Süße Sonntagsgrüße: Schwarzwälder Kirschtorte, natürlich vegan :)

Schwarzwälder 1Mit einem süßen Knallbonbon melde ich mich aus meiner kleinen Winterpause zurück, denn so kurz vorm Valentinstag will ich euch ja noch die ein oder andere Inspiration mit auf den Weg geben.

Mittlerweile gehört die Schwarzwälder Kirschtorte ja schon zum Standartrepertoire einer jeden veganen Backfee & ist vor allem auf Familienfeiern ein gern gesehener Gast. Zum Lieblings-Tag der Grußkartenindustrie verzaubert sie mit ihren saftigen Kirschen und der fluffigen Sahneschicht so manches beschenktes Herz. Also nicht lange überlegeben, was ihr eurer/eurem Liebst(e)n in knapp 2 Tagen ans Bett bringt, sondern auf auf und los gebacken – Eurer Herzmensch wird es euch danken♥
IMG_1425ei-freier‘ Mürbeteig
inspiriert durch Pons Massive Vegan Blog

60g Zucker
60g Margarine
120g Mehl
optional: etwas kaltes Wasser

1. Margarine und Zucker schaumig schlagen. Dann das Mehl unterrühren. Falls der Teig zu trocken ist, etwas Wasser hinzufügen.
2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine gute halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
3. Danach den Mürbeteig in eine leicht gefettete Springform (z.B. mit Durchmesser von 24cm) drücken.
4. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 180°C für 10 Minuten im Ofen backen lassen.

Schokoteig

300g Mehl
200g Zucker
250ml Wasser mit Kohlensäure
100ml Pflanzenöl
1/2tsp Vanilleextrakt
1Pkt Backpulver
1 1/2TL Apfelessig
50g Backkakao

5. Alle Zutaten für den Schokokuchen in einer großen Schüssel vermischen und zu einem glatten Teig rühren.
6. Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform (z.B. Durchmesser von 24cm) geben und bei 180°C ca. 30-35min backen. Wenn ihr euch nicht sicher seit, ob der Teig in der Mitte schon durch gebacken ist, nehmt einfach ein Holzstäbchen und stecht vorsichtig in den Teig. Wenn bei Herausziehen noch etwas Teig am Stäbchen klebt, sollte der Kuchen noch 5min länger im Ofen backen.
7. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter komplett, am besten über Nacht auskühlen lassen.

IMG_1426Build-a-Black-Forest-Cake
1 Glas Aprikosenmarmelade
1 Glas Sauerkirschen (keine Süßkirschen oder Schattenmorellen)
3EL Speisestärke

2 Packungen Soyatoo Kokossahne, alternativ: Hulala Schlagcreme (alle anderen Sorten werden nur mit sehr viel Mühe fest. Keine Sorge, der Kokosgeschmack ist sehr sehr unauffällig & geht in der Gesamtkomposition unter)
2 Packungen Agartine
vegane Schokoraspeln in Zartbitter

8. Den ausgekühlten Schokokuchen in 2 Hälften teilen. Dafür den Kuchen ring um den Rand herum mit einem scharfen Messer ein kleines Stück einschneiden, sodass ihr eine gerade Linie habt. Dann einen guten Garn in die entstandene Rille legen, die Enden überkreuzen & durch vorsichtiges ziehen den Kuchen horizontal teilen.
9. Den kalten Mürbeteig gut mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Darauf die unterste Hälfte des Schokokuchens legen.
10. Die Kirschen abtropfen lassen und dabei die Flüssigkeit in einem Behälter sammeln. 10 hübsche Kirschen aussortieren, die benötigen wir später für die Deko. 90% des Kirschsafts in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Den Restsaft mit der Speisestärke verrühren und in den kochenden Kirschsaft geben. Mit einem Schneebesen zu einer dicken Masse rühren. Anschließend die Kirschen hinein geben, umrühren und auf dem Kuchen verteilen.
11. Deckel (die andere Hälfte des Schokokuchens) drauf.
IMG_142712. In einer Schüssel 1 1/2 Pakungen Soyatoo Kokossahne ca. 5min aufschlagen. Im Anschluss die restliche 1/2 Pakung Sahne zusammen mit den 2 Pakungen Agartine in einem kleinen Topf aufkochen lassen und danach in unter die geschlagene Sahne heben.
13. Um den unbedeckten Kuchen den zuvor verwendeten Backformring bzw. Tortenring legen und die Sahne so über dem Kuchen verteilen, dass sie die komplette Form ausfüllt. Für mind. 1 Stunde in de Kühlschrank stellen. Danach den Tortenring entfernen und kahle Stellen mit Sahne ausbessern.
14. Die Torte nach Herzenslust mit Schokoraspeln, Sahnehäufchen & Kirschen verzieren – und das wichtige, es sich ordentlich schmecken lassen :)

