Es ist noch Suppe da! Erbsen-Minz-Suppe + eine Ode an den Knoblauch

Halloooo neue Lieblingssuppe!
So ein Erbsensüppchen ist schon was Feines, vor allem wenn man an einem regnerischen Sommertag mit lächerlichen 15 °C, sich nicht so richtig zwischen einem warmen, mächtigen Abendessen und einem – doch eher zur Jahreszeit passenden – leichten Salat entscheiden kann. Denn das Gute an dieser Erbsen-Minz-Suppe ist, wie ihr sicher schon erraten habt, genau, die Minze.

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Ein kulinarischer Jahresrückblick 2012

JahresrückblickSo, nun ist es also soweit, morgen wird Silvester gefeiert und mittlerweile kann man sich vor Jahresrückblicken und „Guten Rutsch“-Wünschen nicht mehr retten. Wie sieht’s bei euch aus? Schon fertig geplant? Party oder doch lieber Dinner for One?

Irgendwie beschleicht mich auch schon das Gefühl vielleicht ein paar Tage zu spät meinen persönlichen Rückblick auf das Jahr 2012 geschrieben zu haben, aber wie heißt es so schön, besser spät als nie, und seit halt ich mich hier überhaupt an irgendwelche Vorgaben :)

Allen, denen am morgigen Tag der Internetzugang verwehrt bleibt oder die am Silvestertag lieber mit ihren Liebsten zusammen sind, als meine Blogartikel zu lesen, denen wünsche ich schon heute einen fabelhaften Rutsch und natürlich ein wundervolles neues Jahr mit allerhand Spiel, Spannung & Schokolade. Eine große Umarmung für euch, vielen Dank für’s Vorbeischauen und das ein oder andere Beeugen meiner Bilder :) Ich freue mich auf ein komplettes BloggerJahr 2013 mit euch!! Es kann nur großartig werden :3

Heute möchte ich euch aber noch einen kleinen Rückblick auf die letzten 5 Monaten meines BlogBestehens geben. Irgendwie ist die Zeit ganz schön schnell vergangen, seitdem ich die glorreiche Idee hatte, doch auch mal zum Fotoapparat zugreifen und ein paar Bilder von meinem Essen zu schießen. So einiges ist dabei zusammen gekommen und meine persönliches Highlights habe ich mal hier zusammengetragen. Eine gute Gelegenheit für alle, die erst in den letzten Wochen auf meinen Blog gestoßen sind und vielleicht das ein oder andere Rezept noch nicht kennen :)

*Die Kollage hat mich im Übrigen gefühlte 2 Tage gekostet. Dieses GIMP und ich werden definitiv keine Freunde :D

Los geht’s, und zwar Zeile für Zeile:

1. Zeile:
vegane Käsespätzle
Butternuss-Kürbis-Suppe mit Maisbrot
Kürbislasagne
Kokosmakronen

2. Zeile:
Peanut Butter Cups
vegane Arme Ritter
Zucchini Pasta mit Avocado-Creme
der Beste Grünkohlsalat überhaupt

3. Zeile:
gesunde Nutella-Bällchen
Erdbeer-Kokos-Mandel-Traum
Red Velvet Pfanne
Zimtschnecken

4. Zeile:
Rührtofu
schneller Blätterteigkuchen mit Khakifürchten
vegane Protein Pancakes
Tomaten-Butter

Morgen gibt’s dann noch einen kleinen, aber sehr feinen Rückblick auf meine Serien-, Film- und Musikhigh- und lowlights in diesem Jahr. Ich freue mich, wenn ihr vorbei schaut :)

Vegan Wednesday #11

Heute ohne viele Worte, dafür mit Musik.

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Vegan.. Whoat?? Alles zum Thema “Vegan Wednesday” und wie ihr mitmachen könnt, lest ihr hier.

Diese Woche werden die Beiträge bei Carola gesammelt und die farbenfrohen Bilder auf Pinterest präsentiert.

Und wie immer, könnt ihr auch mir auf Pinterest folgen :) Meine Pins findet ihr hier. Ich freu mich auf euch!!!

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Frühstück

Die gute, alte Haferkleie mit selbstgemachtem Apfelmus, Bananenscheiben & Kokoscrumbles.

Snack

Leider gab’s wieder einmal kein Foto vom Mittagessen, war auch nicht sonderlich spannend, dafür wurde aber dieses leckere Stück Blätterteig mit Khakis verspeist. Ein ausführliches Rezept stelle ich noch online :)

Abendessen

So ein Süppchen im Herbst geht doch immer, vor allem mit Pastinaken & Kartoffeln. Lecker, cremig und schnell gemacht.

Snack

Maroooooooonen. Ich liebe, liebe, liebe Maronen!! Diese frischen Esskastanien habe ich im Kaufland erstanden, kreuzweise eingeritzt und bei 200°C im Ofen für 20min geröstet. Maronen gehören für mich einfach zum späten Herbst & vor allem zu Weihnachten. In Leipzig gab und gibt es wahrscheinlich noch immer, einen kleinen Stand auf dem Weihnachtsmarkt (in Form einer Lokomotive), in dem ein freundlicher alter Herr diese Leckereien verkauft. Immer wenn ich durch die Stadt lief, konnte ich nicht widerstehen und musste mir eine Tüte Kastanien mitnehmen. In Jena hab ich einen solchen Stand bisher noch nicht entdecken können. Weiß da vielleicht jemand mehr als ich? Die Dinger machen sich nämlich sehr gut als Snack auf die Hand.

