Bye bye Germany! I’m going on vacation to…

(Ein Königreich für ein IMAX-Kino, dass diese Doku in Originalton & in meiner Nähe spielt. Hach…)

… Israel. Damn right!

Dieses Jahr ist es nun endlich soweit – nach 7 Jahren fliege ich das erste Mal wieder richtig in den Urlaub. Wird ja auch mal Zeit! Momentan überwiegt noch der ganze Packstress und die große Fragen wie „Was ziehe ich an?“ und „Sommersachen? Was ist das eigentlich?“ – doch ich bin mir sicher, sobald ich im Flugzeug sitze werden diese Dinge wohl eine weit geringere Rolle spielen. Dann heißt es nur noch „Wann sind wir endlich da?“, „Warum habe gerade ich den Mittelplatz erwischt?“ und „Diese Sitze sind auf keinen Fall für Menschen über 1,50m konzipiert!“. Hach ja, fliegen kann so schön sein :)

400x84_r3Wie dem auch sei, bevor ich mir bis Mitte Oktober jeden Tag bei 30 °C die Sonne auf den Bauch scheinen lasse, wollte ich noch ein paar Worte zum Vegan MoFo loswerden.

Gleich vorneweg: das war wohl nix!

Denn wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war das Glück, und insbesondere die Planung in diesem Jahr nun wirklich nicht auf meiner Seite, weshalb ich es gerade einmal auf 6 Beiträge geschafft habe :/ Ärgerlich.

Doch kommt Zeit, kommt Rat. Denn da noch einige wirklich spannende Bücher nicht von mir „erbacken“ wurden, verschiebe ich die ganze Schose einfach, und werde euch peu à peu ein Kochbuch/Backbuch vorstellen. Ganz gespannt bin ich nämlich noch auf die Werke von Oh She Glows & The Vegan Zombie.

Bis dahin habe ich allerdings noch einige Themen, Reviews, Rezept & allerhand Schnickschnack, den ich noch unbedingt mit euch teilen will, vor allem von diversen Events :) Außerdem steht ja auch noch ein winzig kleines (haha!) Blogevent vor der Tür – mein 2. Bloggeburtstag! Ja, ok, der liegt nun auch schon ein paar Wochen zurück, aber hey, hat eh keiner mitbekommen und was gibt es schöneres als Bloggeburtstag und richtigen Geburtstag Ende Oktober zusammen zu feiern. Wuiii, also freut euch schonmal drauf :)

Bis dahin wünsche ich euch eine wundervolle Zeit. Lasst es euch gut gehen & macht keinen Mist, schließlich müsst ihr spätestens in 3 Wochen gut trainiert und backbereit für jeglichen Schabernack sein!

Toooooodles♥

P.S. Da wir einen Roadtrip durch Israel machen, werde ich wohl keine richtige Kamera mitnehmen, aber euch natürlich, und soweit das WLAN es möglich macht, per Instagram auf dem Laufenden halten. Einfach folgen – bockt ungemein :)

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Vegan MoFo #6: Skinny Bitch Bakery’s Maple Sweet Potato Bread

SBB_1Ho, ho, ho!

Skinny Bitch Bakery by Kim Barnouin

Author – Kim Barnouin
Publisher – HarperOne
Print-Ausgabe: 272 Seiten

400x84_r3Ach, Herbstanfang hin oder her – ich überspringe heute mal flux die – für mich – schönste Zeit des Jahres und backe mich schon mal für die kommenden Weihnachtsfeiertage warm. Warum? Na, weil genau heute in 3 Monaten Heiligabend ist und wir dafür doch schon mal den Staub von den Lebkuchengewürzmischungen wegpusten könnten, oder?

Gesagt, getan – heute gibts quasi Spekulatius im Brotmantel, nachgebacken aus dem ganz schnittigen Buch von Kim Barnouin – Skinny Bitch Bakery.

Ich erinnere mich ganz dunkel, dass ich mal in den Anfängen meiner veganen Zeit mal in das, ich glaube, erste Buch „Skinny Bitch“ verschlungen habe. Soweit ich mich erinnere, habe ich mich am Ende nur gefragt, warum zum Teufel sie es Skinny Bitch genannt haben – klar, für Marketingzwecke ideal, aber wer tatsächlich noch glaubt, dass vegane Ernährung komme, was wolle schlank macht, der irrt sich leider. Zumal das Buch auch zu 90 Prozent Massentierhaltung und gesundheitliche Aspekte der omnivoren Ernährung unter die Lupe nimmt und nur auf den letzten Seiten dem Leser einen kleinen Ernährungsplan mit auf dem Weg gibt. Ich glaube, generell geht es der Autorin auch eher um einen vernünftigen Umgang mit der Ernährung und der Tatsache, dass zu viele US-Amerikaner auswärts gerne zu fettig und zu salzig essen, und beides durch das „gewissenhafte“ Zu-Hause-Kochen verbessert werden könnte.

SBB_2Nun also ein weiteres Buch aus der Skinny Bitch Reihe, diesmal mit dem Fokus auf die schönen Dinge im Leben – vegane Backwerke. Wenn man mal vom Titel absieht (der im Übrigen auch mein größter Kritikpunkt ist, da er schlichtweg irreführend ist), hat das Backbuch mit seinen 272 Seiten viele schöne und wohlklingende Rezepte zu bieten. Nach Vorwort, zahlreichen Infos zu Lebensmitteln, Tipps zum Backen mit Kindern und dem ABC der Kuchendeko wird Skinny Bitch Bakery in 9 Teile unterteilt:

