Süße Sonntagsgrüße: Chunky Monkey NICECREAM

Nicecream – schon tausend Mal gehört und doch scheinen die Möglichkeiten, diese verflixt gute Eiscreme zuzubereiten, einfach nicht abzureisen. Ob mit Nußmus, frischen Früchten, bunten Streuseln, Superfoods wie Chiasamen und Macapulver – oder eben einfach nur mit ein wenig Kakao und Kokosflocken, Nicecream oder wie man hierzulande öfter liest „Nanaeis“ ist absolut vielseitig! Na gut, zumindest für jeden der Bananen mag :D

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Süße Sonntagsgrüße: HCLF Vegan Black Bean Brownies

Brownies ohne Mehl sind ja immer so ein Ding. Sie sehen aus wie reguläre Brownies, schmecken aber meist nicht so.

Was soll ich euch sagen, diese Black Bean Brownies sind keine Ausnahme – was aber nicht heißen muss, dass sie schlecht schmecken. Ganz im Gegenteil. Die schwarzen Bohnen, meine kleine geheime Zutat, gibt den sonst eher staubigen Gesellen die nötige Feuchtigkeit, ohne sie dabei zu beschweren. Heißt, dass ich mir 2 riiiiese Stücke reinfahren kann, zwar danach satt bin, aber mich nicht so unschön vollgestopft fühle, wie wenn ich an der mit Schoko überladenen Version genascht habe.

BBBrownie (4 von 4)

Seitdem ich mich ein bisschen mehr mit dieser HCLF (High Carb Low Fat) Geschichte auseinandergesetzt habe, probiere die meisten meiner Leibspeisen so anzupassen, dass sie auch ohne überflüssiges Öl bzw. Fett noch schmecken. Denn sind wir mal ganz ehrlich, Fett ist nicht umsonst Geschmacksträger, doch übertreiben wir es meistens ganz schön. Gut, dass sowohl die Bohnen als auch die restlichen Zutaten schon Beginn an Fett enthalten und man so keins mehr in Form von Öl hinzugeben muss.

Wer sich bei dem Begriff PB2 wundert oder noch nie etwas davon gehört hat, dem sei gesagt, dass es sich dabei um Erdnussbutterpulver handelt, also Erdnüssen denen im Verarbeitungsprozess Fett entzogen wurde. Dass das natürlich nix für Leute ist, die auf verarbeitet Lebensmittel verzichten ist mir durchaus klar, für mich ist es jedoch eine willkommene Alternative für Erdnussbutter aus dem Glas, da ich mich daran sonst tot essen würde. Falls ihr mehr über PB2 erfahren wollte, lasst mir einfach einen Kommentar dazu da, dann schreibe ich gerne eine Review dazu :) Btw, hier wurde nix gesponsert :)

HCLF Vegan Black Bean Brownies

  • Portionen: eine Ladung
  • Zeit: 25 min
  • Schwierigkeit: einfach
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Zutaten

400g schwarze Bohnen aus der Dose, abgetropft
8 Medjool Datteln
1/2 TL Vanille oder VanilleBacka
2 EL PB2 + 3 EL Wasser, alternativ: 1-2 EL Nussbutter
2 EL Apfelmus
2 TL Chia Samen, gemahlen!
4 EL Kakaopulver

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 °C vorheizen.
2. Alle Zutaten in die Küchenmaschine oder einen Mixer geben und gut vermengen lassen.
3. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben (10cmx10cm) und für 20min im Ofen backen lassen.
4. Anschließend raus nehmen, komplett auskühlen lassen und danach vorsichtig in Stücke schneiden.

Tipps
Keine Sorge, wenn eure Brownies nach dem Auskühlen immer noch leicht wabbelig sind. Stellt sie einfach über Nacht bzw. für ein paar Stunden in den Kühlschrank. Danach sollten sie eine schöne Browniekonsistenz haben :)

Süße Sonntagsgrüße: Einfach, schnell & lecker – vegane Nougat Schnecken

Letzte Woche trudelte bei mir das Buch Vegan für Faule von Martin Kintrup ein. Dass allein der Titel des Buchs genau meinen Geschmack trifft, könnt ihr euch bestimmt denken. Ok, es gibt Tage an denen ich wahnsinnig gerne in der Küche stehe, in einer Schüssel rumrühre oder gemütlich den Teig knete – sozusagen zum Runterkommen. Genau an solchen Tagen koche und backe ich dann meistens für den Blog und gebe mir besonders viel Mühe, dass die Küche auf den Fotos nicht aussieht wie ein Schlachtfeld. Doch die meiste Zeit, und damit meine ich die Tage zwischen den Wochenenden, verschlingt der schlichte Appetit bzw. Hunger aufs Abendbrot leider die Gemütlichkeit und Ruhe der Nahrungszubereitung. Dann knurrt der Magen und das Hirn sagt: „Los. ESSEN. Schnell. Jetzt“ – wie man sieht, ist es dann auch nicht mal mehr zu vollständigen Sätzen in der Lage.

