Juli testet: die Vegan Box von kochabo.de + veganer Sauerkrautstrudel

Moin! Man mag ja von Kochboxen viel denken, praktisch sind sie für ein faules Mädel wie mich allemal. Da kam die Anfrage des lieben Teams von Kochabo.de quasi genau zum richtigen Zeitpunkt.

Kochabo_7Das Prinzip der KochAbo-Box ist schnell erklärt: Keine Lust oder Zeit zum Einkaufen, dann bestell dir die Zutaten für deine Gerichte samt den Rezepten einfach bequem nach Hause.

Klingt im ersten Moment vielleicht ein wenig überflüssig, zumindest, wenn man sich omnivor ernährt. Denn so ein paar Nudeln sind easy ins Wasser geschmissen und fertige Tomatensoße gibt es ja mittlerweile sogar im Späti um die Ecke. Doch gerade wenn man den Umstieg auf eine vegetarische oder vegane Ernährungsweiße wagt, fühlt man sich doch im ersten Moment erschlagen von der geballten Menge an Informationen, die auf einen herunter prasseln. Iss dies nicht, iss das nicht. Bio, glutenfrei oder Fairtrade – da kann man als Anfänger schnell die Lust am Einkaufen und vor allem am Kochen verlieren. Und genau an diesem Punkt setzt das Team von Kochabo.de an.

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Vegan Wednesday #29

Vegan Wednesday29 Celebrity Impressions? Das passt :)

Guten Morgen, meine lieben Fressbacken!

Endlich gibt es wieder einen Vegan Wednesday von mir. Hat ja auch lange genug gedauert. Wer noch neu im veganen Showbiz ist, und gerade nichts mit diesem veganen Mittwoch anzufangen weiß – so geht’s: Jeden Mittwoch wird gezeigt, was sich in den letzten Tagen so alles „Veganes“ auf dem Teller getümmelt hat, kurzer Text drunter und ab damit auf zur Sammelfee für die jeweilige Woche.

In dieser Woche wird wieder fleißig bei Regina von Muc.Veg gehortet. Dankeschön dafür♥

VW_2Los gehts!

Dafür, dass ich die letzten Wochen nicht so sehr auf den Gemüse- & Obstgehalt meiner Mahlzeiten geachtet habe (Schande! Schande!), ging es in den letzten Tagen dank Markteinkaufs endlich wieder bergauf.

So habe ich mir unter anderem Haufenweise Grünkohl rein geschaufelt: Wahlweise unter meine restlichen Kürbis Makkaroni gemischt (1. Bild links) oder mir als Salat mit getrockneten Tomaten, gebratenem Räuchertofu & Avocado angerichtet (2. Bild rechts).

Zwischendurch gab’s auch mal Toast mit dem Curry-Mango-Papaya-Aufstrich von Alnatura. Dazu meine kleine OMBAR mit Erdbeer & Cream und ich war glücklich (1. Bild rechts).

VW_1

Ansonsten habe ich mich an abendlicher Fotografie mit dem Handy versucht (3. Bild links) und bin kläglich gescheitert :) Als Entschuldigung gab’s dafür aber lecker Nudeln mit einer Soße aus einem Edeka Tomaten-Aufstrich, Sojasahne, getrockneten Tomaten und Schnittlauch (2. Bild links).

Zum Nachtisch wurde dann mein improvisierter Apfel-Mango-Kuchen verspeist (3. Bild rechts), der leider besser aussah, als er dann geschmeckt hatte. Irgendwie wollen mir diese zuckerlosen Pie-Teige einfach nicht gelingen.

Hat jemand vielleicht ein bombenfestes Rezept oder ’nen Tipp?

VW_3So, genug bei mir gestalked :) Jetzt wird’s Zeit bei Regina vorbeizuschauen und die anderen Beiträge zu erkunden!

Tooodles,
Juli♥

Vegan Grillen mit Minzgrün – Sobanudelsalat mit Erdnussdressing & Tofu in Kokospanade

Soba1Das war ja klar – sobald sich die Sonne rauskommt und uns endlich ein bisschen den Sommer spüren lässt, krauche auch ich wieder aus der Versenkung hervor :) Guten Morgen, meine lieben Grillfreunde, heute wird der Rost in Brand gesteckt!