1. Cake & Pies (hier gibts auch Rezepte von versch. Bloggern/Vloggern, wie z. B. vom Eco-Vegan Gal Whitney Lauritsen)

2. Pies (z. B. der Out-of-This-World Cherry Pie)

3. Pastries + Tarts
(z. B. das Baklava, Fresh Peach Crostata oder auch Doughfinns)

4. Savoris + Breads
(z. B. Curried Butternut Calzones, Avocado Quinoa Muffins)

5. Cookies (z. B. Almond „Holy Shit, These Are Good“ Cookies, The Healthy Voyager’s Butter Toffee Cookies)

6. Frostings + Sauces (z. B. Coconut Pecan Frosting, Dark Chocolate Sauce)

7. Dessert Bars (z. B. Figgy Date and Pistacio Bars)

8. Cold Treats (z. B. Watermelon Mint Slushy)

9. Gluten-Free Goodies (z. B. Rice Krispies Treats)

Mein Fazit: Skinny Bitch Bakery ist – wie so viele andere – ein grundsolides Buch für Einsteiger, die gerade die vegane Küche kennenlernen und sich gern an leckeren und vor allem süßen Rezepten und Gerichten ausprobieren möchten. Die Anleitungen sind gut und verständlich geschrieben, und auch an Bildern und Tipps von der Autorin mangelt es nicht. Wer allerdings ein Backbuch erwartet, mit dessen Süßwaren man in kurzer Zeit 10 Kilo verlieren kann, für den ist Skinny Bitch leider gar nichts. Zwar werden im Buch selbst auch Alternativen zu weißem Zucker genannt und erläutert, allerdings sind die Rezepte dann doch mit Kristallzucker und Weißmehl vollgepumpt. Es heißt eben nicht umsonst: Don’t judge a book by its cover (or title)!

 Skinny Bitch Bakery Probe lesen: www.harpercollins.com

SBB_3Süßkartoffelbrot mit Ahronsirup
(für 2x eine 19×8,8cm Kastenform)

1 EL Ei-Ersatz-Pulver (z. B. von NoEgg)
3 EL Wasser
470g Süßkartoffelpüree*
125ml Ahornsirup
50ml zerlassene Pflanzenmargarine (z. B. von Alsan)
320g Mehl
220g Zucker
45g Haferflocken
2 TL Backnatron
¼ TL Salz
1 TL Zimt
¾ TL Allspice (Wer wie ich keins hat, kann sich auch im Gewürzregal austoben. Ich hab gemahlene Nelken, Kardamom & Lebkuchengewürz mit reingetan)
1 Hand voll Rosinen getrocknete Aprikosen, gehackt
1 Hand voll Mandeln, grob gehackt

1. Den Ofen auf 175 °C vorheizen und 2 Kastenbackformen mit Backpapier auslegen oder mit veganer Margarine/Backfett einfetten.
2. In einer mittelgroßen Schüssel das Ei-Ersatz-Pulver mit dem Wasser vermischen und kurz quellen lassen. Jetzt Süßkartoffelpüree, Ahornsirup und die zerlassene Margarine dazu geben und verrühren.
3. In einer zweiten Schüssel Mehl, Zucker, Haferflocken, Natron und Salz sowie die restlichen Gewürze und Nüsse/Früchte vermischen. In der Mitte eine Kuhle bilden und die gerade zubereitete Süßkartoffelmischung hineingeben. Alles zu einem klebrigen Teig verkneten (geht am besten mit einem stabilen Holzlöffel).
4. Den Teig in zwei Teile teilen und jeweils einen Leib in eine Kastenbackform geben und für 55min im Ofen backen.
5. Wenn nach der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holzstab klebt, kann das Brot nach der vorgegebene Zeit raus und 10min in der Form auskühlen. Anschlíeßend je nach Belieben gleich mampfen (am besten mit einem Schuss Ahornsirup oben drauf) oder komplett auskühlen lassen und für später aufheben :)

*Süßkartoffelpüree selbst machen – easy peasy: Dafür einfach ein 2-3 mittelgroße Süßkartoffeln putzen, schälen und in gleichgroße Stücke schneiden und in einem feuerfesten Gefäß (mit Deckel drauf) in die Mikrowelle stellen. 10min auf höchster Stufe „kochen“ und fertig. Sich hartnäckig gegen diese Erfindung wehrt, der kann die Süßkartoffeln auch in einem Topf mit Wasser kochen oder im Backofen bei 180 °C für 20-30min backen. Wenn die Süßkartoffeln weich sind, zerdrückt ihr sie einfach mit einem Kartoffelstampfer oder ihr verarbeitet sie in einer Küchenmaschine zu weichem Brei :)

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Vegan Mofo #5 – Vegan Cupcakes Take Over The World’s Red Velvet & Green Tea Cupcakes

Cupcakes_1These cupcakes actually took over the world!

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Vegan Cupcakes Take Over the World: 75 Dairy-free Recipes for Cupcakes That Rule by Isa Chandra Moskowitz

Author – Isa Chandra Moskowitz
Publisher – Da Capo Press
eBook: 198 Seiten

Isa Chandra Moskowitz, du wundervolle Person, wie konnte ich nur satte 4 Jahre ohne deine Cupcakes auskommen?

Ihr seht, ich bin ein wenig verzückt von den süßen, kleinen Kuchen, die Miss Moskowitz da mit ihrem zweiten Werk Vegan Cupcakes Take Over the World zum besten gibt. Bei diesen butterweichen und geschmacklich ganz hervorragenden Cupcakes handelt es sich zum einen um den amerikanischen Klassiker schlechthin – den Red Velvet bzw. in diesem Buch als Crimson Velveteen bezeichneten Cupcake. Und zum anderen habe ich mich auch an den einfach fantastisch klingenden Green Tea Cupcake gewagt, der mit einer Extraportion Matcha-Tee zum kleinen Energiemonster wird :)

Sowohl die Cupcakes als auch beide Toppings/Frosting, wovon eins das traditionelle Red Velvet Cupcake Frosting war, sind perfekt und auch gleich beim ersten Mal gelungen. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch ein wenig getrickst habe, da ich wieder die ultimative Klopftechnik aus Ms. Cupcakes Backbuch angewendet habe: sowohl die Schüssel mit dem fertigen Teig, als auch später die fertig befüllte Muffinform vor dem Gang in den Ofen ein paar Mal auf die Arbeitsfläche schlagen. So entfalten die backtreibenden Mittel im Teig nicht zu früh ihre Wirkung und die Cupcakes gehen im Ofen schön auf.