Und wenn dazu auch noch der süße Zahn tropft und ich vor einem halbleeren Kühlschrank stehe, in dem nur noch eine Metalldose mit veganen Croissants und ’n Glas mit Schokoaufstrich steht (Ok, gelogen, ich würde meinen Schokoaufstrich niemals in den Kühlschrank stellen.), dann ist es wieder an der Zeit, die letzten Gehirnzellen zusammenzurotten und daraus ein fantastisches Dessert zu zaubern.

Tadaa: vegane Nougat Schnecken!  

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Happy Valentin’s Day: Mandel Cashew Fudge

Valentinstag ist nur noch einen Herzschlag entfernt und schon jetzt überschlagen sich die rosaroten Rezeptvorschläge und zuckersüßen Geschenkideen in den Weiten der Blogosphäre. So richtig mag ich diesen gefühlsduseligen Tag zwar auch nicht, zumal man auch einfach jeden Tag seinen Lieben zeigen kann, dass man sie nicht nur für Wohnzimmerdekoration hält.

Am besten macht man das natürlich mit jeder Menge Süßigkeiten, und damit meine ich vor allem „Selbstgebrautes“. Das können entweder tödlich gute und zudem rosarote Himbeer Pancakes sein oder auch mal eine  etwas „gesündere“ Pralinenvariante. Hauptsache es schmeckt!

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Vegane Apfel Zimt Scones & Highland-Liebe mit Outlander

Scone
[skɒn] (plural scones)
A small, rich, pastry or quick bread, sometimes baked on a griddle

Vegane Scones zu backen, war aus irgendeinem Grund schon immer eine kleine Leidenschaft von mir. Umso merkwürdiger, dass es bis heute noch kein Rezept auf meinen Blog geschafft hat. Zeit, dass ganz schnell ändern :) Doch bevor ihr euch die Backschürze überwerft und die Zutaten aus dem Schrank holt, wollte ich euch noch kurz vom Grund der gestrigen, mitternächtlichen Backaktion erzählen.

Auch wenn das Jahr gerade einmal 3 Tage alt ist (Happy New Year/ Gesundes Neues!!), habe ich anscheinend schon mein Serienhighlight für 2015 gefunden. Innerhalb von 2 Tagen (Pah! Lächerlich! Hätte ich auch locker an einem Tag durchziehen können, wenn mir Der Pate 1 & 2 nicht in den Weg gekommen wären.) habe ich die erste Hälfte (8 Folgen) Outlander durchgezogen. Und verdammte Axt, oder besser: verdammte Highlander – ich bin verliebt.

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Vegane Proteinriegel – selbstgemachte Müsliriegel

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Ja, es ist passiert. Ich habe mich wieder meinen sportlichen Aktivitäten hingegeben. Seit Freitag heißt es „Sport frei!“ & „oh, du gesunder Grünkohlsalat„. Warum das Ganze? Nunja, der Sommer ruft & dieses Jahr kann ich zum ersten Mal auch mit meinem Blog dabei sein & euch ein paar schicke, themenbezogene Rezepte vorstellen, dass sorgt natürlich auch für die Extraportion an Motivation. Aber keine Sorge, richtig ausarten wird das ganze Sportgedöhns nicht, ich werde euch trotzdem weiter das ein oder andere süße Törtchen unterjubeln, und euch auch nicht mit meinen sportlichen Meisterleistungen der letzten Wochen langweilen :) Vielmehr missbrauche ich mein kleines Blog-Kätzchen für ein paar kohlenhydratarme Rezeptideen, vor allem, wenn es um das Abendessen geht. Auch werde ich hier und da mal ein sportliches Youtube-Video posten (keine Sorge, keins von mir, ich Bewegungslegastheniker). Ein bisschen „back to the roots“, falls jemand noch meine ersten Blogeinträge kennt :)

Heute soll’s aber erst mal noch nicht so knifflig werden & wir starten mit ein paar schnell gemachten Proteinriegeln. Zusammen schmeißen könnt ihr hier fast alles, was ihr an coolen Nuss-, Frucht- & Getreidezutaten im Haus habt, ganz ähnlich wie bei meinem Müslirezept. Für die Extraportion an Eiweiß sorgt dann euer Proteinpulver, das ihr anstatt Mehl (oder was auch immer man sonst in selbst gemachte Müsliriegel rein macht). Mein Eiweißpulver ist von Sunwarrior und besteht nicht aus Soja-Protein sondern wird aus Reis gewonnen, und ist somit auch für Allergiker (Soja, Gluten etc.) geeignet.