Pünktlich, oder sollte ich lieber sagen kurz vor knapp, wollte ich euch noch an meinem grilltauglichen Kokosnuss Tofu & dem dazugehörigen, thailändisch angehauchten Sobanudelsalat teilhaben lassen. Ein Gericht, dass im Rahmen des Blogevents Veggie Grillen meines Leipziger Mädels Aileen entstand. Diese feiert nämlich in diesem Jahr ihren ersten Geburtstag mit ihrem wundervollen Blog Minzgrün (GLÜCKWUNSCH!!) & sucht passend dazu die besten veganen und vegetarischen Grillrezepte für ein fantastisches eMag.

Minzgruen.com Blogevent Veggiegrillen

Zwar bin ich nicht die Erste die begeisternd schreiend ihre Hände nach oben wirft, wenn es um Roster, Brädl & Co. geht, doch was einen Grillabend noch ganz erträglich macht, sind vor allem die Salate. Deshalb habe ich mich für einen Klassiker am Grillbuffet entscheiden: den Nudelsalat. Aber nicht irgendeinen Nudelsalat, sondern eine leicht thailändische Variante mit Sobanudeln, Zuckerschoten und reichlich Sesam. Dazu kommt geschmeidiger Tofu mit einer knusprigen Panade aus Kokosnussraspeln auf den Grill. Herrlich! So kann auch ich mir ein gepflegtes Grillspektakel vorstellen :) Ich hoffe, es gefällt euch!

Soba2Sobanudelsalat
(für 3-4 Personen)

200g Sobanudeln
2 Karotten200g Zuckerschoten
100g Erbsen (frisch oder TK)
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Hand voll frischer Koriander
30g Sesam

Erdnussdressing

5 EL Tamari oder andere Sojasoße (hell)
2 EL geröstetes Sesamöl
1/2 EL Reisessig
1 EL Erdnussmus
1 EL Agavendicksaft
1 TL frischen Ingwer (gerieben)
Salz & Pfeffer zum Abschmecken

1. Gemüse schnibbeln: Schält die Karotten in schneidet sie in ca. 5 cm lange dünne Streifen. Wascht die Schoten und schneidet sie in zwei oder drei Hälften. Hackt die Frühlingszwiebeln und den frischen Koriander und gebt alles zusammen mit dem (aufgetauten) Erbsen in eine große Schüssel.
2. In einem kleinen Topf bringt ihr Wasser zum Kochen und gart anschließend darin die Sobanudeln für 3-4min. Sobald sie fertig gekocht sind, gießt ihr das Wasser ab und spült die Nudeln mit reichlich kaltem Wasser aus. So werden die Nudeln nicht nur runtergekühlt, sie kleben auch anschließend nicht mehr aneinander.
3. Nachdem die Sobanudeln auch in der Salatschüssel gelandet sind, bereitet ihr jetzt das Erdnussdressing vor in dem ihr alle Zutaten in einem kleinen Gefäß gut miteinander verrührt und es anschließend über den Salat gebt. Alles schön vermischen, den Sesam hinzugeben und wenn ihr mögt, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Kokosnuss Tofu

400 g Tofu (ich kauf immer diesen Tofu im Asiamarkt.
1 Limette
100 g Sojasahne (z. B. von Alpro)
2 TL Mehl
1 TL Currypulver

ca. 100g Kokosraspeln zum Panieren
Erdnuss- oder Kokosöl zum Braten

 1. Den Tofu in ca. 1,5cm dicke Scheiben schneiden und mit Küchenpapier gut trocken tupfen. Anschließend den Tofu gut mit Limettensaft beträufel, mit Salz und Pfeffer bestreuen und alles gut einreiben. Zugedeckt ca. 30min marinieren.
2. Die Sojasahne mit Mehl und Currypulver vermischen. Die Kokosraspel auf einen Teller schütten.
3. Jetzt kommen wir zum Panieren. Erst werden die Tofuscheiben durch den Soja-Curryteig gezogen und dann von allen Seiten fest in die Kokosraspel gedückt.
4. Zum Schluss die Tofuscheiben im heißen Öl bei mittlerer Hitze in 5-6 Min. rundum knusprig braten und anschließend auf Küchenpapier ausfetten lassen.  Lasst es euch schmecken :)