Wie die meisten veganen Back- und Kochbücher verfügt auch Vegan Cupcakes Take Over the World über ein ausführliches Kapitel in dem nochmal alle Zutaten und deren Funktionen einzeln erklärt werden. Des weiteren bekommt man auch jede Menge Tipps & Tricks sowohl zum Backen als auch zum Dekorieren einzelnen Cupcakes. Grundsätzlich ist das Buch in 4 Hauptteile aufteilt:

Basic Cupcakes (z. B. Your Basic Chocolate Cupcake, Vanilla Gluten Freedom Cupcake)
Classic Cupcakes (z. B. Brooklyn vs. Boston Cream Pie Cupcake, S’mores Cupcake)
Fancy Cupcakes (z. B. Dulce Sin Leche Cupcakes, Chai Latte Cupcakes, Pistachio Rosewater Cupcakes)
Frostin’s and Fillin’s (z. B. Brown Rice Caramel Glaze, Not-Too Sweet Blueberry Mousse, Peanut Buttercream)

Mein Fazit: Ein absolutes Muss für Einsteiger im veganen Cupcake-Geschäft. Alle Rezepte sind easy nachzubacken. Man lernt fix die Grundregeln der veganen Backkunst und kann, falls man mal doch Langeweile von den tausend Cupcake-Varianten bekommt, auch selbst kreativ werden. Ich mich in Vegan Cupcakes Take Over the World auf jeden Fall noch weiter austoben und Freunde & Familie mit diesen grandiosen Kreationen verköstigen.

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Green Tea Cupcakes (Matcha Cupcakes)
(für 12 Cupcakes)

125g Soja-Joghurt
160ml Reismilch
1/4 TL Vanilleextrakt
80 ml Rapsöl
1/2 TLMandelextrakt/-aroma (ich persönlich würde nur ein paar Tropfen nehmen, sonst kommt der Matcha-Geschmack nicht mehr durch)
180g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Backnatron
3-4 TL Matcha Tee Pulver (lieber 4 als 3)
1/4 TL Salz
150g Zucker

1. Den Ofen aus 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Muffinbackform mit Cupcakeförmchen auskleiden.
2. In einer großen Schüssel Joghurt, Reismilch, Vanilleextrakt, Öl und Mandelextrakt vermischen. Anschließend Mehl, Backpulver, Natron, Matchapulver, Salz und Zucker in die Schüssel sieben. –Die Schüssel auf ein paar Mal auf die Arbeitsplatten schlagen
3. Nun die Cupcakeförmchen zu 2/3 befüllen (Die befüllte Form ebenfalls ein paar Mal auf die Arbeitsplatte schlagen!) und ab damit in den Ofen für 20min. -Holzstäbchenprobe- und wenn es sauber herauskommt, die Cupcakes aus dem Ofen nehmen und 10min in der Form auskühlen lassen. Anschließend auf ein Gitter heben und komplett abkühlen lassen, bevor ihr sie mit der Glasierung überzieht.

Green Tea Glaze (Matcha Glasierung)

2 TL vegane Margarine (z. B. Alsan)
128g Puderzucker
1/4 TL Matcha Tee Pulver
1-2 TL Reismilch
1/4 TL Mandelextrakt/-aroma (auch hier lieber wieder nur ein 1-2 Tropfen)
einen Tropfen Vanilleextrakt

1. Mit einer Gabel die zimmerwarme Margarine so lange schlagen bis sie schön fluffig ist (1-2 Minuten). Anschließend Puder und Matchapulver schrittweiße hinzugeben bis eine bröckelige Paste entsteht. Dann langsam 1 EL Reismilch, Mandel- und Vanilleextrakt hinzufügen und weiterschlagen. Falls das Frosting zu dick ist und sich nicht verstreichen lässt, gebt ihr noch einen weiteren EL Reismilch hinzu.

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Crimson Velveteen Cupcakes (Red Velvet Cupcakes)
(für 12 Cupcakes)

250ml Sojamilch
1 TL Apfelessig
180g Mehl
2 EL Kakaopulver (Backkakao)
1/2 Backpulver
1/2 TL Backnatron
1/2 TL Salz
80 ml Rapsöl
2 EL rote Lebensmittelfarbe (die einzige vegane Lebensmittelfarbe, die ich kenne, ist von Wilton und von der braucht man nur 1/4 TL :D)
2 TL Vanilleextrakt
1/4 TL Mandelextrakt/-aroma
optional: 1 TL Schokoladenaroma (hatte ich leider nicht :/ geht aber auch ohne)

1. Den Ofen aus 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Muffinbackform mit Cupcakeförmchen auskleiden.
2. In einem mittelgroßen Gefäß Sojamilch und Apfelessig vermischen und 10min Beiseite stellen.
3. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Kakao, Backpulver, Natron und Salz sieben und vermischen.
4. Öl, Lebensmittelfarbe, Mandelextrakt und optional den Schokoladenextrakt nun zu der Milch/Apfelessig-Mischung geben. Alles gut vermischen und anschließend vorsichtig zu den trockenen Zutaten geben bis jede „feucht“ ist (nicht Übermixen!!).
-Die Schüssel auf ein paar Mal auf die Arbeitsplatten schlagen-
5. Nun die Cupcakeförmchen zu 2/3 befüllen (Die befüllte Form ebenfalls ein paar Mal auf die Arbeitsplatte schlagen!) und ab damit in den Ofen für 18-20min. Danach Cupcakes aus dem Ofen nehmen und 10min in der Form auskühlen lassen. Anschließend auf ein Gitter heben und komplett abkühlen lassen, bevor ihr sie mit der Glasierung überzieht.

Old-Fashioned Velvet Icing

2 EL Mehl
125ml Sojamilch
35g shortening (ich habe diesmal dieses Kokosfett benutzt, hat super geklappt)
35g vegane Margarine (z. B. Alsan)
2 TL Vanilleextrakt
128g Puderzucker

1. In einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze Mehl und Sojamilch zunächst vermischen und dann unter Rühren solange aufkochen lassen, bis sie puddingartige Konsistenz angenommen hat (dauert ungefähr 3-4 Minuten). Vom Herd entfernen, 2 Minuten auskühlen lassen und anschließend in eine Schüssel füllen und mit Klarsichtfolie abdecken (direkt auf die Puddingoberfläche legen), damit keine Haut entsteht. Ab in den Kühlschrank und komplett auskühlen lassen. WICHTIG!
2. In einer anderen Schüssel zimmerwarme Margarine & Kokosfett sowie Vanilleextrakt und Puderzucker mit einem Rührgerät vermischen. Anschließend den kalten „Pudding“ dazugeben und für 6 Minuten weiterrühren. Das Frosting sollte nun immer heller und cremiger werden, ganz wie eine sehr dicke Schlagsahne. Jetzt der Kreativität freien Lauf lassen und die ausgekühlten Cupcakes verzieren :)

Vegan MoFo #4 – The 30 Minutes Vegan’s Taste of the East – Sticky Rice & Mango Slice

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In der Kürze liegt die Würze.