Perfekt für den Valentinstag♥ IMG_1455IMG_1457 IMG_1462

Diesen Beitrag poste ich im Rahmen des veganen Kaffeeklatsches. Wenn ihr bis jetzt noch nie etwas davon gehört habt, könnt ihr hier alles dazu nachlesen :) Ähnlich wie beim Vegan Wednesday, werden auch hier alle Fotos in ein Pinterestboard gepostet. Alle teil- nehmenden Beiträge findet ihr auch auf der Tumblr Homepage.

Süße Sonntagsgrüße: Loverboy’s Birthdaycake #1

IMG_1021Kaum haben wir Weihnachten und Silvester hinter uns gebracht, steht auch schon das nächste Großereignis vor der Tür – Loverboy’s Geburtstag! Eigentlich wird an diesem Tag immer eine große Schwarzwälder Kirschtorte gebacken, ihres zeichens die Lieblingstorte des werten Herren. Dieses Jahr muss sie allerdings noch ein paar Tage auf ihre Fertigstellung warten, da sie erst im Rahmen einer kleinen Familienfeier verspeist wird. Somit ist dann auch der nächste vegane Kaffeeklatsch gesichert ;)

Nun aber erst einmal zum Rezept des heutigen Schmuckstücks. Mittlerweile ist es zu einem Go-to-Rezept für Geburtstags-Muffins & -Kuchen geworden. Es ist wirklich einfach und vor allem schnell zuzubereiten, also, wer noch keine Idee für einen späten Kaffeekuchen hat, der sollte jetzt zum Rührgerät greifen :)

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Schoko-Kirsch-Geburtstagskuchen mit Vanille-Buttercreme
(für eine Springform 24-26cm, oder doppelte Portion für ein Blech)

nasse Zutaten
225ml Kokosmilch
1TL Apfelessig
150g Zucker
80ml Pflanzenöl
2TL Vanille-Extrakt
2TL Mandel-Extrakt

trockene Zutaten
225g Mehl
80g Kakao, ungesüßt
¾TL Natron
½TL Backpulver
eine Prise Salz

1 Glas Kirschen

Buttercreme
(für Blechkuchen, b
ei einer kleineren Kuchenform braucht ihr weit weniger Creme)
200g Pflanzenmargarine, z.B. Alsan
400g Puderzucker
1 Schluck Pflanzenmilch
1TL Vanille-Extrakt oder 1 Tüte Vanille-Zucker

1. In einer kleinen Schüssel Kokosmilch und Essig vermischen, kurz ruhen lassen (mind. 3min). Zucker, Öl und Extrakte hinzugeben und so lange verrühren bis der Zucker aufgelöst ist.
2. In einer zweiten, größeren Schüssel Mehl, Kakao, Natron, Backpulver und Salz vermischen.
3. Nun die flüssige Mischung unter die trockene geben, und verrühren.
4. Die Kirschen abgießen und unter den Teig heben.
5. Den Teig in eine Springform geben (24-26cm) oder auf einem Blech (dann doppelte Portion) verteilen oder in eine andere Backform geben, und bei 175°C 15-20min backen. Zwischendurch mit dem Holzstäbchen testen, wenn nach dem Reinpiecksen noch Teig am Holz klebt, muss der Kuchen noch ein paar Minuten.

6. Für die Creme die Margarine früh genug aus dem Kühlschrank nehmen, sie muss schön weich sein.
7. Margarine in einer Schüssel kurz schaumig schlagen, dann den Puderzucker in die Schüssel sieben. Nun beides kurz schlagen bis die Masse krümelig ist.
8. Jetzt die Pflanzenmilch hinzufügen und solange weiter schlagen bis sich der Puderzucker in der Creme ausgelöst hat. Um das zu testen, immer mal zwischendurch probieren.

9. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, vollständig abkühlen lassen & im Anschluss die Buttercreme darüber geben.

Einen wundervollen Sonntag wünsche ich euch♥

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Diesen Beitrag poste ich im Rahmen des veganen Kaffeeklatsches. Wenn ihr bis jetzt noch nie etwas davon gehört habt, könnt ihr hier alles dazu nachlesen :) Ähnlich wie beim Vegan Wednesday, werden auch hier alle Fotos in ein Pinterestboard gepostet. Alle teil- nehmenden Beiträge findet ihr auch auf der neuen Tumblr Homepage.

Ein kulinarischer Jahresrückblick 2012

JahresrückblickSo, nun ist es also soweit, morgen wird Silvester gefeiert und mittlerweile kann man sich vor Jahresrückblicken und „Guten Rutsch“-Wünschen nicht mehr retten. Wie sieht’s bei euch aus? Schon fertig geplant? Party oder doch lieber Dinner for One?

Irgendwie beschleicht mich auch schon das Gefühl vielleicht ein paar Tage zu spät meinen persönlichen Rückblick auf das Jahr 2012 geschrieben zu haben, aber wie heißt es so schön, besser spät als nie, und seit halt ich mich hier überhaupt an irgendwelche Vorgaben :)

Allen, denen am morgigen Tag der Internetzugang verwehrt bleibt oder die am Silvestertag lieber mit ihren Liebsten zusammen sind, als meine Blogartikel zu lesen, denen wünsche ich schon heute einen fabelhaften Rutsch und natürlich ein wundervolles neues Jahr mit allerhand Spiel, Spannung & Schokolade. Eine große Umarmung für euch, vielen Dank für’s Vorbeischauen und das ein oder andere Beeugen meiner Bilder :) Ich freue mich auf ein komplettes BloggerJahr 2013 mit euch!! Es kann nur großartig werden :3

Heute möchte ich euch aber noch einen kleinen Rückblick auf die letzten 5 Monaten meines BlogBestehens geben. Irgendwie ist die Zeit ganz schön schnell vergangen, seitdem ich die glorreiche Idee hatte, doch auch mal zum Fotoapparat zugreifen und ein paar Bilder von meinem Essen zu schießen. So einiges ist dabei zusammen gekommen und meine persönliches Highlights habe ich mal hier zusammengetragen. Eine gute Gelegenheit für alle, die erst in den letzten Wochen auf meinen Blog gestoßen sind und vielleicht das ein oder andere Rezept noch nicht kennen :)

*Die Kollage hat mich im Übrigen gefühlte 2 Tage gekostet. Dieses GIMP und ich werden definitiv keine Freunde :D

Los geht’s, und zwar Zeile für Zeile:

1. Zeile:
vegane Käsespätzle
Butternuss-Kürbis-Suppe mit Maisbrot
Kürbislasagne
Kokosmakronen

2. Zeile:
Peanut Butter Cups
vegane Arme Ritter
Zucchini Pasta mit Avocado-Creme
der Beste Grünkohlsalat überhaupt

3. Zeile:
gesunde Nutella-Bällchen
Erdbeer-Kokos-Mandel-Traum
Red Velvet Pfanne
Zimtschnecken

4. Zeile:
Rührtofu
schneller Blätterteigkuchen mit Khakifürchten
vegane Protein Pancakes
Tomaten-Butter

Morgen gibt’s dann noch einen kleinen, aber sehr feinen Rückblick auf meine Serien-, Film- und Musikhigh- und lowlights in diesem Jahr. Ich freue mich, wenn ihr vorbei schaut :)

Die 1. Vight-Veihnachts-Veier & der berühmte schokoladige Apfel-Mandel-Erdnuss-Kuchen

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Die erste Weihnachtsfeier der kleinen, aber sehr feinen Vight-Gemeinschaft liegt zwar schon ein Weilchen zurück (naja gut, letzten Donnerstag), aber ich wollte euch noch an ein paar Impressionen teilhaben lassen :) Mit tatkräftiger Unterstützung von Martin (DAANKE!!) sind ein paar schicke Fotos zusammengekommen. Denn leider war ich etwas untalentiert, was die richtige Einstellung bei weihnachtlichen Lichtverhältnissen angeht :)