Summer in a Bowl – Tortilla Salat

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Happy Birthday to yooooooou, Isabel♥

Richtig gelesen. Die allerseits umschwärmte, teuflisch süße Isabel von Grüne Liebe feiert in diesen Tagen ihren ersten Bloggeburtstag & hat sich dafür ein richtig feines Sommer-Event einfallen lassen. Gesucht werden nämlich die kreativsten Salate der Saison. Noch bis zum 20. Juni kann man bei ihr kräftig mitmischen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.


Nun, wie sollte es auch anderes sein, konnte ich mir ihr Event natürlich nicht entgehen lassen & habe deshalb auch mal ganz arg tief in die Trickkiste gegriffen. Und ich sag’s euch, damit auf meinem Teller mal was neues landet, muss ich schon bis zum Hals in der Kiste stecken :) Jut, herausgekommen ist auf jeden Fall ein bunter Haufen Gemüse mit Knusperspaß. Oder besser gesagt ein Tortilla Salat – mit selbst gemachten Tortilla Chips. Gehört sich ja so, nicht wahr? :)

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Was uns auch gleich zur ersten Frage bringt. Wie macht man eigentlich Tortilla Chips selber? Das ist ziemlich schnell beantwortet. Man schnappt sich ’ne Tüte Weizen- oder Mais-Wraps, schneidet die runden Teilchen in schicke Dreiecke und backt sie fein säuberlich nebeneinander aufgereit bei 175°C ca. 8min im Ofen. Danach dreht man sie einmal um, sprenkelt etwas Salz darüber und schiebt sie nochmal für 5min in die heiße Röhre. Fertig ist der Lack.

Aber hey, nicht jeder hat einen Ofen, handelsübliche Tortilla Chips sollten also auch funktionieren.

IMG_3042 Kopie Kommen wir nun zu den Ingredienzen des sommerlichen Gemüse-Allerlei.

Tortilla Salat

Babyspinat
Tomaten
Avocado
Kidneybohnen
Tortilla Chips
marinierter Tofu

Für den marinierten Tofu legt ihr euch zuerst eine wiederverschließbare Plastiktüte beiseite. Natürlich geht auch eine Schüssel, aber ich schüttele einfach zu gerne. In die Tüte kommt dann etwas Sojasoße, Sesamöl, Terriyaki-Soße, Zitronensaft, BBQ-Soße, Salz & Pfeffer. Danach den Tofu (Ich hab ganz normalen festen Tofu ohne Geschmack genommen.) in kleine Dreiecke schneiden und ab in die Tüte. Verschließen. Und gut durchschütteln. Dann für eine gute Stunde in den Kühlschrank legen und anschließen die einzelnen Tofu-Stücke in einer Pfanne anbraten oder ebenfalls im Ofen (wenn man ihn schon einmal an hat) bei 175°C jeweils 10min von jeder Seite backen.

frisches Zitronen-Dressing

2EL Öl
1TL Zitronensaft
1EL Agavendicksaft
Salz&Pfeffer

Alle Zutaten vermischen und über den fertigen Salat geben.

Und für das ultimative Dip-Erlebnis:

+ Guacamole
+ Hummus

IMG_3021 Kopie IMG_3027 KopieWenn ihr jetzt richtig Luft auf noch mehr Sommer-Salate bekommen habt, schaut mal bei Isabel vorbei. Ich denke, dort warten noch einige leckere Salate in den Kommentaren. Und ich geb’s zu, gelunzt habt ich schon :)

Macht euch ’nen schicken Abend, ihr Hasen♥

Vegan Wednesday #18

VeganWednesday2Besser spät als nie & dazu auch heute mal im zentrierten Zustand, wollte ich euch noch schnell meinen letzten veganen Mittwoch vorstellen. Und hey, wer hätte das gedacht, auch das lang versprochenen chiatastige Gericht bekommt heute samt Bild seine berühmten 5 Minuten.

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Vegan.. Whoat?? Alles zum Thema “Vegan Wednesday” und wie ihr mitmachen könnt, lest ihr hier.