The 30-Minute Vegan’s Taste of the East: 150 Asian-Inspired Recipes–from Soba Noodles to Summer Rolls by Mark Reinfeld

Author – Mark Reinfeld und Jennifer Murray
Publisher – Da Capo Press
eBook: 418 Seiten

400x84_r3Dass es an manchen Tagen eben etwas schneller in der Küche zugehen muss, ist mittlerweile ein häufig anzutreffendes Problem. Durch Arbeit, Uni und den ein oder anderen Sport, den man noch nebenbei betreibt, bleibt „sich wirklich Zeit zu nehmen für’s Kochen“ in den meisten Fällen außen vor. Doch besonders in der veganen Küche, kann an solchen Abenden nicht mal eben auf die Tiefkühlpizza oder die 5-Minuten-Fertigterrine zurückgegriffen werden. Gut, das mittlerweile zu Hauf vegane Kochbücher gibt, die leckere und auf den Punkt genaue Gerichte in knapp 30 Minuten versprechen. Was Jamie Oliver für die omnivore Küche zaubert, kann Mark Reinfeld mit seinen über 20 Jahren veganer Berufserfahrung aber schon lange.

Der Meister der 30-Minuten-Küche eroberte die vegane Welt 2009 im Sturm, als er sein Erstlingswerk The 30 Minute Vegan: Over 175 Quick, Delicious, and Healthy Recipes for Everyday Cooking veröffentlichte. Knapp ein Jahr später entführte er dann seine Leser in die exotischen Welten Asiens und und überzeugt mit The 30-Minute Vegan’s Taste of the East wirklich jedes Mäkelchen der asiatischen Küche.

In 5 Teilen auf 418 Seiten (eBook) kocht Mark Reinfeld sich mal eben durch ein ganzes Kontinent und lässt seinen Leser wirklich das Wasser im Mund zusammenlaufen:

Teil 1 – The Cuisine of India 
(z. B. mit Vanilla Cardamon Rose Lassi,  Roasted Garlic Chutney, Tamarind Sweet Potatoes)

Teil 2 – The Cuisine of Thailand
(z. B. mit Thai Summer Rolls, Kaffir Lemongrass Tofu Cutlets, Coconut Icecream)

Teil 3 – The Cuisine of China
(z. B. Spinach Tofu Dumplings, Bok Choy with Five-Spice Cashews, BBQ Tofu with Snow Peas)

Teil 4 – The Cuisine of Japan
(z. B. Daikon Carrot Salad, Edamame Dip, Ramen Noodle Stir-Fry)

Teil 5 – Asian Fusion
(z. B. Vietnamese Happy Pancakes, Tibetan Dumblings, Uzbekistani Chickpea Salad)

Zudem enthält das Buch Umrechnungstabellen, nützliche Tipps & Tricks zur Zubereitung und -vorbereitung der Gerichte (Working with Seitan, Tempeh & Tofu) sowie verschiedene Ersatzmöglichkeiten einzelner Zutaten.

Mein Fazit: Klar ist, wer asiatische Gerichte mag, wird sich nach diesem Buch die Finger lecken. Seien es die Kokosnussmilch-lastigen Desserts, köstlich-klingenden Currys oder die tollen japanischen Rezepte, die noch ganz dringend auf ihre Erprobung warten – ich bin sehr angetan von Taste of the East & soweit es auch das Probe-Gericht anbelangt sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Ich habe für die thailändische Küche entschieden, natürlich wegen der fast wahnwitzigen Verwendung von Kokosnuss-Produkten. Den dazu benötigten Klebereis bekommt man für kleines Geld im lokalen Asia-Markt sowie in gut sortierten Supermärkten. Einziges Manko ist natürlich, dass die Vorbereitungszeit von 1 Stunde nicht mit zu den „schnellen 30 Minuten“ zählt, die im Kochbuch versprochen werden. Deshalb immer vor dem Experimentieren das komplette Rezept lesen und dann erst loskochen :) Ansonsten kann ich nur jedem das Taste of the East ans Herz legen, den dieser Kokosreis mit Mango war einfach köstlich!

Ausserdem noch von Mark Reinfeld: The 30-Minute Vegan’s Taste of Europe: 150 Plant-Based Makeovers of Classics from France, Italy, Spain . . . and Beyond

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Thailändischer Kokosreis mit frischer Mango
(für zwei hungrige Mäuler)

200g thailändischer Klebereis (kein Sushi-Reis)
Wasser
400ml Dose Kokosmilch
60ml Agavendicksaft
optimal: 2 EL Ahornsirup
1/4 TL Meersalz
1 mittelgroße Mango, entkernt und in Stücke geschnitten

1. Den Reis mindestens 1 Stunde in Wasser einweichen. Danach gut abspühlen.
2. Den Boden eines Reiskochers* mit Wassr auffüllen (2-3 cm hoch), in den Dampfeinsatz ein feines Tuch/Käsetuch/Wäschesack einlegen und den Reis darauf gleichmäßig verteilen. Deckel drauf und das Wasser zum Kochen bringen. 20min lang dämpfen lassen.
3. In der Zwischenzeit Kokosmilch, Agavendicksaft, Salz und – wenn verwendet – Ahornsirup in einen kleinen Topf geben und für 5-10min erhitzen bis die Flüssigkeit etwas andickt.
4. Wenn der Reis fertig ist, gebt ihr ihn in eine Schüssel und bedeckt ihn mit 3/4 der angerührten Kokosmilch. Umrühren und 5 Minuten ziehen lassen.

Wer mag kann den Reis jetzt in fancy Gläser füllen, bei Bedarf noch mit Mangosoße (z. B. von Alnatura/DM) schichten und zum Schluss mit frischen Mangostücken und Minze dekorieren :)

Meine Tipps & Tricks
*statt eines Reiskochers könnt ihr auch einen Sieb verwenden, dass ihr auf einen ganz normalen Kochtopf legt. Käsetuch/Wäschesack ins Sieb, ein bisschen Wasser in den Topf füllen, Deckel drauf – und vola, schon habt ihr euren eigenen Dampfgarer.