Butternut Kürbissuppe mit Dinkel-Mais-Brot

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, musste diese Woche der montägliche Makeup-Beitrag leider ausfallen. Mich hat es ein bisschen dahingerafft und diese anfänglich harmlosen Erkältungen können ja ganz schön ausufern, deshalb wurde sich geschont und fleißig Tee getrunken. Und eine halbgare Produktvorstellung mit „Schnief“und „Hust“ wollte ich euch ersparen :)

Herbstlich und einigermaßen wieder auf den Beinen geht’s jetzt aber weiter mit einem Crossover aus Halloween und Thanksgiving. Wie ihr merkt, ich bin slightly addicted zur amerikanischen Festkultur. Maisbrot ist aber auch was feines!

Vorerst ein kleiner Ausflug in die Welt des heutigen Suppenobst: Der Butternusskürbis  oder auch Birnenkürbis genannt, gehört zu den Moschuskürbissen und ist für seinen süßlichen Geschmack bekannt. Mit 40kcal auf 100g zählt er zu den gehaltvollsten Kürbissen, dennoch ist er sehr nahrhaft, denn neben viel Vitamin C ist er auch reich an Calcium, Magnesium & Kalium.

Meine Suppe bereite ich immer aus geröstetem Butternuss zu, d.h. ich backe die entkernten Kürbishälften mit Schale für 30-40min bei 175°C. Wenn der Kürbis weich genug ist, nehme ich ihn aus dem Ofen und gebe die entstandene Flüssigkeit (in den Löchern) in meine Küchenmaschine (im Topf geht’s auch super, dann mit einem Pürierstab). Anschließend drehe ich die Kürbishälften um und ziehe vorsichtig die Schale ab (Achtung: HEIß!!). Das Kürbisfleisch kommt dann ebenfalls in die Küchenmaschine und wird zu einem feinen Brei püriert. Der entstandene Püree kann entweder gleich mit Pflanzenmilch (in diesem Fall Kokosmilch) verfeinert, zu einer Suppe verarbeitet werden, oder ihr lasst ihn abkühlen, füllt ihn in gut verschließbare Plastiktüten und friert ihn ein. Für den ganzjährigen Kürbis-Overload, YEAR!

Da nach Halloween Thanksgiving auf der Matte steht, wollte ich schon einmal ein paar Rezeptideen ausprobieren. Heraus kam dieses leckere Dinkel-Mais-Brot. Die maisgelbe Farbe scheint irgendwie im Dinkelwirrwarr verloren gegangen zu sein. Wer nun auf ein farbliches Spektakel besteht, sollte hier mit Weißmehl arbeiten.

Für das Brot benötigt ihr:
(Meine Backform: 21x21cm, niedriger Rand)

2mal Leinsamen-Ei-Ersatz (1Ei-Ersatz: 1EL gemahlene Leinsamen + 2-3EL Wasser)
130g Dinkelmehl
95g Maismehl
1TL Backnatron
2TL Backpulver
60ml Agavendicksaft (Maisbrot ist bekannt für seinen leicht süßlichen Geschmack, passt perfekt zum Butternusskürbis)
50ml Pflanzenöl
250ml Pflanzenmilch
1 Prise Salz

Wie wird’s gemacht?

Zunächst den Leinsamen-Ei-Ersatz herstellen und mind. 5min quellen lassen.
Dinkelmehl, Maismehl, Natron, Backpulver und Salz vermischen. Danach Öl, Agavendicksaft, Pflanzenmilch & den Leinsamen-Ei-Ersatz hinzufügen und vorsichtig zu einem glatten Teig verrühren (Ohne Rührgerät, am besten mit einem Holzlöffel oder Schneebesen). In eine Backform füllen und bei 200°C ca. 20-25min backen. Wer seine Backform nicht mit Backpapier auskleidet, sollte sie vorher noch mit etwas Alsan oder Öl einfetten.

Vegan Wednesday #5

Ein neuer Mittwoch, eine neue Runde „Vegan Wednesday“. Zwar ist es inzwischen schon Donnerstag, aber das macht ja nix. Es ist dem gestrigen Feiertag zu verschulden, dass dieser Post erst einen Tag später geschrieben werden konnte. Das abendliche Essen fand nämlich ausserhalb meiner eigenen 4 Wände statt und die Speicherkarte meiner Kamera war zu faul nach der mitternächtlichen Heimkehr  die Bilder auf den Laptop zu übertragen. Einmal mit Profis arbeiten!!

Der “vegane Mittwoch” ist ein Projekt, das die Bloggerinnen Cara von think.care.act., Carola von twoodledrum und Julia von Mixxed Greens ins Leben gerufen haben. Es soll vor allem darum gehen, wie abwechslungsreich und vielfältig vegane Ernährung im Alltag sein kann.