Diese Woche werden die Beiträge bei Cara gesammelt und die schicken Bilder auf Pinterest präsentiert.

Frühstück

IMG_1125Keine Sorge, neben meiner Neuentdeckung „der Chia-Drink“, gab’s auch was Richtiges zu mampfen, allerdings wieder nur Haferbrei, und den kennt ihr ja bereits.

Aber nun zum Chia-Drink, vielleicht das neue In-Getränk (haha, na wer’s glaubt). Inspiriert durch verschiedene Youtube-Channel & das gut überschaubare Angebot in US-amerikanischen Supermärkten, wollte mich mir mal meinen eigenen Chia-Saft herstellen. Das Ganze geht wieder einmal super einfach, dauert aber ein Stück, zumindest bis die richtige Konsistenz erreicht ist.

Chia-Drink (für ein 0,4l Glas)
2TL Chia-Samen
150ml Wasser
Lieblings-Saft, darauf achten, dass es sich bei dem Saft um einen Direktsaft handelt

1. In einem kleinen Gefäß die Chia-Samen Schluck für Schluck mit Wasser aufgießen. Hierbei sollte zwischen jeden Schluck Wasser mindestens eine halbe Minute liegen. Das ist wichtig, da sich sind große Klumpen an Chia-Samen bilden. Zwischendurch immer wieder gut verrühren, so dass nach und nach eine galert-ähnliche Masse entsteht.
2. Wenn das ganze Wasser verbraucht ist, die Mischung mindestens 15-20min, aber am besten über nach in den Kühlschrank stellen. Ihr könnt die Chia-Samen am Abend vorbereiten und habt am nächsten Morgen die perfekte Konsistenz ohne harte, knirschende Stückchen.
3. Das Chia-Gel in ein Glasgeben und mit eurem liebsten Saft ausgießen. Gut umrühren & fertig :)

Benefits des Chia-Drinks:
♥ Chia-Samen können größere Mengen an Wasser speichern und halten so auch bei Belastungen den Wasserhaushalt im Körper aufrecht
♥ hohe Konzentration an essentiellen Omega-3- Fettsäuren (steigert die Konzentrationsfähigkeit sowie Stimmung und mentale Klarheit)
♥ enthält alle essentiellen Aminosäuren & ist glutenfrei
♥ 1TL Chia-Samen enthält 60mg Kalium, 5g Naturfasern, 3g Eiweiß, 8% des täglichen Kalzium- (5x mehr als Milch), 6% des Eisen- und 10% Magnesiumbedarf sowie 3x mehr Antioxidantien als Heidelbeeren
♥ wirken sich ausgleichend auf den Blutzuckerspiegel aus & sind deshalb vor allem für Diabetiker zu empfehlen

Wer also morgens nach einer noch schnelleren Alternative für seinen grünen Smoothie sucht, sollte sich mal an einem Chia-Drink versuchen. Wie man sieht, schadet es ja nicht :D

Mittagessen

IMG_1146Als kleiner nachmittäglicher Snack gab es ein paar Ofen-Kartoffel-Ecken mit ein bisschen Leberwurst-Aufstrich (:D haha, ja klingt irgendwie nicht so lecker, ist es aber, glaubt mir) & selbstgemachter Remoulade (jip, ausführliches Rezept kommt noch).

Leider werden meine Kartoffelecken nie richtig crunchy. Kennt da jemand einen guten Tipp, wie sie, zumindest von außen, richtig knackig werden? Bisher backe ich sie, mit Olivenöl ummantelt, bei 200°C für 40min.

Abendessen

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Nach Pommes zum Mittag, wollte ich den Abend etwas leichter ausklingen lassen und habe mir meinen geliebten Grünkohlsalat gemacht. Hmm..lecker. Dazu gab’s den fast noch appetitlicheren Scheibenkäse von Wimersburger in der Geschmacksrichtung „Würstchen“. Ein Traum & der beste Scheibenkäse den ich jemals gegessen habe!!

Ich wünsche euch ein zauberhaftes Wochenende

Ein kulinarischer Jahresrückblick 2012

JahresrückblickSo, nun ist es also soweit, morgen wird Silvester gefeiert und mittlerweile kann man sich vor Jahresrückblicken und „Guten Rutsch“-Wünschen nicht mehr retten. Wie sieht’s bei euch aus? Schon fertig geplant? Party oder doch lieber Dinner for One?

