Happy Valentin’s Day: Mandel Cashew Fudge

Valentinstag ist nur noch einen Herzschlag entfernt und schon jetzt überschlagen sich die rosaroten Rezeptvorschläge und zuckersüßen Geschenkideen in den Weiten der Blogosphäre. So richtig mag ich diesen gefühlsduseligen Tag zwar auch nicht, zumal man auch einfach jeden Tag seinen Lieben zeigen kann, dass man sie nicht nur für Wohnzimmerdekoration hält.

Am besten macht man das natürlich mit jeder Menge Süßigkeiten, und damit meine ich vor allem „Selbstgebrautes“. Das können entweder tödlich gute und zudem rosarote Himbeer Pancakes sein oder auch mal eine  etwas „gesündere“ Pralinenvariante. Hauptsache es schmeckt!

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Süße Sonntagsgrüße: Matcha Energy Balls – super notwendige, energiegeladene Süßigkeiten

Matcha_1Uff, diese Matcha Bällchen sind gerade meine Lebensretter, denn irgendwie geht bei mir gar nix mehr! Tausend Sachen, tausend Dinge – hin und her, ihr kennt die Story :) Aber ich beschwere mich nicht und bastle mir dafür lieber eine kleine Süßigkeit, die mir die nötige Energie für die tausend Sachen gibt :)

Eine große Hilfe dabei ist mein Lieblingsallrounder, der Matchatee. Das feine, grüne Pulver ist Dauergast in meinem Kühlschrank. Moment, Kühlschrank? Jup! Ich weiß nicht genau warum, aber dort drin scheint er sich gut zu halten :) Umso besser, dass mich vor ein paar Tagen eine ganz liebe Mail vom Online Shop nu3 erreicht hat, in der ich gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte ein paar Superfoods aus ihrem Sortiment zu probieren. Diese sollten zwar eigentlich nur in einem Smoothie vermixt werden, aber ich dachte mir heute ist Sonntag, also brauche ich was Süßes! (Na, Bock auf ein weiteres Green Smoothie Rezept?)

Zum Matchatee selbst muss ich euch ja eigentlich nichts mehr erzählen? Der ist ja mittlerweile nicht nur in aller Munde, sondern auch in unzähligen Rezepten zu finden. Falls ihr dennoch ein paar kleine Infos braucht, findet ihr hier eine schöne Übersicht aller Sorten, Zubereitungen, Wirkungen und Benefits.

Den Izumi Matcha, welchen ich von nu3 zugeschickt bekommen habe, hatte ich im Übrigen auch schon selbst zu Hause – doppeltes Glück also, denn der schmeckt mir richtig gut! Pow Pow – und nun energiegeladen zum Rezept:

Matcha_2Matcha Energy Balls
(für ca. 10 Bällchen)

30g Mandeln
30g Sonnenbllumenkerne
20g Kokosflocken
5g Hanfsamen
35g getrocknete Aprikosen
50g getrocknete Datteln
1/2 TL Matcha-Pulver (z. B. Izumi von nu3)

Alle Zutaten in einer Küchenmaschine kleinschreddern und aus der fertigen Masse kleine Bällchen formen. Wer mag, kann einen Teil der Bällchen auch zusätzlich noch in Matcha-Pulver rollen. Ab damit in den Kühlschrank und für eine halbe Stunde ruhen lassen. Anschließend geniiiiießen :D

Was macht ihr, wenn euch die Energie ausgeht? Joggen, Backen, mit dem Hund raus gehen? Ich brauche eure Tipps!!

Matcha_3

New Year’s Drink – Persimmon Green Smoothie

Persimmon_1Frohes neues Jaaaaahr, meine Lieben♥

Willkommen in 2014 – ich hoffe, ihr hattet ein knalliges & verletzungsfreies Silvester. Um das neues Jahr standesgemäß zu begrüßen, aber auch damit gewisse Vorsätze nicht gleich in den ersten Tagen zu Nichte gemacht werden, gibt es heute im Gegensatz zum letzten Jahr etwas Gesünderes – nämlich einen cremig-leckeren grünen Smoothie aus Khakis, Grünkohl & allerlei anderen Vitaminbomben :)

Da aber auch dieses Jahr nicht viel von Vorsätzen wie „ich will nur noch gesunde Sachen essen“ oder „nie wieder Fast Food“ halte, könnt ihr beruhigt sein, denn die süßen Sonntagsgrüße grüßen auch 2014 wieder jede Woche :) Hinzu kommt hoffentlich der regelmäßige Mittwoch (was für eine Themenbezeichnung -haha), an dem ich euch entweder meine MittwochsBox (von der lieben Mone) zeige oder am almighty Vegan Wednesday teilnehme!