Was Speis‘ & Trank anbelangt, sollte jeder etwas kleines dazu beitragen & so ist einiges an Leckereien zusammengekommen. Da ich mal wieder Lust auf eine kleine Kuchenbackaktion hatte, versuchte ich mich auf besonderen Wunsch an einem Schoko-Mandel-Kuchen mit zimtiger Apfel-Erdnuss-Füllung. Ich sag’s euch, gut das wir den Kuchen durch so viele Leute geteilt haben, denn ein kleines Stück war wirklich sättigend, puh! Das Rezept findet ihr weiter unten :)

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super guter Rührtofu

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Hummus

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der besagte Kuchen

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v.l.n.r. Burgerpatties, Pestobrot, Seitanbratlinge♥

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die festlich geschmückte Tafel

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Nudel-, Ruccola- & Kartoffelsalat

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Martin’s Burger

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Schoko-Mandel-Kuchen mit zimtiger Apfel-Erdnuss-Füllung

Teig
200g rohe Mandel, gemahlen
400g Mehl
120g Zucker
4EL Kakao
1Prise Salz
2Tsp Backpulver

400ml Pflanzenmilch
1EL Apfelessig
1TL Vanilleextrakt

In einer großen Schüssel Mehl, Mandeln, Zucker, Kakao, Backpulver & Salz vermischen. In einer kleineren Schüssel die Pflanzenmilch abmessen und mit den Apfelessig hinein geben. 5min ruhen lassen (das ist euer Ei-Ersatz). Vanilleextrakt dazugeben und umrühren. Nun die Flüssigkeit langsam in die trockenen Zutaten hineinmixen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig noch zu kompakt ist, noch etwas Milch hinzugeben. In einer Springform (Durchmesser: 26cm) bei 175°C ca. 30min backen.

Den Kuchen aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten.

Füllung für die Erdnuss-Schicht
100g Puderzucker
30g Pflanzenmargarine (zimmerwarm)
4EL Erdnussbutter
1 Schluck Pflanzenmilch

Puderzucker und Pflanzenmargarine mit einem Mixer auf höchster Stufe mixen bis beide Zutaten gut vermengt sind. Einen Schluck Pflanzenmilch hinzugeben und zu einer Creme schlagen. Anschließend die Erdnussbutter hinzugeben und nochmals schlagen.

Füllung für die Apfel-Zimt-Schicht
2 mittelgroße Äpfel (Braeburn oder Boskoop eignen sich ziemlich gut)
10g Pflanzenmargarine
2EL Zucker
1TL Zimt
1Prise Salz
1TL Speisestärke + 1EL Wasser

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Pflanzenmargarine in einem Topf schmelzen (Vorsicht, nicht zu heiß werden lassen). Apfelstücke, Zimt, Zucker und Salz hinein geben und ungefähr 10 Minuten köcheln lassen. In einem kleinen Gefäß die Speisestärke mit kaltem Wasser anrühren und ebenfalls in den Topf geben. Das Ganze noch einmal kurz aufkochen, bis die Mischung etwas angedickt ist. Danach auskühlen lassen.

Zusammensetzten
Den erkalteten Kuchen mit Hilfe eines Garns oder großen scharfen Messers horizontal in zwei Hälften teilen. Eine Hälte des Kuchens zunächst mit der Erdnussbuttercreme bestreichen und im Anschluss, die kalte Apfel-Zimt-Füllung darüber verteilen. Deckel drauf, Fondant (gibt’s schon fertig auch bei Xenos) und bereit zum Anschneiden :)

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richtig, richtig leckeres veganes Eis (Sorten: Schokolade, Himbeere) von Naturattiva (in Jena beim BioBäcker in der Zwätzengasse erhältlich).

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Eis & Obstsalat

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schmakofatz Pralinen von Tio. Einfach himmlich!!

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Zu guter Letzt hatte die wunderbare Anna aus dem Grünschnitt noch etwas ganz Besonderes zu verkünden. Mit ganz viel Daumengedrücke wird sie, hoffentlich schon Ende Januar, das erste vegane Café in Jena eröffnen. WUHUUUUU!!! Wir sind alle ganz gespannt und sobald von dieser Seite her etwas neues gibt, erfahrt ihr es natürlich als Erstes. Bis dahin, gibt’s schon mal eine Facebook-Seite zum liken und für die neusten Informationen: KLICK.