Irgendwie beschleicht mich auch schon das Gefühl vielleicht ein paar Tage zu spät meinen persönlichen Rückblick auf das Jahr 2012 geschrieben zu haben, aber wie heißt es so schön, besser spät als nie, und seit halt ich mich hier überhaupt an irgendwelche Vorgaben :)

Allen, denen am morgigen Tag der Internetzugang verwehrt bleibt oder die am Silvestertag lieber mit ihren Liebsten zusammen sind, als meine Blogartikel zu lesen, denen wünsche ich schon heute einen fabelhaften Rutsch und natürlich ein wundervolles neues Jahr mit allerhand Spiel, Spannung & Schokolade. Eine große Umarmung für euch, vielen Dank für’s Vorbeischauen und das ein oder andere Beeugen meiner Bilder :) Ich freue mich auf ein komplettes BloggerJahr 2013 mit euch!! Es kann nur großartig werden :3

Heute möchte ich euch aber noch einen kleinen Rückblick auf die letzten 5 Monaten meines BlogBestehens geben. Irgendwie ist die Zeit ganz schön schnell vergangen, seitdem ich die glorreiche Idee hatte, doch auch mal zum Fotoapparat zugreifen und ein paar Bilder von meinem Essen zu schießen. So einiges ist dabei zusammen gekommen und meine persönliches Highlights habe ich mal hier zusammengetragen. Eine gute Gelegenheit für alle, die erst in den letzten Wochen auf meinen Blog gestoßen sind und vielleicht das ein oder andere Rezept noch nicht kennen :)

*Die Kollage hat mich im Übrigen gefühlte 2 Tage gekostet. Dieses GIMP und ich werden definitiv keine Freunde :D

Los geht’s, und zwar Zeile für Zeile:

1. Zeile:
vegane Käsespätzle
Butternuss-Kürbis-Suppe mit Maisbrot
Kürbislasagne
Kokosmakronen

2. Zeile:
Peanut Butter Cups
vegane Arme Ritter
Zucchini Pasta mit Avocado-Creme
der Beste Grünkohlsalat überhaupt

3. Zeile:
gesunde Nutella-Bällchen
Erdbeer-Kokos-Mandel-Traum
Red Velvet Pfanne
Zimtschnecken

4. Zeile:
Rührtofu
schneller Blätterteigkuchen mit Khakifürchten
vegane Protein Pancakes
Tomaten-Butter

Morgen gibt’s dann noch einen kleinen, aber sehr feinen Rückblick auf meine Serien-, Film- und Musikhigh- und lowlights in diesem Jahr. Ich freue mich, wenn ihr vorbei schaut :)

Healthy Meals: Lieblings Grünkohl Salat mit Räuchertofu

IMG_0354In der Weihnachtsbäckerei…Argh, Ohrwurm!! Und eigentlich müsste es heute auch „im Gewächshaus“ oder zumindest „auf dem Feld“ heißen. Dort wird nämlich gerade dieses Schätzchen geerntet. Jap, es geht um das wahrscheinlich meist gehypteste Wintergemüse in der FoodBlogger-Community: GRÜNKOHL, oder wie es im Englischen genannt wird, KALE. Und wer meine Beiträge bisher verfolgt hat, wird wissen das auch ich diesem Schönsten aller Kohlarten verfallen bin :)

Am allerliebsten verwende ich meinen Grünkohl als Salatgrün mit einer richtig leckeren Erdnusssoße. Wahlweise mit einem Topping aus Räuchertofu oder auch gerösteten Nüssen wie Salzmandeln oder Walnüssen. Aber man kann hier mit allen möglichen Zutaten spielen. Als Obst gebe ich immer noch gerne eine Khaki dazu, der fruchtige-süße Geschmack harmoniert richtig gut, sowohl mit dem Grünkohl, als auch mit dem Erdnuss-Sesam-Dressing.