Wann, wie & wo der dritte, eventuell feste, Blogpost kommt, dass muss ich noch mit mir selbst besprechen. Habt ihr vielleicht eine gute Idee? Anyone für Serienposts oder so einen Quatsch? Oder andere essenslastige Thementage? Meine Ohren sind immer für euch offen :)

Persimmon

Etwas Neues wird es allerdings jetzt schon geben & das sind zweisprachige Rezepte. So fern es möglich ist wird es bei jeden Rezept, neben den deutschen Maßeinheiten (Milliliter, Gramm) auch die amerikanische Umrechnung (teaspoon, cup) geben. Vielleicht ist das für den ein oder anderen von euch eine Erleichterung :)

Persimmon Green Smoothie
1 Banane, gefroren
1 Khaki
3 Datteln
2 TL Chiasamen (OMEGA-3- und OMEGA-6-Fettsäuren + geben eine super Textur!)
1 Hand Grünkohl
250ml Sojamilch o. Pflanzenmilch

Alle Zutaten in den Mixer werfen & ordentlich durchmixen lassen :)

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Persimmon Green Smoothie
1 banana, frozen
1 persimmon fruit
3 dates
2 tsp chia seeds (rich in OMEGA-3 & OMEGA-6 fatty acids + give a great texture)
1 cup of soy milk or any other plant-based milk
handful of kale

Throw all the ingredients into your blender & blend :)

Happy new year, everyone :) I hope you had a awesome new year’s eve. I’m not a big fan of new year’s resolutions – but for 2014, there will be some small changes I’d like to talk to you about.

1. Like last year, there will be a ‚sweet Sunday‚ blog post every week.
2. On Wednesdays, I will show you either my ‚Wednesday lunch box‚ or post a ‚Vegan Wednesday‚ article.
3. As far as it is possible, I will write my recipes in American measurements, too ;)

If you have any suggestions on weekly blog post themes – food or tv show related or not – don’t hesitate to write them in the comment section below. I would be thrilled to read them :)

Until then, I wish you all the best for 2014 & have a great week – ♥

Einmal die MittwochsBox zum Mitnehmen, bitte! #4 [Vegan MoFo 2013 – Day 11]

vegan mofo 2013

Einen wunderschönen guten Morgen, meine lieben Erdnussbuttermampftaschen :)

Es ist Mittwoch und das heißt, in dieser Woche bekommt ihr wieder eine lecker Mittwochsbox vor die Nase gehalten. Unsere allerliebste LeckerMone hat sich heute für das Thema „Auf’s Brot“ entschieden, und wie sollte es auch anderes sein, kommt auf mein Brot fast immer Erdnussbutter drauf. Da das allein aber nicht wirklich spannend ist, gibt’s natürlich noch einen fruchtigen Aufstrich oben drauf, quasi zur Vollendung des sagenhaften und von mir heißgeliebten PB&J Sandwiches.

Als süßen Aufstrich habe ich mir Brombeer-Marmelade ausgesucht. Doch, halt, Marmelade kochen, kann ja jeder – also machen wir heute die süße Paste mal ganz anderes, nämlich mit Chia Samen.

Einkochen dauert auch immer so lange, man braucht tausend Gläser, muss sie auskochen und was nicht alles. Mit Chia Samen habt ihr innerhalb von 1 Stunde leckere Marmelade, und das sogar auch in kleinen Portionen. Denn bei uns wird Marmelade eher selten verspeist und wird deshalb auch recht oft gammlig. Mit Marmelade aus Chia Samen kann man dem Ganzen gut entrinnen, in dem man sich einfach nur so viel macht, wie man braucht bzw. an Früchten da hat. Gute Idee, oder?

