separaten Schüssel vermischen, und Schritt für Schritt zu der aufgeschlagenen Margarine-Zucker-Mixtur geben. Alles zu einem Cookie-Teig verrühren.
4. Kokosflocken, Schoko-Tropfen und Cashews unterheben.
5. Aus dem Teig eine kleine Kugel formen ( ∅ 3-4cm) und auf das Waffeleisen legen. Deckel drauf und 2min backen. Danach den Deckel hochklappen, 30sec warten und dann äußerst vorsichtig mit einem flachen Gegenstand (Spachtel, Messer) den Keks entfernen und zum Abkühlen auf ein Gitter legen.

Tipps & Tricks

Wie beim Backen im Ofen, sind die Cookies, wenn sie aus dem Waffeleisen kommen noch weich. Deshalb bitte bitte ganz ganz vorsichtig vom Eisen entfernen. Erst wenn sie auf dem Gitter abgekühlt sind (nach ca. 5min), werden sie außen knusprig und lassen sich problemlos in die Hand nehmen.

Cookie_Waffles_1

Erdnuss- & Mandelbutter-Cookies – mehl- & glutenfei

IMG_1559 KopieStill ist es geworden…

Ja, auch mich hat es ein wenig hingerafft & so muss neben dem kreativen Kochen und Backen auch das Blog schreiben erst einmal hinten angestellt werden. Als kleines Trostpflaster für meine längere Abwesenheit bekommt ihr dafür heute ein wirklich leckeres & schnell zubereitetes Keks-Rezept.

Gefunden hab ich es, wie schon das leckerschmecker Chia-Pudding-Rezept, auf dem Blog von Detoxinista, allerdings hab ich noch mehr an meine Kühlschrankvorräte angepasst:

Statt Erdnuss- & Mandelbutter könnt ihr die Kekse auch nur mit jeweils einer von beiden Mus-Arten machen. Auch den No-Egg-Ei-Ersatz könnt ihr mit einem einfachen Leinsamen-Ei ersetzten (1EL gemahlene Leinsamen + 2EL Wasser, umrühren, mind. 5min quellen lassen).

IMG_1560Erdnuss- & Mandelbutter-Kekse (6-8 Stück)
inspiriert von Detoxinista

50g Erdnussbutter (-mus, ohne Zucker- oder Sirupzusätze)
50g Mandelbutter (-mus)
1 No-Egg-Ei (1EL No-Egg-Ei-Ersatz-Pulver + 2EL Wasser; oder 1 Leinsamen-Ei, siehe oben)
1 Prise Salz
4EL Agavendicksaft (oder Ahornsirup, Reissirup)
1 kleine Hand voll Schokoladen-Chips (nach Gefühl)

1. Den Ofen auf 175°C vorheizen.
2. Das Leinsamen- bzw. No-Egg-Ei vorbereiten.
3. Danach alle Zutaten außer die Schokoladen-Chips vermischen.
4. Die Schokoladen-Chips unter den Teig heben. Mit einem Löffel kleine Häufen des Teiges auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
5. 8-10min bei 175°C backen. Aus dem Ofen nehmen und mind. 10min abkühlen lassen (WICHTIG!).

Keine Sorge, auch wenn der Teig beim Ansetzten noch ziemlich matschig wirkt, sobald die Cookies gebacken und abgekühlt sind, erhalten sie auch ihre keksige Konsistenz.

Habt viel Spaß beim Ausprobieren! Ich wünsche euch einen zauberhaften, und hoffentlich nicht verschnupften Tag. Am Wochenende gibt’s hoffentlich wieder mehr von mir zu lesen, muss ja auch mal weiter gehen hier :D Tschüss’n!

IMG_1563 IMG_1578

Happy Banana Bread Day – keksiges Bananenbrot (mehlfrei)

IMG_1601Happy Banana Bread Day!!!
Was? Bananenbrot-Tag? Jep, heute am 23.02.2013 feiert man in den USA das Bananenbrot :) Nachdem ich schon den „Pancake Day“ (Shrove Tuesday, dem Dienstag vor Aschermittwoch – am 12.02.) verpasst habe, wollte ich heute mal auf den Zug aufspringen und euch ein leckeres Bananenbrotrezept präsentieren. Da ich aber kein wirklicher Fan des riesigen Kastenbrots bin, was für meinen Fall immer nur am ersten Tag wirklich gut schmeckt, dachte ich, mache ich einfach Cookies draus. Wer mag denn bitte keine Cookies :D Und richtig bananenbrotig sind sie auch geworden, also keine steinharten Kekse, sondern softe, „chewy“ Cookies. In diesem Sinne Happy Banana Bread Cookie Day!!!