Benefits dieser Grünkohlgeschichte:
Schenkt man den Nährwerttabellen und Internetseiten über diesen Kohl Glauben, dann gibt es wohl kein gesünderes Gemüse als den Grünkohl. Allein der Vitamin C und E Gehalt übersteigt den der meisten Gemüsesorten. Diese Vitamine sind hauptsächlich für den Zellschutz gegen freie Radikale und Alterungsprozesse verantwortlich. Zudem enthält Grünkohl alle B-Vitamine.

Vitamine: Vitamin C (105mg/100g) – sehr hoch; Vitamin A (862µg/100g); Folsäure (60µg/100g), Vitamin E (1700µg/100g) – eine Portion Grünkohl deckt den Tagesbedarf an Vitamin A & C, somit Ideal in der Erkältungszeit

Mineralstoffe: Natrium (45mg/100g), Eisen (1,8mg/100g), Zink (0,4mg/100g), Magnesium (34 mg/100g)

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Grünkohl vorbereiten (So mach ich es)
Die Blätter von den Stielen befreien und in mundgerechte Stücke rupfen. In einer Salatschüssel gut abspülen und anschließend schleudern. Ihr könnt so euren kompletten Grünkohl vorbereiten und den Rest, den ihr nicht für den Salat verwendet, in ein verschließbares Gefäß im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich dann gut eine Woche und kann ohne weiteres Vorbereiten für einen neuen Salat oder Smoothie verwendet werden :)

Zutaten für einen Salat
(ca. 2 Personen)
4 Hände frischen Grünkohl
5 Cherrytomaten
4-5 getrocknete Tomaten
1 halbe Paprikaschote
1 Khaki
1 Block Räuchertofu (175g)

Das Gemüse und die Khaki in kleine Stücke schnibbeln und in einer Schüssel mixen. Den Tofu in Streifen oder Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Kokosöl kross braten. Anschließend über den Salat geben und mit dem Erdnuss-Seasm-Dressing abschließen.

Erdnuss-Sesam-Dressing:
1EL Seasmöl
1EL Balsamico Essig
1TL Erdnussbutter
1TL Wasser, optional
Salz&Pfeffer

Ol & Essig in einen kleinen Behälter vermischen & die Erdnussbutter darin gut verrühren bis eine glatte Flüssigkeit entsteht. Wer seinen Salat lieber mit mehr Dressing genießen möchte, der kann noch 1TL Wasser hinzugeben. Mit Salz&Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit :)

Wie sieht’s bei euch aus? Auch schon dem Hype verfallen? Wie mögt ihr euren Kohl am liebsten? Roh im Salat und Smoothie, oder doch lieber gedämpft oder gekocht als Beilage?
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Vegan Wednesday #3

Guten Morgen, guten Morgen & guten Morgen!! Der vegane Mittwoch ist gestern wieder eine Woche älter geworden. Unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht!

Wie immer, hier eine kurze Erklärung vorab für alle, die neu dabei sind:
Der “vegane Mittwoch” ist ein Projekt, das die Bloggerinnen Cara von think.care.act., Carola von twoodledrum und Julia von Mixxed Greens ins Leben gerufen haben. Es soll vor allem darum gehen, wie abwechslungsreich und vielfältig vegane Ernährung im Alltag sein kann.

Mehr zum Thema “Vegan Wednesday” und wie ihr mitmachen könnt, lest ihr hier.

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Mein Mittwoch in Bildern:

Frühstück

Zum Frühstück wurde gestern etwas ganz besonderes aufgetischt. Und zwaaar (Trommelwirbel!!!): PANCAKES, wer hätte das gedacht :) So ist das, wenn man morgens keine Ideen hat, aber einen verdammten Heißhunger auf Schokoladensirup. Die Pancakes wurden ganz fix erstellt und ebenso fix vernichtet.

Für eine Pfannkuchen-Verrückte benötigt ihr:
8EL Mehl (hier: Dinkelvollkornmehl)
6-7EL Pflanzenmilch (Hier: Sojamilch)
1 Prise Meeressalz
2TL Backpulver
2EL Agavendicksaft

Alle Zutaten zu einem klumpenfreien, fest/flüsssigen Teig verarbeiten. Die Bratpfanne mit ein wenig Öl beträufeln und die Pancakes von beiden Seiten darin ausbacken. Wer noch einmal genau nachlesen möchte wie es gemacht wird, klickt hier: Vegan Protein Pancakes.

