Süße Sonntagsgrüße: Zitronen Mohn Cupcakes – HCLF Vegan

Wuhuu! Ich bin zurück aus der Sommerpause aka der Tardis & hab jede Menge herbstliche Rezepte im Gepäck :)

Weiterlesen

Advertisements

Süße Sonntagsgrüße: New Year’s Boston Cream Cupcakes

Boston Creme

Ein wundervolles 2013, verehrte Leserschaft♥
Ich hoffe ihr seit alle glücklich ins neue Jahr gekommen & habt schon alle eure Vorsätze für einen zuckerfreien und fitnessreichen Jahresbeginn gebrochen. Falls nicht helfe ich heute ein bisschen nach, denn diese Cupcakes wollt ihr essen. Komme was wolle!

Auf die Idee der Boston Cream Cupcakes bin ich gekommen, als wir über die Weihnachtszeit einen kleinen Abstecher nach Leipzig machten und ich im Hauptbahnhof an einer, im Januar 2013 öffnenden, Dunkin‘ Donuts Filiale vorbei lief. Verdammt, ich liebe diese Donuts. In der Zeit als ich mich noch nicht der veganen Ernährung hingegeben hatte, musste bei jedem Berlin Ausflug, und solche gab es zur damaligen Zeit sehe oft, immer eine 12er Packung Donuts mitgenommen werden. Und, wie es der Zufall so will, zählten die Boston Cream Donuts zu meinen absoluten Lieblingen.

Boston Cream Pie, also Kuchen mit Bostoner Cremefüllung, ist im amerikanischen Bundesstaat Massachusetts das Nationaldessert. Auf die Entstehungsgeschichte möchte ich aber nicht weiter eingehen, wer dennoch interessiert ist, dem steht ja die ganze Welt des Internets zur Verfügung :) Nur soviel sei gesagt, unter Boston Cream versteht man eine Art Vanille Creme, die dem Vanille Pudding sowohl im Geschmack, als auch in der Herstellung sehr ähnlich ist. Abgeschlossen wird der Boston Cream Pie mit einer Schokoladenglasur.

Ich hab mich allerdings gegen das Backen eines großen Kuchens entschlossen, einfach aus dem Grund, dass ich ungern Kuchen in Schichten Teile (dauernd fällt eine Schicht auseinander) und ich lieber, soo hipsteresk, kleine Cupcakes bevorzuge.

New Year’s Boston Cream Cupcakes
für 12 Stück

Cupcake-Teig
250g Mehl
1TL Backnatron
1TL Backpulver
1 Prise Salz
250ml Pflanzenmilch
80ml Öl
1TL Apfelessig
2TL Vanille Extrakt
190g Zucker

Boston Cream – Vanille Creme Füllung
60g Zucker
200ml + 50ml Pflanzenmilch
2EL Speisestärke
1EL Vanille Extrakt
1EL Pflanzenmargarine (hier: Alsan)
optional: 1TL Monin Sirup „Weiße Schokolade“

Schokoladenüberzug
40g Zartbitterschokolade
3EL Kokosöl
2-3EL Agavendicksaft

Der Teig:
1. Mehl in eine Schüssel sieben und alle anderen trockenen Zutaten (Backpulver, Natron, Salz) dazu geben und gut vermischen.
2. Alle nassen Zutaten und den Zucker in einer anderen Schüssel gut vermischen bis der Zucker ausgelöst ist. 2min stehen lassen.
3. Nasse Mixtur langsam in die trockenen Zutaten geben und zu einem Teig verrühren. Wenn der Teig zu flüssig sein sollte, noch etwas Mehl durch ein Sieb hinein sieben.
4. Teig in ein mit Muffin/Cupcake-Förmchen ausgelegtes Muffin/Cupcake-Blech füllen. Jedes Förmchen sollte 3/4-voll gefüllt werden.
5. Cupcakes bei 175°C ca. 20min backen. Aus dem Blech nehmen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Boston Cream Füllung:
1. 200ml Milch mit dem Zucker in einem kleinen Topf auf mittlerer Stufe warm werden lassen. In einem separaten Gefäß, die Speisestärke in 50ml Milch auflösen und gut verrühren. Anschließend mit in den Topf geben. Aufkochen lassen und im Anschluss vom Herd nehmen.2. Vanille Extrakt, Alsan und ggf. Sirup unterrühren und in eine Schüssel füllen. Creme im Kühlschrank komplett auskühlen lassen.