PBJ_finalBrombeer Chia Samen Marmelade
(für ein 250ml Glas)

1 Schale (250g) Brombeeren
4-5 EL Chia Samen
2EL Agavendicksaft, oder ein anderes Süßungsmittel
1/2 TL Vanilleextrakt

das war’s :)

1. Die Brombeeren waschen, abtuopfen und im Mixer oder mit einem Pürierstab ganz kurz pürieren. Auf keinen Fall zu Brei pürieren, es können ruhig noch ein paar Stückchen Frucht drin bleiben.
2. Die Beeren in eine Schüssel geben, Chia Samen und Agavendicksaft dazu geben und gut umrühren.
3. Ab damit in den Kühlschrank. Nach einer Stunde sollte die Marmelade angedickt sein, wenn euch die Konsistenz noch zu flüssig ist, könnt ihr gerne noch mehr Chia Samen dazu geben. Dann müsst ihr aber noch ein bisschen länger warten. Ich lasse das Ganze meistens über Nacht ziehen :)

Und fertig ist eure Rohkost Chia Marmelade :) Natürlich könnt ihr sie auch mit anderen Früchten zubereiten, oder sie mit Zimt und anderen Gewürzen, wie Chilli oder Inger verfeinern. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.

Was wäre eure Lieblingskreation?

Die Marmelade ist ca. 4-5 Tage im Kühlschrank haltbar.
PBJ_1Mit der Schärfe hatte ich es heute morgen nicht so :) Naja, dafür schmeckt mir das Sandwich umso mehr! Ich wünsche euch einen wunderfeinen Herbsttag.

Für mehr geniale Brotaufstriche schaut ihr heute am besten mal bei Mone vorbei, ansonsten findet ihr hier auch nochmal den Download-Link zum „Pflanzen auf’s Brot“-Heft des jenacher Umweltreferats & dem StuRa Jena.

Bis moooin :)

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Achso bevor ich es vergesse, die bezaubernde Nini und ich laden euch herzlich zu einem kleinen Zusammenkommen auf dem Leipziger Vegan Summer Day am kommenden Samstag (14.09.) ein. Von 11-14 Uhr werden wir bei Ninis Stand „leipspeis“ Ausschau nach euch halten :) Wir freuen uns auf jeden Besucher! Zu essen gibt’s natürlich auch was :)

Seid ihr mit dabei?

Süße Sonntagsgrüße: Raw Chocolate Tarte

Na, schon erraten, welchen süßen Sonntagsgruß ich euch heute sende?

Ding. Ding. Ding – Jackpot!
Jap, genau, meine erste Rohkost-Tarte. Vollgestopft mit süßen Datteln & ’ner extra Portion Kokosnuss :) Klingt lecker? Ist es auch. Sogar der selbsternannte Schokoladenexperte ist wiedermal hell auf begeistert & hat nun endlich sein Lieblingsdattelschokodessert gefunden. Ich experimentiere nämlich schon seit geraumer Zeit an der ultimativen Schokocreme aus den süßen Früchten. Scheint so als hätte ich sie endlich gefunden :) Da reicht schon ein klitzekleines Stück der Tarte und man schwebt im 7ten Schokoladenhimmel.

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Rohe Schokoladen Tarte

Boden
100g Mandelmehl bzw. gemahlene Mandeln
30g Kokosflocken
ca. 10 Datteln
1-2EL Wasser

Schokocreme
ca. 18 Datteln
40ml Kokosöl, geschmolzen
100ml Kokosmich oder Pflanzenmilch
4EL Backkakao
1/2TL Vanilleextrakt
1Prise Salz

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 1. Für den Boden kommen Mandelmehl, Kokosflocken und Datteln in die Küchenmaschine und werden gut durch gemahlen. Falls der Krümelteig noch zu trocken ist und beim zusammendrücken nicht aneinander haftet, dann fügt noch 1-2EL Wasser hinzu und lasst das Ganze nochmal in der Maschine durchlaufen.
2. Anschließend drückt ihr den Teig in eine Kuchenform (∅ 20cm), die ihr vorher mit Klarsichtfolie ausgelegt habt. Versucht dabei einen kleinen Rand von 1-1,5cm zu bauen.

3. Für die Füllung müssen als erstes die Datteln in der Küchenmaschine zu einer Creme verarbeitet werden. Das dauert ca. 5min. Erst werden die Datteln zu Stücken, dann zu einer Kugel und zum Schluss zu einer Creme. Dann gebt ihr das Kakaopulver, Salz, Vanille & Kokosöl hinzu & lasst die Maschine weiterlaufen. Schluck für Schluck dann die Milch dazugeben bis eine schöne Creme entsteht. Es kann sein, dass ihr nicht die ganze Milch benötigt. Zwischendurch immer mal mit einem Silikonspachtel den Rand & den Boden abkratzen, falls sich dort Dattelcreme abgesetzt hat.
4. Die Creme auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Tarte noch mit Kokosraspeln o.ä. dekorieren.  5. Zum Schluss die Tarte noch mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen & anschließend genießen.  IMG_3056 KopieTipps & Tricks