Eine wirklich schöne Feier war’s & ich freue mich schon auf monatliche Wiederholungen :) Hihi, nein, aber zumindest auf die nächste Weihnachtszeit :)

Schlaft gut & bis morgen, eure Juli♥

Vegan Wednesday #16: A Very Merry Christmassy Version #2

Vegan Wednesday #16: A Verry Merry Christmassy Version #1

Puh, in 4 Tagen verabschieden wir das Jahr 2012 & ich hab noch soo viel zusagen. Macht euch also bereit für einen viertägigen BlogPostStorm u.a. mit allerhand Jahresrückblicken und dem letzten weihnachtlichem Bildmaterial :)

Heute geht’s aber erst mal weiter mit dem zweiten Teil meines veganen Weihnachtsfestessen. Was am 24. aufgetischt wurde, könnt ihr hier nochmal einsehen. Der erste Weihnachtsfeiertag wurde dann ausgiebig zur allgemeinen körperlichen Erholung genutzt, hier und da noch ein paar letzte Geschenke eingepackt & dabei natürlich die obligatorischen ‚Kevin‘-Filme geschaut :) Am zweiten Weihnachtstag waren die Mägen dann wieder bereit für feste Nahrung & das nahmen wir auch gleich zum Anlass, uns die Bäuche noch ein bisschen mehr als am Heiligen Abend voll zu stopfen.

Mittagessen
IMG_0953Zum Mittagessen waren wir bei der Mama meines Freundes eingeladen und durften uns die Teller mit Kartoffelbällchen (gibt’s im Kaufland & sehen so aus), Mischgemüse (Brokkoli, Spargel, Karotten, Blumenkohl) & zu Hause zubereiteten Sojabuffen in brauner Soße, voll gepacken. IMG_0956Zum Nachtisch wurde ganz traditionell Kompott aus verschiedenen Früchten (Erdbeeren, Pfirsichen, Stachelbeeren, Brombeeren) gereicht. Kennt ihr das von euren Familienfesten auch, oder ist das nur so ein regionales Ding?

Kaffee & Kuchen

IMG_0959Mohnkuchen♥ So guuut & echt der beste Kuchen seiner Art, den ich jemals gegessen hab. Die Mama meiner Freundes ist eine wahre Meisterin, wenn es um Blechkuchen geht. Wenn ihr möchtet, kann ich euch auch mal das Rezept besorgen :) Gebt mir einfach Bescheid. Der Loverboy hat sich natürlich am Meisten über den veganen Stollen gefreut & auch gleich einen halben Leib davon mit nach Hause genommen. Leider gehen mir Rosinen wahnsinnig gegen den Strich, aber ohne sie ist ein Stollen eben ziemlich trocken :/ Vielleicht versuch ich nächstes Jahr mal einen Stollen mit Cranberries zu backen, die sollten auch genügend Feuchtigkeit im Teig produzieren. Hat da jemand Erfahrung, Rezepte oder Tipps?

IMG_0960Am späten Nachmittag sind wir dann weiter zu meiner Mama nach Leipzig gefahren & konnten uns natürlich einen Besuch im Zest nicht entgehen lassen. Da ich sowieso noch einen separaten Bericht dazu schreiben wollte & das dort geschossene Bildmaterial wahrscheinlich den Rahmen dieses Posts sprengen würde, bekommt ihr diese erst in ein paar Tagen zu sehen :)

Morgen geht’s weiter mit der Bloggerei, bis dahin wünsche ich euch noch einen feinen Abend♥

Schneller Blätterteigkuchen mit Khakifrüchten

Wie versprochen, hab ich heute das Rezept für den Blätterteigkuchen von meinem Vegan Wednesday-Beitrag. Ich bin momentan etwas im Breaking Bad Fieber, jep, ich hab endlich damit angefangen & hänge gerade irgendwo in der zweiten Staffel rum. Auch gibt’s gerade ’ne ganze Menge Organisatorisches zu tun + am Montag starte ich meine erste Verlosung auf diesem Blog YEY!! Da diese Aktion im Rahmen des Vegan Makeup Monday stattfindet, gibt es natürlich auch etwas in der Richtung zu gewinnen & das nicht zu knapp. Was es ist, wird noch aber noch nicht verraten :) Seit also gespannt, mehr erfahrt ihr dann am Montag!!