Wie funktioniert das Ganze nun?

Ihr nehmt euch ’ne große Schüssel und geb dort zuerst 200g kernige Haferflocken hinein. Haferflocken sollten immer eure Basis sein, da sie gegenüber anderen Getreidearten (jep, Quinoa ist kein Getreide, sondern ein Korn) einen sehr hohen Eiweiß-, Ballaststoff- & Mineralstoffgehalt ausweist und den Blutzucker reguliert. Ab hier könnt ihr dann frei wählen, welche Zutaten ihr als Nächstes rein werfen wollt. Ich hab mich für getrocknete Cranberries, grob gehackte Mandeln, ungesüßte Kokosflocken & gehackte 80% Schokolade entschieden. Dazu kommen dann 2 Scoops Proteinpulver (das sind 2 dieser Löffel, die mit dem Pulver kommen, alternativ ungefähr 40g) & eine Prise Zimt. Alles schön vermischen und eine zweite Schüssel bereitstellen. In dieser Schüssel ca. 2-3 gehäufte EL Erdnussmus (Erdnussbutter ohne Zusatz von Zucker, Sirup, Öl etc., einfach nur aus 100% Erdnuss), 1/2 TL Vanilleextrakt, 125ml Pflanzenmilch & 2-3 EL Agavendicksaft (wer schon gezuckerte Cranberries verwendet, kann hier 1EL weniger Süße nehmen). Gut verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Auch das schön vermischen und in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Dose, Backform oder whatever drücken & für mindestens 2 Stunden, aber am besten über Nacht im Kühlschrank verschwinden lassen. Danach könnt ihr den großen Pflasterstein in kleine, müsliriegelähnliche Formen schneiden. Im Kühlschrank aufbewahrt sollten sie euch dann mindesten 4-5 Tage halten.

Perfekt als Snack zwischen den Mahlzeiten oder nach einem Workout (Wichtig: innerhalb von 30min nach Ende des Sportprogramms verspeisen.) Probiert’s einfach mal aus :)

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Pastéis de Nata – portugiesische Törtchen – the vegan american way

IMG_1393 Kopie…genau genommen, heißen diese kleinen Stücke eigentlich Pastéis de Nata & sind mit Pudding gefüllte Blätterteigtörtchen, die, so vermutet man, bereits im 18. Jahrhundert von Mönchen aus dem Raum Lissabon hergestellt wurden. Inspiriert wurde ich durch eins der vielen 30-Minuten-Menüs von Jamie Oliver (Ja, ich bin leidenschaftlicher Kochsendung-Zuschauer.) Doch statt der traditionellen Cremefüllung, bestehend aus Eigelb, Zucker und Sahne, habe ich mich mal an einer veganen Variante versucht. Herausgekommen ist eine Füllung, die ich als „the american way“ bezeichnen würde, nämlich mit reichlich Erdnussbutter :)

Liebt ihr sie nicht auch?

Überzogen habe ich die noch warmen Törtchen mit einer etwas zu flüssigen Karamellsoße, aber keine Sorge, wenn ihr sie jetzt selbst ausprobieren wollt, im Rezept hab ich jetzt die richtigen Mengen angeben :)

(Und Nike, für dich gibt’s wieder den „Step by Step“-Ohrwurm, denn es ist wiedermal ein solches Tutorial :D)

Pastéis de Nata – the american way
1 Blätterteig
Zimt

Vanille-Erdnuss-Füllung
200g Seidentofu
40g Speisestärke
40g brauner Zucker
2EL Pflanzenmilch
2EL gute Erdnussbutter
1/2TL Vanille-Extrakt

Karamellüberzug
4EL brauner Zucker
25ml Wasser

IMG_13621. Blätterteig ausrolle & mit Zimt bestreuen.IMG_13642. Zusammenklappen & erneut mit Zimt bestreuen.IMG_13653. Blätterteig zusammenrollen.
IMG_13664. Rolle in gleich große Stücke schneiden.
IMG_13715. Jedes Stück platt drücken und in eine bemehlte Muffinform drücken und an den Seiten vorsichtig hoch ziehen.
6. Bei 200°C für 8min im Ofen backen.