Mittagessen

Resteverwertung zum Mittag: Salat mit Gurke, Paprika, gemischten Salatblättern (Rucula, Spinat, Pflücksalat), getrockneten Tomaten, gerösteten Sonnenblumenkernen & Chessy-Hummus (Rezept folgt!!) + Basic-Salatdressing: Traubenkernöl, weißer Balsamico, süßer Senf, Orangensaft, Salz & Pfeffer

Snack

Zwischendurch schlürfte ich gestern an meinem winzigen Tetrapak-Mandelgetränk von Provamel. 200ml für 0,89 Euro. Preislich ok, geschmacklich irgendwie nix, aber mich hat noch kein Mandeldrink im Biomarkt oder Reformhaus wirklich begeistert. Den Ansatz von Provamel, die Milch mit Agavendicksaft zu süßen finde ich lobenswert, dennoch ziehe ich meine selbst produzierte, mit Datteln verfeinerte Mandelmilch, einer industriell hergestellten Variante vor.

Abendessen

Wenn man mit Pancakes in den Tag startet, ist es nicht verkehrt den Tag auch mit einer ordentlichen Portion Fast Food abzuschließen. Wenn, dann eben richtig!
Und so haben wir endlich die Veggie Burger von Alles-Vegetarisch ausprobiert. Was soll ich sagen, es sind einfach die fleischähnlichsten Burger-Patties, die ich bis jetzt probieren durfte. Richtig schön saftig, ohne komischen Tofu-What-Ever-Neben-&-Nachgeschmack. 100%tig köstlich und definitiv ein Nachkauf-Produkt!!

Wenn ihr noch mehr zu den einzelnen Produkten und Gerichten erfahren wollt, dann lasst mir eure Fragen in den Kommentaren da :) Dankeschön! Ich wünsche euch einen wundervollen Tag!!

Vegan Wednesday #2

Jey, heute ist Vegan Wednesday & ich bin wieder mit von der Partie! Für Alle, die damit noch nix anfangen können: Der „vegane Mittwoch“ ist ein Projekt, das die Bloggerinnen Cara von think.care.act., Carola von twoodledrum und Julia von Mixxed Greens ins Leben gerufen haben. Es soll vorallem darum gehen, wie abwechslungsreich und vielfältig vegane Ernährung im Alltag sein kann.

Mehr zum Thema “Vegan Wednesday” und wie ihr mitmachen könnt, lest ihr hier.

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Nun zu meinem Mittwoch:

Frühstück

Schoko-Chia-Pudding mit Himbeeren!! Die Rezept-Veröffentlichung ist natürlich für die kommenden Tage geplant :)

Mittagessen

Mie-Nudeln (ohne Ei) mit Karottenstreifen, Brokkoli & gerösteten Cashewkernen. Dazu Erdnusssoße.

Abendessen

Salat aus Pflücksalat, Spinatblättern, Brokkoli, Mango, Champignons, Paprika & gerösteten Sonnenblumen. Basic-Salatdressing: Traubenkernöl, weißer Balsamico, süßer Senf, Orangensaft, Salz & Pfeffer

Snack

Geröstete „Zimt & Zucker“-Mandeln. Eine Hand voll Mandeln mit 1Tl Kokosöl (flüssig) verrühren. 2El Zucker mit 1Tl Zimt mischen und unter die Mandeln heben. Die Mandeln auf einem Blech verteilen und bei 175°C 10-15min im Ofen backen. Während des Backvorgangs, die Mandeln immer mal umschichten, sonst verbrennen sie. Dann abkühlen lassen und, wer möchte, mit Zucker bestreuen. Guten Appetit :)

Frischer Sommer Quinoa Salat // sushilicious.

Nach Sommer sieht es zwar heute nicht aus, wenn man so aus dem Fenster schaut erinnert das Wetter eher an den bevorstehenden nass-kalten Spätherbst. Nichtsdestotrotz, versuche ich mit aller Macht sommerliche Gefühle in mir zu wecken. Immerhin geht es morgen in den Urlaub. Eine Woche Ostsee, n’Traum. Wir freuen uns schon seit Wochen wie Bolle und können es gar nicht mehr abwarten in’s Auto zu springen um in Richtung Meer zu düsen. Vorher wird in meiner Heimatstadt Leipzig noch eine Hochzeit besucht. Dank des veganen Caterings, werden wir uns ausgelassen die Bäuche voll schlagen und unsere Tupperdosen mit allerhand Köstlichkeiten für die Reise füllen.