Nun zum Rezept. Der Kuchen ist wirklich schnell gemacht & ’ne ziemlich schicke Lösung, wenn ihr mal keinen Bock auf Teig kneten habt oder Omi kurzfristig zum Kaffee vorbei kommen will. Wer keine Khakifrüchte mag, kann hier einfach mit anderem Obst experimentieren. Lecker stell ich mir den Kuchen auch mit Birnen oder Äpfeln vor. Je nachdem kann dann auch die Nusssorte variiert werden.

Was benötigt man?

3-4 Khakifrüchte
1 Blätterteig (fertig im Kühlregal; vegan)
Mandelsplitter
2-3EL Agavendicksaft

„Karamel“glasur
2EL Alsan
3EL Agavendicksaft
Zimt
1 Prise Salz

Wie wird’s gemacht?

Den Blätterteig auf einem Blech ausrollen. Ihr könnt euch gefrorenen Teig nehmen, den müsstet ihr dann vorher auftauen lassen, zusammen kneten und zu einem dünnen Teig ausrollen. Die Khakis waschen und den Strunk entfernen. In dünne Scheiben schneiden und auf dem Blätterteig verteilen. Etwas Agavendicksaft darüber verteilen und bei 200°C im Ofen backen. Nach 20min die Mandelsplitter darüber geben und nochmals 8-10min backen, bis die Splitter gröstet sind.

In der Zwischenzeit könnt ihr die „Karamel“glasur vorbereiten. Dafür einen Topf mit etwas Wasser aufsetzen und mit einer Schüssel abdecken (Wasserbad). In der Schüssel die Alsan und den Agavendicksaft warm werden lassen und rühren bis eine karamelartige Masse enteht. Danach mit ordentlich Zimt und einer Prise Salz würzen.

Die Glasur auf dem noch warmen Kuchen verteilen, am besten macht ihr das mit einem Pinsel. Wer möchte kann den Blätterteig dann noch mal für ein paar Minuten in den Ofen legen, damit die „Karamel“glasur schön in die Früchte einzieht.

Ansonsten guten Appetit & lasst es euch schmecken :)

Vegan Wednesday #11

Heute ohne viele Worte, dafür mit Musik.

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Vegan.. Whoat?? Alles zum Thema “Vegan Wednesday” und wie ihr mitmachen könnt, lest ihr hier.

Diese Woche werden die Beiträge bei Carola gesammelt und die farbenfrohen Bilder auf Pinterest präsentiert.

Und wie immer, könnt ihr auch mir auf Pinterest folgen :) Meine Pins findet ihr hier. Ich freu mich auf euch!!!

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Frühstück

Die gute, alte Haferkleie mit selbstgemachtem Apfelmus, Bananenscheiben & Kokoscrumbles.

Snack

Leider gab’s wieder einmal kein Foto vom Mittagessen, war auch nicht sonderlich spannend, dafür wurde aber dieses leckere Stück Blätterteig mit Khakis verspeist. Ein ausführliches Rezept stelle ich noch online :)

Abendessen

So ein Süppchen im Herbst geht doch immer, vor allem mit Pastinaken & Kartoffeln. Lecker, cremig und schnell gemacht.

Snack

Maroooooooonen. Ich liebe, liebe, liebe Maronen!! Diese frischen Esskastanien habe ich im Kaufland erstanden, kreuzweise eingeritzt und bei 200°C im Ofen für 20min geröstet. Maronen gehören für mich einfach zum späten Herbst & vor allem zu Weihnachten. In Leipzig gab und gibt es wahrscheinlich noch immer, einen kleinen Stand auf dem Weihnachtsmarkt (in Form einer Lokomotive), in dem ein freundlicher alter Herr diese Leckereien verkauft. Immer wenn ich durch die Stadt lief, konnte ich nicht widerstehen und musste mir eine Tüte Kastanien mitnehmen. In Jena hab ich einen solchen Stand bisher noch nicht entdecken können. Weiß da vielleicht jemand mehr als ich? Die Dinger machen sich nämlich sehr gut als Snack auf die Hand.