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Süße Sonntagsgrüße meets Vegan MoFo #3 – Vegan Diner’s Pineapple Coconut Cream Pie

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 Oh, was habe ich mich auf dieses Buch gefreut!

Vegan Diner: Classic Comfort Food for the Body and Soul by Julie Hasson

Author – Julie Hasson
Publisher – Running Press
eBook: 255 Seiten

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Ein veganes Diner zu betreiben, ist ja schon lange einer meiner Träume, deshalb kam dieses Kochbuch von Julie Hasson quasi wie gerufen. Die selbsternannte Comfort Food-Liebhaberin konnte nach dem Umstieg von vegetarischer Ernährung zum veganen Lebensstiel einfach nicht ohne ihre geliebten Pancakes, Gravies und Cream Pies leben, deshalb entschied sie sich kurzer Hand den Zug von hinten aufzurollen, und ihre Rezepte zu veganisieren bzw. ganz neu zu entwickeln. Herausgekommen ist dabei ein tolles Buch mit bekannten Klassikern wie Apple Crumb Pie, Crispy Banana-Cinnamon Waffles und English Muffins sowie aufregend klingenden Köstlichkeiten wie Ooey-Gooey Brownies, Peanut Butter Chocolate Chip Ice Cream und Not Your Mama’s Pot with Roasted Vegetables.

Neben gut 150 Seiten Rezepte gibt Julie Hasson auch einen ausführlichen Überblick über diverse vegane Zutaten (+Erklärung), spezielle Haushaltsgeräte zum Zubereiten der Speisen und hilfreiche Koch- und Backtipps.

Aufgeteilt ist Vegan Diner in 6 große Rezeptbereiche:

Breakfast
Breads
Soups, Salads & Slides
Main Courses
Desserts
Sauces & Incidentals (Kleinkram wie z. B. Fakin‘ Bakin‘ Bits)

Mein Fazit: Meiner Meinung nach sollte jeder einmal im Leben in den Genuss von süßen Pancakes am Abend kommen. Mit jeder Menge Ahornsirup & Butter lässt sich so – zumindest wenn es nach mir ginge – wirklich jeder anstrengende Tag perfekt ausklingen :) Und genau deshalb bin ich auch sehr angetan von diesem Buch, sodass ich auch in Zukunft noch ein paar Rezepte ausprobieren möchte und euch das ein oder andere auch noch zeigen möchte. Zwar sind in meinem eBook nicht wirklich viele Bilder (insbesondere eben von den Gerichten) enthalten, was mich immer ein wenig abschreckt, allerdings kenne ich einen Großteil der Speisen und weiß auch, wie sie am Ende aussehen müssen :) Dennoch muss ich sagen, dass mir bei dem Test-Kuchen, dem Pineapple Coconut Cream Pie, die Mengenangaben etwas suspekt waren. Wie ihr gleich sehen könnt, ist der Pie sehr schmal ausgefallen trotz dessen, dass ich mich an die genauen Angaben gehalten habe. Auch hat die Masse für die Kruste leider nicht für die komplette 9-inch Backform ausgereicht :( Kleiner Minuspunkt, der hoffentlich nur bei diesem Pie zu tragen kommt. Ansonsten kann ich Vegan Diner jedem Frühstücks- und Diner-Liebhaber nur ans Herz legen. Ein tolles Basic-Buch!

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Ananas-Kokos-Cream Kuchen
(für eine 9-inch Pie-Backform = 22-23cm Durchmesser -> Ich würde allerdings zu einer kleineren Form raten bzw. mehr Keksbrösel nehmen)

Kuchenkruste

140g Keksbrösel (z. B. vegane Butterkekse oder Digestives)
50g brauner Zucker (braucht man eigentlich nicht, da die Kekse schon süß sind – also ruhig weniger nehmen)
4 TL bzw. 60g vegane Margarine (z. B. Alsan), geschmolzen

Füllung

400g Seidentofu
¾ Dose Kokosmilch (keine low-fat Variante)
170g Zucker
2 TL Speisestärke
¾ einer kleinen Dose eigelegter Ananas, mit Saft

Kuchenkruste:

1. Keksbrösel und Zucker in einer Küchenmaschine klein hacken. Geschmolzene Margarine dazu geben und ein weiteres Mal durch die Maschine laufen lassen bis alles gut vermixt ist.
2. Den Krümelteig nun in eine 9-inch Backform geben und den Boden sowie den ca. 2cm hohen Rand gut festdrücken.
3. Die Kruste bei 175°C Ober- und Unterhitze ca. 10min backen bis sie goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen.

Füllung:

1. In einer Schüssel/Küchenmaschine Seidentofu und Kokosmilch gut mixen bis eine klumpenfreie Cream entsteht. (Bei Schüssel mit einem Pürierstab bearbeiten.)
2. Zucker und Speisestärke dazugeben und noch einmal gut vermischen.
3. Jetzt die Kokoscream in einen Topf geben und die Ananas hinzugeben. Das Ganze auf mittlerer Flamme zum köcheln bringen und dabei immer wieder umrühren bis die Cream eine puddingähnliche Konsistenz angenommen hat (dauert ca. 5-10min).
4. Anschließend die Cream in die ausgekühlte Kuchenkruste geben, alles glatt verstreichen und bei Raumtemperatur für mehrere Stunden oder über Nacht auskühlen lassen.

Vegan MoFo #2 – Viva Vegan’s Mashed Potatoe Pancakes with Peanut Sauce aka Llapingachos

VivaVegan_2Viiiivaaaa Vegan!

Heute wird es ganz verrückt. Wir backen nämlich ecuadorianisch :)

Jup, diesmal geht es nach Südamerika, genauer gesagt Lateinamerika mit dem großartigen Kochbuch von Terry Hope Romero:

Viva Vegan!: 200 Authentic and Fabulous Recipes for Latin Food Lovers von Terry Hope Romero and Isa Chandra Moskowitz

Author – Terry Hope Romero
Publisher – Da Capo Press
eBook: 322 Seiten

400x84_r3Das Dreamteam der veganen Küche hatte sich 2010 wieder zusammengetan und nach dem Veganomicon, Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar und Vegan Cupcakes Take Over the World ein weiteres wunderbares Basic-Vegan-Buch auf den Markt gebracht.