Nach dem kurzen Weltuntergang, der sich gerade vor meinem Fenster abgespielt hat, zurück zum eigentlichen Thema: Quinoa Salat. Wer von euch mit der Materie der Quinoa noch nicht vertraut ist, erhält nun eine kleine Einführung:

Quinoa ist ein, aus Südamerika stammendes Gänsefußgewächs. Die Samen der Quinoapflanze enthalten alle 9 essentiellen Aminosäuren und zählt damit zu den besten pflanzlichen Eiweißquellen. Quinoa ist kein Getreide und somit für Glutenallergiker sehr gut geeignet. Desweiteren sind die Samen reich an Kalzium, Eisen und Vitamin E.

Die Popularität der Quinoa ist zurzeit nicht zu übersehen. Da sie vielseitig einsetzbar ist, z.B. als Reisersatz, Mehl oder als Burger Patty, erfreuen sich nicht nur Veganer und Vegetrarier an ihr, sondern auch Menschen mit Gluten- und Getreideunverträglichkeiten.

Für den Salat braucht ihr:
2-3 Personen

1 cup Quinoa
2 c. Wasser
Apfelessig
Olivenöl

1 kleine Knoblauchzehe
1-2 cm Ingwer
1/2 Zwiebel
1/2 Avocado
1/2 Zitrone, Saft
Salz & Pfeffer nach Bedarf

+ Gemüse eurer Wahl. Ich habe diese Sorten benutzt:
Karotten, Paprika, getrocknete Tomaten, Frühlingszwiebeln, frische Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch)

Quinoa ist eine echte Powerpflanze und super leicht in der Zubereitung. Nach gründlichem Abspülen, kocht ihr sie im Verhältnis 1 zu 2 mit Wasser auf. Stellt dann den Herd auf eine niedrige Stufe und lasst die Quinoa 10-15min köchelnd quellen. Die Samen springen im Laufe des Kochvorgangs auf. Bei mir dauert es eher bis zu 15min um die Quinoa durch zu kochen. Füllt sie dann in eine Schüssel und schmeckt sie mit Olivenöl und Apfelessig ab, bevor ihr sie abkühlen lasst.

In der Zwischenzeit könnt ihr das Gemüse und die Avocado in kleine Stücken schneiden. Bei der Zwiebel, dem Ingwer und dem Knoblauch achtet ihr am besten darauf, die Stücke sehr fein zu schneiden, da ihr die Zutaten roh zu euch nehmt.

Wenn die Quinoa abgekühlt ist, fügt ihr zunächst Zwiebel, Ingwer und Knoblauch hinzu und hebt dann das restliche Gemüse und die Avocado darunter. Zum Schluss noch ein wenig Zitronensaft über den Salat träufeln, dass verleiht dem Ganzen nicht nur Frische, sondern konserviert auch die sommerlichen Farben des Gemüses. Jetzt noch mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern abschmecken und genießen.

Wie schon im letzten Post berichtet, fand am Mittwochabend unser Sushigelage statt. 3 Kilo Reis wurden in niedliche Sushirollen verpackt. Gespickt mit Karotte, Gurke, Rettich und Avocado, wurden die Röllchen in 14 verschiedene Mäuler gestopft. Mit Erfolg, denn Dank des „Todes-Wasabis“ stellte sich der Hunger schnell genug ein, um weitere Kühlschrankplünderungen zu verhindern. Alles in allem ein wirklich gelungener und wunderschöner Abend. Und trotz der crappy Bildqualität, hier ein kleiner Einblick:

Somit verabschiede ich mich erst einmal in den Urlaub. In einer Woche gibt es neue Posts von mir, vollgepackt mit Bildern vom Hochzeitsessen und der ein oder anderen Beute aus dem Urlaub. Lasst es euch gut gehen. Ahoi!