1. Ja, leider benötigt ihr für dieses Rezept wiedermal eine Küchenmaschine. Ich weiß, dass nicht jeder von euch so ein Teil besitzt & das tut mir immer ein bisschen im Herzen weh, aber ich arbeite so gern mit meiner. Deswegen kann ich euch auch leider nicht sagen, ob das Rezept auch mit einem Pürierstab zu bewältigen ist. Ich wage es eher zu bezweifeln.
2. Ich verwende immer Datteln aus dem arabischen Supermarkt. Die Sorte ist „Dattes branchée“ bzw.  „Deglet Nour“. Natürlich könnt ihr auch jede andere Sorte von Datteln benutzen, dann müsst ihr nur die Mengenangaben anpassen oder einfach Pi mal Daumen arbeiten :) Geht eh immer am besten.
3. Falls eure Datteln noch Kerne haben sollten, entfernt diese bevor ihr die Datteln in die Küchenmaschine werft. Das gibt sonst ’ne schöne Sauerei :)

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Schokolade & Erdbeeren – eine wahnsinnig leckere Kombination :)

Ich wünsche euch einen guten Hunger & einen sehr entspannten Sonntag♥ Denkt daran die Tarte in kleinen Stückchen zu verspeisen, diese Rohkost-Desserts haben es in sich. Kompakt as hell :)

Nussmich 101 – Cashewmilch

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Freitag! Wochenende! Pfingsten! 3 Tage Quatsch machen!
Na, freut ihr euch schon alle? Was macht ihr über die Feiertage? Road-Trips? Städtereisen? Grill-Abende? Wenn ja, für all das wird euch das heutige Rezept wahrscheinlich nix nützen :D Aber naja, schlecht geplant ist halb verloren. Da müsst ihr jetzt mit leben. Lecker ist die Cashew-Milch trotzdem. Leicht nüssig im Abgang und bestens geeignet für Müsli, Suppen & das verfeinern herzhafter Leckereien.

Und wirft man einen Blick auf die Zubereitung der Milch, so ist sie auch die Einfachste im Bunde der drei pflanzlichen Kuh-Milch-Alternativen, die ich euch in meinem „Nussmilch 101“ vorstelle. Nachdem die Cashewkerne im Mixer ordentlich durchgerödelt wurden, könnt ihr euch nämlich das Auspressen mit dem Käsetuch regelrecht sparen. Durch das Einweichen über Nacht haben sich die Kerne mit soviel Wasser voll gesaugt, dass sie in Verbindung einem Mixgerät quasi komplett die Hüllen fallen lassen & in so kleine Bestandteile zerfallen, dass es gar nicht mehr nötig ist, diese noch heraus zu filtern. Bereitet man das Ganze mit einem Vitamix zu, hat das wie in meinem Fall ein samtig-weiches Ergebnis zur Folge. Schön, oder?

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Los geht’s! Für rund 1l Cashewmilch benötigt ihr

75g (1/2 cup) Cashewkerne (ich mag die von Rossman „bleib gesund“ ganz gerne)
1l (4 cups) Wasser
optional: 4-5 Datteln (für die Süße), 1/2TL Vanilleextrakt, Zimt

Nachdem die Cashewkerne über Nacht (oder mind. 8 Stunden) in etwas Wasser im Kühlschrank geschlafen haben, braust ihr sie am nächsten Tag ordentlich mit Wasser ab und werft sie zusammen mit 1l (abgekochtem oder gefiltertem) kalten Wasser in den Mixer. 1-2min gut durchmixen und dann könnt ihr die Milch auch schon in ein Gefäß eurer Wahl abfüllen. Ging doch ruckizucki, oder? Gekühlt und gut verschlossen, hält sich die Cashewmilch 4-5 Tage im Kühlschrank.

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Mit etwas Kakaopulver & Süßungsmittel (Zucker, Stevia, Xylitol, Agavendicksaft oder Ahornsirup, um nur einige zu nennen :D ) kann man sich dann auch noch einen leckeren Cashew-Kakao zubereiten – perfekt für meinen Season Finale Friday -> The Vampire Diaries (Season 3). Revenge (Season 2), New Girl (Season 2) & The Walking Dead (Season 3). Das wird ein Fest.