Doppeltes Apfellottchen… oder der Schöne & der Mohnkuchen.

Getreu dem Motto „an apple a day keeps the doctor away“ wurden am Wochenende gleich mal 2 Apfelkuchen gebacken. Leicht übertrieben, ja, aber hey, es ist nunmal Apfelkuchenzeit. Und genau wie die zahlreichen Kürbisrezepte, überschwemmen auch die Apfelgerichte gerade sämtliche Food-Blogs. Mich persönlich nervt es noch nicht, da ich beide Zutaten sehr gerne verwende. Wie seht ihr das, wird es langsam zuviel herbstliches Apfel-Kürbis-Treiben?

Irgendwie stellten sich meine Backversuche an diesem Wochenende als nicht ganz so gut gelungen heraus. Zumindest, was das Ästhetische anbelangt, denn nur einer der beiden Kuchen war fotogen. Das Mohnbackwerk kam leicht deformiert aus dem Ofen. Ihm hätte wohl der Aufenthalt in einer richtigen Backform besser getan. Naja, im Nachhinein ist man immer schlauer :) Dennoch waren beide Werke wirklich schmackhaft, vor allem der zweite Kuchen hat mich als alter Mohn-Liebhaber sehr positiv überrascht.

Mürbeteig

250g Mehl (Type 405)
65g Zucker
125g Alsan
1 Prise Salz

Alle Zutaten solange verkneten bis ein glatter Teig entsteht. In eine, mit Backpapier ausgekleidete Form drücken. Am besten ihr gebt dem Kuchen noch einen hochstehenden Rand von ca. 1-2cm. Meine Pie-Form hat sich als nicht ganz so günstig herausgestellt. Der Teig klebte trotz eingefettetem Boden an der Form. Nehmt unbedingt eine mit Backpapier ausgelegte Backform!!

Apfelfüllung

je nach Kuchenform (z.B. 28cm Durchmesser)
5-6 mittelgroße Äpfel
Zitronensaft
4EL Ahornsirup
1EL Zimt

Die Äpfel schälen, entkernen und in schmale Scheiben schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln. Ahornsirup und Zimt unter die Apfelspalten heben und auf dem Mürbeteig verteilen

Den Kuchen bei 175°C Ober- und Unterhitze 60min backen. Wer mag kann nach 45min Backzeit eine paar Mandelsplitter auf dem Kuchen verteilen.

Dinkel-Hefeteig

1 1/2cups Mehl (Type 405) + 3EL zum Ausrollen
1 1/2cups Dinkelvollkornmehl
1 Würfel Hefe
1cup Pflanzenmilch (lauwarm)
4EL Zucker
1 Prise Salz

Hefewürfel in der lauwarmen Milch zerbröseln und den Zucker hinzufügen. Umrühren bis die Hefe aufgelöst ist. 10min stehen lassen, sodass die Hefe wirken kann.
In einer Schüssel Weißmehl, Dinkelmehl und Salz mischen. Hefemixtur hinzufügen und zu einem Teig kneten. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch bedecken und 1 Stunde bei 40°C im Ofen aufgehen lassen. Danach den Teig auf einer bemehlten Fläche kurz kneten und anschließend ausrollen.

Apfel-Mohn-Belag

500ml Pflanzenmilch
1PKt. Vanille-Puddingpulver
4EL Zucker
100g Mohn (wenn ihr könnt, mahlt ihn vorher)
3 mittelgroße Äpfel

Pudding kochen: Von 500ml Milch ca. 6EL abnehmen und mit dem Puddingpulver und dem Zucker anrühren. Die übrige Milch zum Kochen bringen. Die Milch von der Kochstelle nehmen, das angerührte Puddingpulver hinzugeben und unter stetigem Rühren nochmals gut aufkochen lassen. Den Mohn unterrühren und anschließend kalt werden lassen.
Die Äpfel schälen, entkernen und vierteln. An der Oberfläche ca. 5mm tief einschneiden. Den Hefeteig in eine Form drücken und die Pudding-Mohn-Mischung darüber verteilen. Die Apfelviertel nach Belieben in die Mischung drücken.