Mehr zum Thema “Vegan Wednesday” und wie ihr mitmachen könnt, lest ihr hier.

Diese Woche werden die Beiträge bei Carola gesammelt und die farbenfrohen Bilder auf Pinterest präsentiert.

Wenn ihr mir auf Pinterest folgen wollt, klickt hier.

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Mein Mittwoch in Bild & Text:

Frühstück

It’s Peanut Butter Jelly Time!! Feiertage sind Faulenzertage – und ich war eindeutig zu faul gestern. Deshalb wurden zum Frühstück nur schnell ein paar Brote mit PB und Johannisbeergelee bestrichen, ne Banane kleingeschnippelt und ein Mädchenrosa-Tiefkühlobst-Milchshake geschlürft.

Mittagessen

Zucchinisuppe mit Veggie-Shrimps in Marmeladenglasur und riiiiesigen Pfefferkornflocken (ja, es ist keine tote Fliege auf dem Shrimp). Wer die Suppe mal nachkochen möchte, ersetzt einfach den Kürbis aus diesem Rezept mit Zucchini.

Snack

So ein „Lifebar“-Riegel wollte ich schon lange mal austesten. Im Leipziger Biomare wurde ich dann auch endlich fündig. Für 1,99 Euro pro Riegel hab ich mir 2 Stück der rohen Köstlichkeiten mitgenommen. Die Schokoladenvariante wurde gestern probiert. Fazit: Leckerer, gehaltvoller und sattmachender Snack, allerdings sehr dattellastig. Prinzipiell kann man solche Riegel aber super einfach selbst herstellen. Dazu kommt bestimmt auch bald ein Rezept von mir :)

Abendessen

Wie schon erwähnt, wurde gestern Abend nicht in den üblichen Gefilden gespeißt. So ein Feiertag regt nämlich gerne mal dazu an, seine sozialen Kontakte zu pflegen. Folglich kochte ich eine große Auflaufform voll Spinat-Tomaten-Tofu-Lasagne und wir ließen den Abend bei Freunden mit Marvel’s Avengers und gepflegter Konversation und Filmkritik ausklingen.

Die etwas schäbige Qualität der Fotos müsst ihr mir verzeihen, dafür gibt es in den kommenden Tage das Lasagne-Rezept mit schöneren Bildern ;)

Hokkaido Kürbissuppe

Heute kommt endlich das versprochene Rezept meiner Kürbissuppe. Die gab’s nämlich letzten Mittwoch und ihr konntet im „Vegan Wednesday“-Post schon einen kurzen Blick auf das Süppchen erhaschen. In meiner Küche riecht es gerade wunderbar nach Mandelkeksen. Eigentlich sollte ich jetzt an meinen Hausarbeiten sitzen, aber ich konnte es mal wieder nicht lassen und habe trotz des Zeitmangels wieder gebacken. Über die fertigen Mandelkekse berichte ich euch auch bald, aber die Uni hat erstmal Vorrang.

Kürbis ist mein absolute Lieblinszutat und ich freu mich jetzt schon wie Bolle auf den Herbst. Wahrscheinlich werde ich jeden Tag ein neues Kürbisgericht kochen oder backen :)

Die liebe Katharina von Food and Blood hat heute ihre Kürbiswoche mit einem leckeren Gewürz für Kürbiskuchen eingeläutet und ich bin sehr gespannt, was sie diese Woche noch zaubern wird. An alle Kürbisfans: Reinschauen lohnt sich!!

Für mein All-Time-Favorite-Hokkaido-Kürbis-Suppe benötigt ihr
(für 2 verfressene Personen)

ca. 1Kg Hokkaido Kürbis (mit Schale und Kernen, quasi im Rohzustand)
2-3 Kartoffeln (festkochend, 2 große oder 3 mittelgroße Kartoffeln)
250ml Gemüsebrühe (ohne Hefeextrakt)
400ml Kokosmilch
1cm Ingwer
1 kleine Knoblauchzehe
1 El Kokosöl (Wer keins hat, kann auch Olivenöl benutzen)
Salz/Pfeffer

Den Hokkaidokürbis vom Stiel befreien und in zwei Hälften teilen. Entkernen und in kleine, ungefähr gleich große Würfel schneiden (die Schale kann man bei dieser Kürbisart mit essen). Kartoffel schälen und ebenfalls in kleine, gleich große Würfel schneiden. Den Ingwer und die Knoblauchzehe zerkleinern und mit dem Kokosöl in einem großen Topf kurz anrösten. Kürbis- und Kartoffelwürfel dazu geben und ebenfalls kurz anrösten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen, aufkochen lassen und dann auf mittlerer Stufe ca. 10min köcheln lassen (Deckel drauf!). Die Kokosmilch hinzugeben und weiter köcheln lassen bis das Gemüse gar ist. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit einem Pürierstab bearbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Guten Appetit & viel Spaß beim Nachkochen :)

Was sind eure liebsten Kürbisrezepte? Welche Kürbissorten mögt ihr gar nicht oder habt ihr noch nie verwendet? Lasst es mich wissen. Ich freu mich auf eure Erfahrungen!