Doch zunächst wünsche ich euch allen ein traumhaftes und vor allem sonniges Pfingstwochende. Erholt euch gut & geht mal ein bisschen raus, haha. Lasst es euch gut gehen♥

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Nussmilch 101: Kokosnussmilch

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It’s Coconut-Monday. Na, Verena, das ist doch was für dich oder?
Heute geht’s also in die zweite Runde des „Nussmilch 101“ & wer könnte da gefragter sein als die Kokosnussmilch. Jawohl, auch die leckere Kokosmilch aus der Dose kann man ab heute getrost im Regal stehen lassen & sich dafür ganz einfach und günstig einen Liter selbst zu Hause zaubern. Ich für meinen Teil vergesse wirklich jedes mal beim Großeinkauf die Kokosmilch mit in den Wagen zu packen, was natürlich äußerst schade ist, wenn man am Abend schon das komplette Gemüse im Topf gekocht hat & nur noch mit etwas Kokosmilch verfeinern wollte. Passiert mir nie wieder! Denn trotz dessen, dass ich ein Kokosmilchdosen-Vergesser bin, habe ich etwas immer vorrätig – und das sind Kokosflocken.

Das man diese Flocken für allerhand Spaß, vor allem in der Weihnachtsbäckerei gut sind, wusste ich ja bereits, aber das man aus ihnen auch Kokosmilch herstellen kann, war mir bis vor einigen Monaten gänzlich unbekannt. Aber es funktioniert wirklich. Seht ihr, wieder was dazu gelernt :)

Die Arbeitsschritte sind in etwas die gleichen wie bei der Herstellung von Mandelmilch. Nur, dass ihr die Kokosflocken nicht am Vortag einweichen müsst und, dass zur ihr heißes Wasser anstatt kaltem in den Mixer gebt. Auch bei diesem Rezept kam wieder der Vitamix zum Einsatz, allerdings habe ich das Rezept auch schon mit meinem MagicBullet, also einem weniger leistungsstarken Mixer ausgetestet & in beiden Fällen war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

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Für rund 1 Liter Kokosmilch benötigt ihr 200g ungesüßte Kokosflocken (Kokosraspeln) & 1 Liter gekochtes Wasser. Achtet darauf, dass das Wasser noch heiß ist, wenn ihr den Mixer anwerft (Wichtig deshalb, da nur durch das heiße Wasser das Öl aus den Flocken tritt.) Wenn ihr natürlich weniger Kokosmilch wollt, könnt ihr auch weniger Wasser und Kokosflocken nehmen. Probiert euch ruhig ein wenig aus, es ist schließlich Kokosmilch, da kann nix Schlechtes bei raus kommen :)

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Nachdem ihr Flocken & Wasser für eine gute Minute im Mixer mixen lassen habt, solltet ihr die Masse 5-6min darin ruhen lassen & danach nochmal für 10sek durchmixen. Anschließend könnt ihr die Milch wie gewohnt durch ein Käsetuch oder einen Wäschesack auspressen (vorher bitte abkühlen lassen!!!!) oder, um Verbrennungen vorzubeugen, mit dem Löffel durch ein feines Sieb drücken. Die Kokosmilch hält sich gut verschlossen 5 Tage im Kühlschrank & ist natürlich vielseitig einsetzbar (in Gemüsecurrys, für Süßigkeiten, Smoothies, Cocktails oder ganz pur als Frühstücksmilch).IMG_2425 KopieGeschmacklich, vor allem in Currys steht die selbstgemachte Kokosmilch der gekauften Variante in Nichts nach. Aber sie ist natürlich nicht so dick & cremig, wie ihre Schwester aus der Dose, was aber auch manchmal etwas Gutes hat :)
IMG_2427 KopieAuch bei der Kokosmilch-Herstellung bleibt wieder ein kleiner Teil an Kokosmatsch über, mit dem man allerhand schöne Sachen anstellen kann. Zum Glück liegen Nike & ich heute auf der selben Wellenlänge und hatten beide die Idee einen kokosnussigen Artikel zu posten, sodass ich es ihr gleich tue und meinem Kokosmatsch zu ein paar leckeren Kokos-Schoko-Pops verarbeite. Anstatt der 200g Kokosraspeln habe ich einfach meinen Matsch mit ein paar extra Raspeln „verdickt“ und etwas Puderzucker (Agavendicksaft sollte auch funktionieren) & Kokosmilch hinzugefügt bis sich eine gute Kugelform-Konsitenz ergab. Den restlichen Teil der Zubereitung lest ihr bei Nike.