Bananenbrot Cookies
(für 9 Stück)

40g Haferflocken, zarte oder kernige
3EL Erdnussbutter
1 Banane, mittelgroß & zermatscht
1 Leinsamen-Ei (1EL gemahlene Leinsamen + 2EL warmes Wasser, verrühren & mind. 5min quellen lassen)
1/2TL Backnatron
1/2TL Backpulver
1TL Zimt
1 Prise Salz

für den Bananenbrot-Effekt: Schokoladenchips & gehackte Walnüsse

1. Leinsamen-Ei vorbereiten.
2. Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren.
3. 9 kleine Häufchen auf einem, mit Backpapier ausgelegten Backblech formen.
4. Die Cookies bei 175°C ca. 12min backen.
5. Backblech aus dem Ofen nehmen und die Kekse darauf abkühlen lassen.
6. Nach 5min die Kekse vorsichtig auf ein Gitter transportieren und komplett auskühlen lassen.

Nun noch ein Glas gekühlte Nussmilch schnappen, eintauchen & genießen :)

IMG_1597

Nicht nur das heute Bananenbrot-Tag ist (oh man, wie oft hab ich das jetzt schon geschrieben), nein, auch der erste offizielle GAME OF THRONES Trailer zur 3. Staffel ist heute Nacht ausgestrahlt worden. EEEEENDDDLICHH!!! Für alle, die es verpasst haben: Nachholen!! Und keine Sorge, es wird eigentlich nichts verraten oder vorweggenommen, dafür bekommt man gleich Herzklopfen und „shaky hands“ bei der ganzen Vorfreude. Am 31.03.2013 heißt es also wieder „Winter is coming.“

Wer bis dahin noch auf der Suche nach schicken, neuen Serien ist, der findet vielleicht in meinem TV-Show Guide ein paar Schätzchen :)

Ein kulinarischer Jahresrückblick 2012

JahresrückblickSo, nun ist es also soweit, morgen wird Silvester gefeiert und mittlerweile kann man sich vor Jahresrückblicken und „Guten Rutsch“-Wünschen nicht mehr retten. Wie sieht’s bei euch aus? Schon fertig geplant? Party oder doch lieber Dinner for One?

Irgendwie beschleicht mich auch schon das Gefühl vielleicht ein paar Tage zu spät meinen persönlichen Rückblick auf das Jahr 2012 geschrieben zu haben, aber wie heißt es so schön, besser spät als nie, und seit halt ich mich hier überhaupt an irgendwelche Vorgaben :)

Allen, denen am morgigen Tag der Internetzugang verwehrt bleibt oder die am Silvestertag lieber mit ihren Liebsten zusammen sind, als meine Blogartikel zu lesen, denen wünsche ich schon heute einen fabelhaften Rutsch und natürlich ein wundervolles neues Jahr mit allerhand Spiel, Spannung & Schokolade. Eine große Umarmung für euch, vielen Dank für’s Vorbeischauen und das ein oder andere Beeugen meiner Bilder :) Ich freue mich auf ein komplettes BloggerJahr 2013 mit euch!! Es kann nur großartig werden :3

Heute möchte ich euch aber noch einen kleinen Rückblick auf die letzten 5 Monaten meines BlogBestehens geben. Irgendwie ist die Zeit ganz schön schnell vergangen, seitdem ich die glorreiche Idee hatte, doch auch mal zum Fotoapparat zugreifen und ein paar Bilder von meinem Essen zu schießen. So einiges ist dabei zusammen gekommen und meine persönliches Highlights habe ich mal hier zusammengetragen. Eine gute Gelegenheit für alle, die erst in den letzten Wochen auf meinen Blog gestoßen sind und vielleicht das ein oder andere Rezept noch nicht kennen :)

*Die Kollage hat mich im Übrigen gefühlte 2 Tage gekostet. Dieses GIMP und ich werden definitiv keine Freunde :D

Los geht’s, und zwar Zeile für Zeile:

1. Zeile:
vegane Käsespätzle
Butternuss-Kürbis-Suppe mit Maisbrot
Kürbislasagne
Kokosmakronen

2. Zeile:
Peanut Butter Cups
vegane Arme Ritter
Zucchini Pasta mit Avocado-Creme
der Beste Grünkohlsalat überhaupt

3. Zeile:
gesunde Nutella-Bällchen
Erdbeer-Kokos-Mandel-Traum
Red Velvet Pfanne
Zimtschnecken

4. Zeile:
Rührtofu
schneller Blätterteigkuchen mit Khakifürchten
vegane Protein Pancakes
Tomaten-Butter

Morgen gibt’s dann noch einen kleinen, aber sehr feinen Rückblick auf meine Serien-, Film- und Musikhigh- und lowlights in diesem Jahr. Ich freue mich, wenn ihr vorbei schaut :)