In Viva Vegan lebt Autorin Terry Hope Romero ihre Vorliebe für die lateinamerikanische Küche in vollen Zügen aus. Die New Yorkerin mit venezolanischen Wurzeln kocht und bäckt auf ganzen 322 Seiten wirklich alles, was man sich als Europäer, der noch nie mit der südamerikanischen Küche experimentiert hat, vorstellen kann. Von der obligatorischen Guacamole über großartige Ensaladas, Seiten um Seiten von leckeren Gerichten aus Bohnen, Mais, Tofu, Seitan und Tempeh bis zu aufregenden Tamales mit herrlichen Füllungen – hier kommt man wirklich auf seine Kosten.

Dazu gibt es sehr umfangreiches Infomaterial und kleine lateinamerikanische Guides wie Umrechnungstabellen, typische südamerikanische Menüs, eine Quick-Start Shoppingliste sowie nötige Küchentools und jede Menge Tipps für die Zubereitung der jeweiligen Zutaten, die der ein oder andere ja vielleicht noch nicht in der Hand hatte, geschweige denn damit gekocht hat. Außerdem beantwortet Terry auch (zumindest für mich) wichtige Fragen wie „Brauche ich nur fancy lateinamerikanische Zutaten, um Rezepte aus dem Buch kochen zu können?“ und  „Muss ich scharfes Essen mögen, damit ich überhaupt etwas aus dem Buch nachkochen kann?„.

Bei Fragen kann ich jetzt getrost mit „Nein“ beantworten :) Viele Gerichte aus Südamerika verlangen nur Basic-Zutaten wie Bohnen, Mais, Kartoffeln und Reis, die man leicht und vor allem günstig auch hier in Deutschland bekommt. Dazu kommt, dass Terry auch viele Gewürze verwendet die man tatsächlich auch in jeden größeren Supermarkt bekommt. Und was die Schärfe anbelangt – im Buch gibt es neben einem kompletten Guide für lateinamerikanische Zutaten auch eine ausführliche Übersicht zu Chilischoten und ihre richtige Verwendung.

Fazit: Wer sich schon immer mal in der südamerikanischen Küche verlieren wollte, der hat hier genau das richtige Buch für sich gefunden. Die Rezepte sind umfangreich und wirklich vielfältig. Zu jeden Rezept gibts eine kleine persönliche Anekdote sowie Tipps für die Zubereitung und eine gut verständliche Beschreibung. Das ist besonders wichtig, da auch viele Arbeitsschritte noch neu für mich waren. Auch wenn man wohl für ein paar Speisen mehr Zeit einplanen muss, lohnt es sich am Ende. Ich für meinen Teil bin sehr begeistert von den Buch, auch weil ich mich bisher nie wirklich an diese Art von Gerichten getraut habe (meistens immer scharf etc.), aber allein die Kartoffelpancakes mit Erdnusssoße, die ich nachgekocht habe, sind es schon ein bisschen Wert sich zumindest mal die Kindle Version anzuschauen :)

Das Inhaltsverzeichnis gibts HIER zum kostenlosen Download.

VivaVegan_3Kartoffelpancakes mit Erdnusssoße (Llapingacho)

750g mehligkochende Kartoffeln
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, zerquetscht
140g Mehl + extra Mehl zum Panieren
¼ TL Backnatron
2 TL Hefeflocken (optional)
1 TL Zitronensaft
½ TL Salz
frischer, gemahlener Pfeffer
Erdnuss- oder anderes Pflanzenöl zum Braten

1. Zunächst die Kartoffeln schälen, in mundgroße Stücke hacken und in einem Topf mit kalten Wasser zum Kochen bringen. 20-25min köcheln lassen bis sie durch sind.
2. Die fertigen Kartoffeln abgießen und in eine Schüssel zusammen mit der gehackten Zwiebel und dem Knoblauch geben. Kurz vermengen/zerstampfen und anschließend auf Handwärme runterkühlen lassen.
3. Wenn die Kartoffeln ausgekühlt sind, Mehl, Natron, Hefeflocken, Zitronensaft und Salz hinzugeben und alles zu einem weichen Teig verkneten (mind. 3 Minuten – so entfalten sich das Gluten im Mehl am besten & hält die Pancakes zusammen).
4. Etwas Mehl in eine Schüssel oder auf einen flachen Teller geben und mit bemehlten Händen ein Stück vom Teig abnehmen und zu einer Kugel formen. Jetzt die Kugel flachdrücken (sollte etwa Handteller groß sein & ca. 1,5 cm dick)
5. Den Fladen in Mehl wälzen und bei Seite legen. Genauso mit dem restlichen Teig verfahren.
6. Etwas Öl in einer Pfanne heiß machen und die einzelnen Fladen von beiden Seiten goldbrauch ausbacken (2-3min pro Seite).

Erdnusssoße (Salsa de Maní)

1 TL Erdnuss- oder Rapsöl
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 große Tomate, entkernt und fein gehackt
¼ TL gemahlener Kreuzkümmel
120ml warme Gemüsebrühe
85g Erdnussbutter ohne Zucker etc. -> Erdnussmus
60ml Mandel- oder andere Pflanzenmilch
Salz und frischer Pfeffer zum Würzen

1. Öl in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin 5 Minuten braten bis sie weich sind.
2. In einer kleinen Schüssel die lauwarme Gemüsebrühe mit der Erdnussbutter/-mus vermengen bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
3. Wenn die Zwiebeln weich sind, die gehackte Tomate und den Kreuzkümmel hinzugeben und weitere 2 Minuten braten.
4. Jetzt das Ganze mit der Gemüsebrühe (+Erdnussbutter) ablöschen und die Pflanzenmilch hinzugeben. Unter Rühren noch 2 Minuten aus mittlerer Stufe weiterköcheln lassen. Bei Bedarf würzen und noch warm servieren.

VivaVegan_1

Vegan MoFo #1 – Ms. Cupcake’s Chocolate Peanut Butter Cupcakes

Cupcake

Überraschung!