IMG_2484Also, falls es euch auch wie mir ergeht & ihr des Öfteren in Tränen aufgelöst vor einem kokosmilchleeren Vorratsschrank hockt, dann wisst ihr jetzt was zu tun ist. Nicht verzagen, in Kokosmilch baden!

Ich wünsche euch einen exzellenten Wochenstart, Kinners♥

Nussmilch 101: Mandelmilch

IMG_2378 KopieMal ganz vorneweg, ihr seit doch wirklich der absolute Wahnsinn. Nachdem gestern die ersten Kommentare zum Gewinnspiel eingetrudelt sind, wechselten sich Freudentränen, ein zunehmendes flaues Gefühl im Magen und absolute Auffassbarkeit in einem sehr bedenklichen Rhythmus ab :) Nach all den unglaublich lieben und bedeutenden Worten von euch♥, fällt es mir jetzt noch schwerer mich überhaupt nur ansatzweise bei euch zu bedanken. Waah, Theatralik in ihrer höchsten Form heute, furchtbar! Ok, Schluss damit, aber ich danke euch wahnsinnig!

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So, nun zum eigentlichen Thema der heutigen Sitzung – Mandelmilch. Jipp, der Vitamix muss ja noch ein wenig ausgetestet werden & deshalb probiere ich mich in dieser Woche mal an ein paar Basis-Rezepten. Im „Nussmilch 101“ stelle ich euch 3 Kuh-Milch-Alternativen vor, die ihr ruckizucki selbst zu Hause nachmachen könnt. Den Anfang macht die Mandelmilch, eine mittlerweile recht bekannte & sehr beliebte pflanzliche Alternative. Ich hab in den letzten Jahren schon zich Blog-Einträge über sie gelesen und sie auch hin und wieder selbst hergestellt, allerdings nie mit einem richtig gute Mixer. Um so mehr war ich also gespannt, wie sich nun der Vitamix dieser Aufgabe stellen würde. Die Herstellung von fast allen pflanzlichen Milch-Alternativen ist sehr einfach gehalten und man braucht meistens nur 2-3 Zutaten:

Nuss bzw. Hülsenfrucht
gefiltertes bzw. abgekochtes Wasser
optional: Datteln (zum Süßen), Vanilleextrakt

Ansonsten benötigt ihr noch

einen leistungsstarken Mixer oder einen guten Pürierstab
ein feines Tuch (z.B. Mulltuch, Käsetuch, unbenutzter Nylonstrumpf, Küchen- bzw. Geschirrtuch oder mein persönlicher Favorit – die Wäschenetze von DM)
& natürlich noch eine Schüssel und eine Flasche, in der ihr die Milch aufbewahrt.

Gut, dann fangen wir mal an:

IMG_2357 KopieFür ungefähr 1,5l Mandelmilch (ein klein wenig Flüssigkeit bleibt immer in den Mandeln zurück) benötigt ihr zunächst 180g (1Cup) Mandeln. Diese weicht ihr für mindestens 8 Stunden in Wasser ein. Am besten ihr macht stellt sie über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank, dann saugen sie sich ordentlich mit Flüssigkeit voll & lassen sich so besser am nächsten Tag zu Milch verarbeiten.

Nachdem ihr also die Mandeln eingeweicht habt, befreit ihr sie erstmal vom Einweich-Wasser und werft sie dann in euren Mixer bzw. in eine Schüssel und gebt 1,5l Wasser hinzu. Bei vielen Rezepte wird von einem Verhältnis von 1:2 gesprochen, d.h. 1 Teil Mandeln 2 Teile Wasser. Haut bei mir nicht ganz hin, wie ihr seht, aber ich finde die Mischung so vollkommen schmackhaft und auch nicht zu dünnflüssig. Wer weniger möchte: für 1l Mandelmilch würde ich euch empfehlen ca. 120g Mandeln zu verwenden.

Jut, Mandeln & Wasser sind im Mixer, nun können die Süßen unter euch noch ein paar Datteln (5-6) oder etwas Vanilleextrakt hinzugeben. Je nachdem bekommt eure Milch dann einen süßlichen oder vanilligen Beigeschmack. Kann man machen, muss man aber nicht. Ich finde Mandelmilch schmeckt auch so schon dezent süßer als Soja- oder Dinkelmilch.

Deckel auf den Mixer und für 1-2min volle Kraft voraus.