Ebenfalls bei 175°C Ober- und Unterhitze 60min backen.

Erdbeer-Kokos-Mandel-Traum

Sonntag. Da darf der Kuchen natürlich nicht fehlen. Wer sich bei diesem sommerlichen Wetter nicht mit Schokokuchen quälen möchte, könnte als nächstes dieses fluffige Stück ausprobieren. Bei mir gab’s den Erdbeer-Kokos-Traum gestern. Zu 30°C im Schatten ließ er sich sehr gut verspeisen.

Was ihr benötigt:

Für den Mandel-Biskuit:
200g Mehl (Type 405)
100g rohe Mandel (Gewicht nach dem Einweichen ca. 125g)
75g Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
250ml Sprudel-Wasser
4 EL Öl
1 TL Vanille-Extrakt/Aroma

Für die Kokos-Creme:
200ml Kokosmilch
1 Päckchen Argartine
1/2 Packung Kokossahne (Soyatoo)
2 Päckchen Sahnesteif
75g Kokosraspeln
ca. 4 EL Puderzucker

Ausserdem:
2 kleine Schachteln Vanille-Sojapudding von Alpro Soja (für faule Socken^^)
250g Erdbeeren

*und nein, dies ist keine Werbung für Magic Bullet :)

Vorbereitung:
100g Mandeln übernacht bzw. mind. 8h einweichen!
Am nächsten Tag, die Mandeln mit einem Mixer pürieren. Dann zu den restlichen Teig-Zutaten hinzufügen.

Meine Kuchenform (24cm) habe ich mit Backpapier ausgelegt. Dafür ein Backpapier zwischen Boden und Rand einklemmen und das überstehende Papier kreisrund abschneiden. Für den hohen Rand, zwei lange Streifen vom restlichen Papier abschneiden und vorsichtig in die Form legen. Sobald der Teig in die Form gegossen wird, rutscht das Papier an die richtige Stelle. Es ist ein bisschen tricky, aber mit ein wenig Übung kommt man dahinter. Für mich eine sauberere Alternative als das ewige Einfetten.

Den Biskuitboden ca. 15-20min bei 180° backen. Auch hier ist die Holzstäbchenprobe unerlässlich!
Im Anschluss, den Boden richtig auskühlen lassen.


Jetzt die Hälfte der Kokosmilch mit der Argartine unter Rühren aufkochen lassen und zur Seite stellen. Danach mit Kokosflocken und Puderzucker abschmecken.


Anschließend die Kokossahne mit dem Sahnesteif mind. 5min aufschlagen. Auf der Packung steht 2min, ich finde allerdings, dass die Sahne nach 5min erst richtig fluffig ist.


Die Sahne unter die Kokosmilchmischung heben.

Den kalten Biskuitboden mit Hilfe eines Faden (z.B. Garn) oder mit dem Messer in zwei Hälften teilen. Einen Teil Kokoscreme auf der untere Hälfte verteilen und den Deckelbiskuit vorsichtig oben drauf setzten.

Die fleißigen Mäuse unter uns können den Teig jetzt mit selbstgemachtem Vanillepudding bestreichen. Ich habe unter Zeitdruck mal den fertigen Alpro Soja Vanille Pudding gewählt. Funktioniert und schmeckt super gut.

Für den letzten Schliff: Erdbeeren auf dem Pudding verteilen und den Rand mit der übrigen Kokoscreme verkleiden. Ab in den Kühlschrank, am besten über Nacht. Die Argartine entfaltet ihre Haftwirkung erst im kalten Zustand.

Und so sah er dann aus, ein sehr sommerlicher Kuchen. Nicht allzu süß, obwohl die Kombination der Zutaten darauf schließen lassen könnte. Wer es süßer mag, sollte den Teig mit etwas mehr Zucker versehen.

Off Topic:
Ich habe ein wenig am Design rumgespielt. Es wirkt jetzt noch einfacher, kein Header mehr. Und einen Link zur Facebookseite gibt’s jetzt auch. Wenn ihr also keinen Bock auf reader habt oder Kommentare lieber auf Facebook schreibt: ich werde jeden neuen Post auch auf Facebook veröffentlichen.

Bis dahin bleibt nur zu sagen: Backt euch heute ein wenig Sommer!

 Ahoi.