Denn wie lässt sich der Vegan MoFo am allerbesten eröffnen? Na klar, mit schokoladigen Erdnussbutter Cupcakes :) Wer hätte das gedacht!

Das erste Backbuch, dass ich euch heute im Rahmen des Vegan Month of Food vorstellen möchte, ist:

Ms Cupcake, Vegane Cupcakes, Cakes & Cookies: Unsere fabelhaften Backrezepte von Mellissa Morgan

Author – Mellissa Morgan
Publisher – Fackelträger-Verlag
eBook: 192 Seiten

400x84_r3Cupcake_1uf dieses Buch bin ich durch eine ganz liebe Freundin von mir gestoßen, und habe mich sofort in die tolle Aufmachung und die teuflich süßen Rezepte verliebt. Klar also, dass ich es auch sofort haben musste. „Leider“ habe ich mich für die deutsche Übersetzung und nicht das britische Original entschieden, da ich dachte, dass es ja eigentlich – rein von den Mengenangaben (Gramm, Millimeter etc. – keine Cups) her – keinen Unterschied machen dürfte. Gute Nachricht! Dass tut es auch nicht, allerdings wurde in der deutschen Ausgabe für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr geschlampt (Rechtschreibfehler, Druckfehler & Zutaten, zwar in der Zubereitung auftauchen, aber nicht in der Zutatenliste).

Doch erstmal genug der Kritik, kommen wir zu den Rezepten. Im Gegensatz zu ein paar anderen Bücher, die ich euch diesen Monat vorstellen möchte, habe ich schon ein paar Rezepte aus dem Ms. Cupcake nachgebacken und bin jedes Mal überglücklich mit dem Ergebnis gewesen. Die Cupcakes (insbesondere die Basic-Rezepte) werden einfach unwahrscheinlich fluffig und kleben nicht doof am Förmchen, so dass man die Hälfte des Teigs mit wegwerfen muss. Auch die klassischen Kuchen wie der Victoria-Biscuit klappen einfach im Schlaf :) TOP!

Auf den 156 Seiten wird bei Ms. Cupcake wirklich alles geboten, was das süße Schlemmerherz begehrt. Von Cupcakes über Kuchen bis zu leckeren süßen Riegeln, Sandwich-Cookies und jeder Menge frittieren Köstlichkeiten – da kommt wirklich jeder auf seine Kosten.Zusätzlich gibt es viele Infos zum richtigen veganen Backen, Umrechnungstabellen und Ersatzmöglichkeiten.

Einziges Manko ist eventuell der doch übermäßige Gebrauch von Zucker (wird allerdings auch im Vorwort nochmal drauf eingegangen.) Aber, das Gute ist, dass man auch mit weniger Zucker immernoch ein super Backergebnis hinbekommt. Und auch wer kein Fan von Buttercreme-Frosting ist (ich übrigens auch nicht). Lässt das einfach weg, und bastelt sich mit ein paar kurzen Klicks im Internet sein eigenes Rezept zusammen – z. B. dieses viel leichtere Schokofrosting.

Fazit: Für mich ist das Buch von Mellissa Morgan eine wunderbare Ergänzung und Inspiration in meiner Küche. Ich liebe es einfach süß zu Backen und falls ich es mal nicht so süß brauche wie es im Buch verlangt ist, verwende ich einfach weniger Zucker und die Rezepte funktionieren trotzdem wunderbar. Fluffige Cupcakes soweit das Auge reicht :) Dennoch würde ich nur die englische Version empfehlen, da in der Deutschen einfach zu viele große Fehler sind. Schade :/

HIER könnt ihr euch das Buch Ms. Cupcake noch genauer anschauen!

Cupcake_2Schoko-Erdnussbutter Cupcakes
(für 12 normalgroße Cupcake oder 24 kleine Cupcakes)

200ml Sojamilch
20ml Apfelessig
170g Mehl, mit 1 1/2 TL Backpulver
200g Zucker
30g Kakao
1/4 TL Salz
1/4 TL Backsoda
1/4 TL Backpulver
80ml helles Rapsöl
1 EL Vanilleextrakt oder -essenz

Für die Feinarbeiten

Erdnussbutter
Schokoladen-Buttercreme-Frosting
Erdnussbutter-Buttercreme-Frosting
gesalzene Erdnüsse für Deko

1. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen & das Muffinblech mit Förmchen auslegen.
2. In einer kleinen Schüssel Milch & Apfelessig vermischen und 10min ruhen lassen.
3. Mehl (+Backpulver), Zucker, Kakao, Backpulver, Backsoda und Salz in einer separaten Schüssel gut vermischen und anschließend Öl, Vanilleextrakt und Milch/Essig-Mix dazugeben. Alle Zutaten nur so weit miteinander verrühren, bis keine Komponente mehr „trocken“ ist – auf keinen Fall übermixen bzw. zu lange verrühren.
4. Die Schüssel ein paar Mal leicht auf die Arbeitsfläche schlagen – so werden die Backtriebmittel im Teig nicht zu früh aktiviert und die Muffins gehen im Ofen schön auf.
5. Die Cupcakeform in den Ofen schieben und ca. 15min backen. Anschließend aus der Röhre nehmen und 10min in der Form abkühlen lassen – dann die einzelnen Cupcakes auf ein Gitter transferieren und komplett auskühlen lassen.

Die Feinarbeiten

Jeden Cupcake dick mit Erdnussbutter bestreichen, oder eine Mulde in die Oberfläche des Cupcakes schneiden und dort die Erdnussbutter einfüllen. Anschließend mit dem Frosting verzieren :)

Da ich ein Noob bin, was das Verzieren von Cupcakes – und das Erklären des Prozesses – angeht, schaut ihr euch am besten Mal diese schöne Anleitung an. So gelingt, der Farbverlauf mit 2 Frostings am besten:

Cupcake_3Schokoladen-Buttercreme-Frosting

30g rein pflanzliche Margarine (zimmerwarm)
35g Pflanzenfett (im Original „shortening“ – z. B. Palmin Soft)
325g Puderzucker
50g Kakaopulver
45ml Sojamilch
1/2 EL Vanilleextrakt