IMG_2365 KopieWenn sich alle Bestandteile schön vermixt haben, sollte das Ganze dann wie ein überdimensionaler Cappuccino aussehen:
IMG_2367 KopieDann heißt es, alles in eine mit dem Wäschetuch ausgelegte Schüssel gießen. Kurz sacken lassen und dann ordentlich auspressen. Hier könnt ihr euch ruhig auslassen, denk dran je mehr Flüssigkeit ihr auspresst, desto mehr Mandelmilch habt ihr :) Hach, die Weisheit des Tages!
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IMG_2373 KopieWer kein Tuch hat, kann auch ein sehr feinmaschiges Sieb benutzen. Funktioniert auch gut, allerdings habe ich den Eindruck, dass die Milch nicht so seidig wird, als wenn man einem Tuch benutzt.
IMG_2375 KopieZum Schluss der beste Part, das Abfüllen Probieren :D Mhmm, jap, kann man trinken. Am besten natürlich warm mit ordentlich Kakao oder gekühlt mit Kaffee-Eiswürfeln. Der Vitamix hat sich, wie vielleicht zu erwarten, hervorragend geschlagen. Die Milch ist wirklich sehr zart und weich geworden. Gut gemacht, Vitamix! In den nächsten Wochen wird also die Milch selbst gemacht. Halten sollte die Milch gut verschlossen im Kühlschrank so um die 4-5 Tage. Bei mir ist sie allerdings immer schon viel viel eher weg geschlürft :)

IMG_2380 KopieUnd was macht man mit dem Mandel-Matsch, also dem was bei der Herstellung übrig bleibt? Tja, ’ne ganze Menge. Ihr könnt ihn trocknen lassen und dann als Mandelmehl-Ersatz zum Kekse & Kuchen backen verwenden. Oder Frischkäse. Oder ihr vermischt ihn mit etwas Agavendicksaft, Kakao und einem Ei-Ersatz & formt kleine Makronen daraus. Die werden dann im Ofen bei 175°C ca. 20-30min gebacken (Die Backzeit hängt von der Feuchte eures Mandel-Matschs ab.)

Wenn ihr noch gute Ideen für die Restverwertung des Mandel-Matsches habt, lasst sie mal in den Kommentaren da :) Ich freu drauf!!

Einen zauberhaften „Tanz in den Mai“ wünsche ich euch♥

Nussbutter Basics – Kokosbutter

Nahahaha :D Ich liebe es!

Liebe Leserschaft, wie versprochen, berichte ich heute über die Herstellung einer wirklich fabelhaften Erfindung – die Kokosbutter. Ich weiß, einige von euch haben jetzt schon die Schnauze voll. „Bahhh, schon wieder Kokos! Mach doch mal was anderes, Juli!“ Arrgh, ich kann nicht!! Ich liebe den Geschmack & Geruch der Kokosnuss einfach zu sehr. Und sind wir mal ehrlich, seit dem ich Kokosöl verwende, hat sich meine kleine Küchenwelt um 180 Grad gedreht. Es ist einfach so vielseitig anwendbar, ob zum Anbraten von Gemüse oder zur Herstellung & Veredlung von Schokolade. Klar, dass ich nun auch die große Schwester des Öls austesten wollte – Kokosnussbutter.

Im Gegensatz zum Kokosöl enthält die Butter alle Nährstoffe der Kokosnuss (Öl, Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamine & Mineralien) und wenn ihr sie selbst herstellt, ist sie natürlich auch frei von irgendwelchen Zusätzen.

Die Herstellung erfolgt ganz ähnlich, wie die von Mandel- oder Cashewmus. Da ich so ziemlich alle Nussbuttersorten selbst herstelle, habe ich mir vor einem halben Jahr eine wirklich gute Küchenmaschine gekauft (Cuisinart mit 2,8l Fassungsvermögen). Was aber nicht heißt, dass man die Kokosbutter nur mit einem solchen Utensil herstellen kann. Ich habe einige Blogeinträge gelesen, in denen es mit einem ganz normaler Mixer auch funktioniert hat :)

Vorweg noch schnell ein Hinweis: Die Butter ist ein bisschen temperaturempfindlich, zumindest in der Zubereitung. Es mag also nicht bei jedem funktionieren. Falls sich bei euch nach der angegebene Zeit noch kein Ansatz einer Kokosbutter gezeigt hat, könnt ihr versuchen etwas Kokosöl hinzuzufügen. Das hilft in den meisten Fällen.

IMG_2016Kokosbutter
(für ca. 400g)

400g Kokosraspeln, ungesüßt
nix weiter :)

IMG_2010Die Kokosraspeln bei voller Bude Power ca. 10-15min in der Küchenmaschine arbeiten lassen. Zwischendurch die Masse, die am Rand kleben bleibt immer wieder lösen.