Wenn sowohl die Cupcakes, als auch die Creme kalt sind, können die Cupcakes mit der Creme gefüllt werden. Hierfür am besten eine Art Sahnespritze mit längerer Tülle. Bei wem das nicht so gut klappt, der kann den Cupcake auch in horizontal zwei Hälfen Teilen und die Creme dazwischen streichen.

Schokoladenglasur:
1. Im Wasserbad, Kokosöl und gehackte Schokolade schmelzen lassen und mit Agavendicksaft abschmecken. Creme und Teig sind bereits relativ süß, also hab ich die die Süße der Schokoglasur etwas zurückgehalten.
2. Hier kommt der tricky part: Die Glasur im Kühl- oder Eisschrank abkühlen lassen, aber nur die sie eine noch streichbare Konsistenz ergibt, wenn sie zu hart wird, nochmal im Wasserbad schmelzen und erneut abkühlen lassen. Wem das zu schwierig ist, der kann auch mit einer einfachen Kuvertüre arbeiten, allerdings fehlt euch dann das wundervolle Aroma des Kokosöl, welches verdammt gut mit den Cupcakes harmoniert.

IMG_1002

Mit diesem kleinen Beitrag nehme ich auch das erste Mal am veganen Kaffeeklatsch teil. Wenn ihr bis jetzt noch nie etwas davon gehört habt, könnt ihr hier alles dazu nachlesen :) Ähnlich wie beim Vegan Wednesday, werden auch hier alle Fotos in ein Pinterestboard gepostet. Alle teilnehmenden Beiträge findet ihr auch auf der neuen Tumblr Homepage.

Macht euch noch einen feinen Sonntagabend :)

Ein kulinarischer Jahresrückblick 2012

JahresrückblickSo, nun ist es also soweit, morgen wird Silvester gefeiert und mittlerweile kann man sich vor Jahresrückblicken und „Guten Rutsch“-Wünschen nicht mehr retten. Wie sieht’s bei euch aus? Schon fertig geplant? Party oder doch lieber Dinner for One?

Irgendwie beschleicht mich auch schon das Gefühl vielleicht ein paar Tage zu spät meinen persönlichen Rückblick auf das Jahr 2012 geschrieben zu haben, aber wie heißt es so schön, besser spät als nie, und seit halt ich mich hier überhaupt an irgendwelche Vorgaben :)

Allen, denen am morgigen Tag der Internetzugang verwehrt bleibt oder die am Silvestertag lieber mit ihren Liebsten zusammen sind, als meine Blogartikel zu lesen, denen wünsche ich schon heute einen fabelhaften Rutsch und natürlich ein wundervolles neues Jahr mit allerhand Spiel, Spannung & Schokolade. Eine große Umarmung für euch, vielen Dank für’s Vorbeischauen und das ein oder andere Beeugen meiner Bilder :) Ich freue mich auf ein komplettes BloggerJahr 2013 mit euch!! Es kann nur großartig werden :3

Heute möchte ich euch aber noch einen kleinen Rückblick auf die letzten 5 Monaten meines BlogBestehens geben. Irgendwie ist die Zeit ganz schön schnell vergangen, seitdem ich die glorreiche Idee hatte, doch auch mal zum Fotoapparat zugreifen und ein paar Bilder von meinem Essen zu schießen. So einiges ist dabei zusammen gekommen und meine persönliches Highlights habe ich mal hier zusammengetragen. Eine gute Gelegenheit für alle, die erst in den letzten Wochen auf meinen Blog gestoßen sind und vielleicht das ein oder andere Rezept noch nicht kennen :)

*Die Kollage hat mich im Übrigen gefühlte 2 Tage gekostet. Dieses GIMP und ich werden definitiv keine Freunde :D

Los geht’s, und zwar Zeile für Zeile:

1. Zeile:
vegane Käsespätzle
Butternuss-Kürbis-Suppe mit Maisbrot
Kürbislasagne
Kokosmakronen

2. Zeile:
Peanut Butter Cups
vegane Arme Ritter
Zucchini Pasta mit Avocado-Creme
der Beste Grünkohlsalat überhaupt

3. Zeile:
gesunde Nutella-Bällchen
Erdbeer-Kokos-Mandel-Traum
Red Velvet Pfanne
Zimtschnecken

4. Zeile:
Rührtofu
schneller Blätterteigkuchen mit Khakifürchten
vegane Protein Pancakes
Tomaten-Butter

Morgen gibt’s dann noch einen kleinen, aber sehr feinen Rückblick auf meine Serien-, Film- und Musikhigh- und lowlights in diesem Jahr. Ich freue mich, wenn ihr vorbei schaut :)

Physalis-Schoko-Muffins mit Kokoscreme

Ich muss zugeben, bei diesen Muffins hab ich mir selbst ein bisschen auf die Schulter geklopft. Sie sind soo lecker geworden. Der beste Schokoladenteig für Muffins, den ich jemals probiert habe. Locker und saftig. Ihr müsst wissen, bisher habe ich nur Rezepte nachgebacken. Manchmal sind sie gelungen, manchmal nicht. Mein erstes Backwerk ohne Rezeptvorlage, sozusagen aus eigener Feder, wurde die Erdbeer-Kokos-Torte. Und nun der zweite Streich:  Schokomuffins mit Physalismarmeladenkern und Kokoscreme. Die im Übrigen, als Resteverwertung vom Tortenbacken genutzt wurde.

Zunächst zur Füllung: die Physalismarmelade!
Wer sich schon immer mal gefragt hat, was man so alles mit diesen runden Früchtchen machen kann, der sieht in dieser Marmelade hoffentlich die Antwort. Ich habe noch nie Marmelade selbst hergestellt, geschweige denn jemals Physalis in Marmeladenform gesehen oder gegessen. Aber wer von euch den Geschmack bisher zu schätzen wusste, wird mit der Konfitüre wahrlich zufrieden sein.

Ich habe für meine Mischung etwa 100g Physalis genommen. Diese geviertelt und mit 2 El Wasser in einen Topf gegeben. Dann habe ich zunächst 5 El Zucker hinzugefügt und die Mixtur aufkochen lassen. Während des Kochen, habe ich dann immer noch einen 1 El Zucker mehr hinzugetan, je nachdem wie sich die Konsistenz entwickelt hat. Nachdem die Masse eine marmeladige Form angenommen hatte, habe ich den Topf vom Herd genommen und noch einen Teelöfel Zimt untergerührt.

Ja, das ist mehr ein typisches „Pi mal Daumen“-Rezept. Wer lieber mit einer richtigen Anleitung kocht, kann sich an diesem Rezept orientieren :)
Und falls ihr gute Marmeladen-Tips habt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren teilen!

Muffinteig
für 12 Stück

1 3/4 cups Mehl (Type 405)
2 tsp Backpulver
1 1/2 tsp Backnatron
3/4 cups Backkakao
1/2 tsp Salz
1 cup Pflanzenmilch (ich habe Sojamilch genommen)
1/2 cup Rapsöl
1/2 cups Ahornsirup
1/2 tsp Apfelessig
1 tsp Vanille-Extrakt/Aroma

Den Backofen auf 175°C vorheizen und das Muffinblech mit Förmchen auslegen. Wer auf Förmchen verzichten will, sollte die Muffinlöcher mit ein wenig Öl ausstreichen.

Ihr braucht 2 Schüsseln. In der größeren von beiden mischt ihr Mehl, Backpulver, Kakaopulver, Backnatron und Salz. In der anderen Schüssel rührt ihr Sojamilch, Rapsöl, Ahornsirup, Apfelessig und das Vanillearoma zusammen.

Jetzt die flüssigen Zutaten zu den Trockenen hinzufügen und einmal gut durchrühren.

In jedes Förmchen 2 Esslöffel Teig füllen. Und darauf vorsichtig die Physalismarmelade verteilen. Den Rest der Schokoteigmischung als Deckel darüber verteilen und für 20 min im Ofen backen lassen.

Die ausgekülten Muffins mit der Kokoscreme* garnieren. Dazu einfach eine Plastiktüte (für Tiefkühlware) befüllen, eine Eckenspitze abschneiden und die Creme aus dieser Ecke kreisförmig auf den Muffin drücken.

*Das Rezept für die Kokoscreme findet ihr im Post „Erdbeer-Kokos-Mandel-Traum“

Lasst es euch schmecken!!

Ahoi.