1. Margarine & Pflanzenfett mit dem Vanilleextrakt für ca. 30 sek mit einem Handrührgerät aufschlagen.
2. Die Hälfte des Puderzuckers, des Kakao und der Milch hinzugeben und weitermixen bis alles schön vermengt ist.
3. Jetzt den Rest hinzugeben und ca. 1 min rühren bis ein gleichmäßiges Frosting entsteht. (Je nachdem, ob das Frosting zu fest ist, gibt man noch ein paar Tropfen Milch dazu – falls es zu flüssig ist, fügt man noch etwas Puderzucker hinzu)

Erdnussbutter-Buttercreme-Frosting

30g glatte Erdnussbutter
35g Pflanzenfett (im Original „shortening“ – z. B. Palmin Soft)
1/2 EL Vanilleextrakt
375g Puderzucker
45ml Sojamilch

1. Erdnussbutter & Pflanzenfett mit dem Vanilleextrakt für ca. 30 sek mit einem Handrührgerät aufschlagen.
2. Die Hälfte des Puderzuckers und der Milch hinzugeben und weitermixen bis alles schön vermengt ist.
3. Jetzt den Rest hinzugeben und ca. 1 min rühren bis ein gleichmäßiges Frosting entsteht. (Je nachdem, ob das Frosting zu fest ist, gibt man noch ein paar Tropfen Milch dazu – falls es zu flüssig ist, fügt man noch etwas Puderzucker hinzu)

Cupcake_4

Vegan MoFo 2014 – ein ganzer Monat im veganen Gewand

Wuuuuhuuu – endlich September! Das heißt endlich ist wieder Vegan MoFo!

Vegan MoFo?

Der „vegan Month of Food“ ist eine mittlerweile riesiges Event in der veganen Bloggerwelt, das vom Blog Post Punk Kitchen ins Leben gerufen wurde. Einen Monat lang (beginnend am 1. September) dreht sich alles um veganes Essen – und es darf gebloggt werden, was das Herz begehrt und das Keyboard hergibt :)

Nachdem ich letztes Jahr schon „erfolgreich“ – will sagen, ich hab es wirklich geschafft 23 Beiträge in einem Monat zu schreiben – am Vegan MoFo teilgenommen habe, wollte ich mir das diesjährige Event natürlich keinesfalls durch die Lappen gehen lassen, und habe mich trotz null Vorbereitungszeit fürs Mitmachen entschlossen :) Das kann also was werden!


Mit ein wenig Verspätung habe ich es nun auch geschafft mir ein kleines Listchen für die nächsten 4 Wochen zusammen zu stellen. Irgendwie ist 2014 nicht mein Jahr der Planung, aber ich denke mal, wir kriegen ein mehrmaliges Bloggen in der Woche auch ohne viel Vorbereitung hin :) Klappt ja sonst auch immer so gut, hahaha :D

Thema in diesem Jahr werden größtenteils vegane Kochbücher & Backfiebeln aus den USA sein, denn wer kennt das nicht – man bekommt ein Backbuch von der Familie oder dem Freundeskreis geschenkt, aber irgendwie verstaubt es am Ende immer Regal, ohne das man mehr als einmal durchgeblättert hat? Oder ist das bei euch anders?

Gut, vielleicht geht es nur mir immer so, aber zum Glück ist damit jetzt Schluss, denn in den nächsten Wochen, werde ich nicht nur aus jedem Buch ein typisches Rezept nachkochen und -backen, sondern euch auch eine Mini-Review dazu geben.

Die meisten US-amerikanischen Bücher besitze ich als eBooks und damit auch in Originalsprache. Für euch werde ich aber sowohl die Maßangaben umrechnen, als auch Zutaten und Zubereitung übersetzten/in Deutsch selbst verfassen.

Und um diese Bücher dreht sich alles:

  • Vegan Diner: Classic Comfort Food for the Body and Soul von Julie Hasson

  • Appetite for Reduction: 125 Fast and Filling Low-Fat Vegan Recipes von Isa Chandra Moskowitz

  • Skinny Bitch: Ultimate Everyday Cookbook von Kim Barnouin

  • Skinny Bitch Bakery von Kim Barnouin

  • The Oh She Glows Cookbook: Over 100 Vegan Recipes to Glow from the Inside Out von Angela Liddon

  • Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar: 100 Dairy-Free Recipes for Everyone’s Favorite Treats von Isa Chandra Moskowitz

  • Vegan Cupcakes Take Over the World: 75 Dairy-free Recipes for Cupcakes That Rule von Isa Chandra Moskowitz

  • Ms Cupcake, Vegane Cupcakes, Cakes & Cookies: Unsere fabelhaften Backrezepte von Mellissa Morgan

  • The 30-Minute Vegan’s Taste of the East: 150 Asian-Inspired Recipes–from Soba Noodles to Summer Rolls von Mark Reinfeld

  • Viva Vegan!: 200 Authentic and Fabulous Recipes for Latin Food Lovers von Terry Hope Romero

  • How It All Vegan! 10th Anniversary Edition: Irresistible Recipes for an Animal-Free Diet von Tanya Barnard und Sarah Kramer

  • Raw & Simple von Judita Wignall

  • Live Raw Around the World von Mimi Kirk

  • Kansha: Celebrating Japan’s Vegan and Vegetarian Traditions von Elizabeth Andoh

  • The Vegan Zombie: Koche & Überlebe! von Chris Cooney und Jon Tedd

  • Color Me Vegan von Colleen Patrick-Goudreau

  • Great Gluten-Free Vegan Eats von Allyson Kramer

Na, klingt das nach nem guten September? Was sagt ihr dazu – habt ihr Lust auf diese Bücher, oder sogar schon ein paar davon zu Hause im Regal stehen? Lasst es mich wissen :)

So – jetzt werde ich mir erstmal die Vegan MoFo Blogroll genauer ansehen & schauen, wer dieses mal so alles dabei ist – ein paar deutsche Bloggerettes habe ich auf jeden Fall schon entdeckt. Vorbeischauen lohnt sich also :)

The Happy Vegan
Cookies & Style
Frau Schulz
From Veggie to Vegan
LaGusterina
Mimi’s Fairy Cakes
Seitan is my motor
Veganolution
muc.veg
Buntes veganes Leben

noch jemanden vergessen? Nein? Dann sehen wir uns aller spätestens Übermorgen mit dem ersten Kochbuch/Rezept wieder.

Toodles♥