IMG_2012Ungefähr so sollte sie dann aussehen, wenn sie fertig ist. (Meine hätte noch ein paar Sekunden länger drin bleiben können, aber ich war so hin & weg vom Geruch, dass ich alles andere um mich herum vergessen habe.)

Die Butter könnt ihr im Anschluss in ein Glas abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Für die Verwendung muss sie allerdings immer erst ein wenig aufgewärmt bzw. im Warmen stehen (kennt man ja vom Kokosöl). Hier eignet sich ein Wasserbad meiner Meinung nach am besten. Ob als Aufstrich auf’s Brot oder eben als Füllung für eure Schoko-Ostereier, die Verwendung ist beinah grenzenlos :) Habt ihr noch schöne Ideen?

Die Butter ist wirklich ein Traum, riecht und schmeckt wie „Raffaello“ (daran werd ich mich in Zukunft auch versuchen), nur nicht ganz so süß.

Viel Spaß bei der Herstellung, es lohnt sich!!
IMG_2023Oh ja, bevor ich es vergesse: Bitte bitte verwendet für die Herstellung dieser Butter keinen Pürierstab. Ich hab im meinem Leben einige Pürierer kommen und gehen gesehen und weiß, dass er für die Herstellung absolut nicht geeignet ist. Er wird heiß laufen und in kurzer Zeit den Geist aufgeben. Es ist schade um euer Geld!

Ein kulinarischer Jahresrückblick 2012

JahresrückblickSo, nun ist es also soweit, morgen wird Silvester gefeiert und mittlerweile kann man sich vor Jahresrückblicken und „Guten Rutsch“-Wünschen nicht mehr retten. Wie sieht’s bei euch aus? Schon fertig geplant? Party oder doch lieber Dinner for One?

Irgendwie beschleicht mich auch schon das Gefühl vielleicht ein paar Tage zu spät meinen persönlichen Rückblick auf das Jahr 2012 geschrieben zu haben, aber wie heißt es so schön, besser spät als nie, und seit halt ich mich hier überhaupt an irgendwelche Vorgaben :)

Allen, denen am morgigen Tag der Internetzugang verwehrt bleibt oder die am Silvestertag lieber mit ihren Liebsten zusammen sind, als meine Blogartikel zu lesen, denen wünsche ich schon heute einen fabelhaften Rutsch und natürlich ein wundervolles neues Jahr mit allerhand Spiel, Spannung & Schokolade. Eine große Umarmung für euch, vielen Dank für’s Vorbeischauen und das ein oder andere Beeugen meiner Bilder :) Ich freue mich auf ein komplettes BloggerJahr 2013 mit euch!! Es kann nur großartig werden :3

Heute möchte ich euch aber noch einen kleinen Rückblick auf die letzten 5 Monaten meines BlogBestehens geben. Irgendwie ist die Zeit ganz schön schnell vergangen, seitdem ich die glorreiche Idee hatte, doch auch mal zum Fotoapparat zugreifen und ein paar Bilder von meinem Essen zu schießen. So einiges ist dabei zusammen gekommen und meine persönliches Highlights habe ich mal hier zusammengetragen. Eine gute Gelegenheit für alle, die erst in den letzten Wochen auf meinen Blog gestoßen sind und vielleicht das ein oder andere Rezept noch nicht kennen :)

*Die Kollage hat mich im Übrigen gefühlte 2 Tage gekostet. Dieses GIMP und ich werden definitiv keine Freunde :D

Los geht’s, und zwar Zeile für Zeile:

1. Zeile:
vegane Käsespätzle
Butternuss-Kürbis-Suppe mit Maisbrot
Kürbislasagne
Kokosmakronen

2. Zeile:
Peanut Butter Cups
vegane Arme Ritter
Zucchini Pasta mit Avocado-Creme
der Beste Grünkohlsalat überhaupt

3. Zeile:
gesunde Nutella-Bällchen
Erdbeer-Kokos-Mandel-Traum
Red Velvet Pfanne
Zimtschnecken

4. Zeile:
Rührtofu
schneller Blätterteigkuchen mit Khakifürchten
vegane Protein Pancakes
Tomaten-Butter

Morgen gibt’s dann noch einen kleinen, aber sehr feinen Rückblick auf meine Serien-, Film- und Musikhigh- und lowlights in diesem Jahr. Ich freue mich, wenn ihr vorbei schaut :)