Die Vanille-Erdnusscreme vorbereiten.
7. Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zu einer klumpenfreien Masse verarbeiten.
8. Die Blätterteigtörten aus dem Ofen nehmen und mit einem Teelöffel vorsichtig eine Mulde in den Teig drücken. Da hinein die Pudding-Füllung geben. Wieder in den Ofen schieben und 12min weiter backen lassen. Danach aus der Form befreien und auf ein Backpapier stellen.
IMG_1372Den Karamellüberzug vorbereiten.
9. Zucker in einem Topf schmelzen lassen bis er flüssig ist. Zum Umrühren am besten einen Holzlöffel benutzen. Mit dem Wasser ablöschen und kurz aufkochen lassen. VORSICHT VERDAMMT HEIß!! Bitte fast hier niemals in die Flüssigkeit.
10. Das flüssige Karamell über die noch warmen Törtchen geben. Auskühlen lassen.

FERTÖÖSCH, N’Guten!! ♥

Ich weiß, super spät, aber habt ihr noch Bock auf meine Januar-Film-Serien-&-Musik-Lieblinge?? Lasst es mich wissen :)

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Süße Sonntagsgrüße: Monkey Bread

Mokey BreadEine Methode, dem Montagsblues entgegenzuwirken, ist natürlich, die Sonntagnacht mit einer großen Portion Monkey Bread und der Live-Übertragung vom Royal Rumble zu verbringen und erst so spät ins Bett zugehen (und gefühlte 10min später wieder aufzustehen), dass der nächste Tag nur noch als Schleier an einem vorbei zieht und man sich einbildet es wäre Mittwoch. Schön :)

Aber auch ohne den ganzen SchnickSchnack ist mein kleines Affenbrot ein fantastische Lösung für übergebliebenen Hefeteig vom Pizzabacken (jap, schmeckt auch ohne Zucker im Teig) oder die Restwürfel Hefe im Kühlschrank. Probiert’s aus, ihr werdet begeistert sein :)

IMG_1296Monkey Bread – Affenbrot
Hefeteig
2EL Pflanzenmargarine, geschmolzen
200ml lauwarme Pflanzenmilch, z.B. Sojamilch und Vanille-Sojamilch Verhältnis 1:1
50ml
 lauwarmes Wasser
50g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Würfel
 frische Hefe
400g Mehl + 10-20g falls der Teig zu sehr klebt

„Füllung
100g brauner Zucker
2TL Zimt
4EL Kokosöl, geschmolzen; wer auf den leichten Kokosgeschmack verzichten möchte, nimmt einfach 4EL geschmolzene Pflanzenmargarine

Glasur
150g Puderzucker
1-2TL Pflanzenmilch
optional: Sirup, z.B. Weiße Schokolade von Monin

1. Lauwarme Milch, Wasser und Zucker in ein Gefäß geben und verrühren bis der Zucker aufgelöst ist. Die Hefe hinein bröseln und auflösen. Die Mischung ca. 10min ruhen lassen.
2. Die restlichen Zutaten für den Teig verrühren und die Hefe-Milch-Mischung unterheben. Teig kneten. Wenn nötig Mehl hinzufügen, falls der Teig klebt.
3. 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.
4. Den Teig in kleine Kugeln formen, je unterschiedlicher in der Größe desto besser.

5. In einer kleinen Schüssel Zucker und Zimt vermischen.
6. Die Teigkugeln zunächst in das Kokosöl tunken und im Anschluss in der Zucker-Zimt-Mischung wälzen. Die Kugeln in einer gefetteten Backform stapeln. Dabei immer gut aneinander drücken.
7. Das Monkey Bread bei 175°C ca. 30-35min im Ofen backen lassen.

8. In einem kleinen Gefäß, den Puderzucker mit der Milch verrühren bis eine dicke Zuckerpaste entsteht. Die Masse sollte nicht zu flüssig sein. Wenn nötig, mehr Puderzucker hinzufügen.
9. Die Glasur auf dem komplett ausgekühlten Brot verteilen.

HAUT REIN :)

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Diesen Beitrag poste ich im Rahmen des veganen Kaffeeklatsches. Wenn ihr bis jetzt noch nie etwas davon gehört habt, könnt ihr hier alles dazu nachlesen :) Ähnlich wie beim Vegan Wednesday, werden auch hier alle Fotos in ein Pinterestboard gepostet. Alle teil- nehmenden Beiträge findet ihr auch auf der Tumblr Homepage.