Süße Sonntagsgrüße meets Oktoberfest – vegan Peanut Butter Pretzel Brownies

O’zapft is! Seit Gestern geht es in München wieder rund – das Oktoberfest wurde eröffnet und was gäbe es für einen besseren Anlass, euch mit meinen köstlichen Peanut Butter Pretzel Brownies den Sonntag zu versüßen?

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Süße Sonntagsgrüße: Einfach, schnell & lecker – vegane Nougat Schnecken

Letzte Woche trudelte bei mir das Buch Vegan für Faule von Martin Kintrup ein. Dass allein der Titel des Buchs genau meinen Geschmack trifft, könnt ihr euch bestimmt denken. Ok, es gibt Tage an denen ich wahnsinnig gerne in der Küche stehe, in einer Schüssel rumrühre oder gemütlich den Teig knete – sozusagen zum Runterkommen. Genau an solchen Tagen koche und backe ich dann meistens für den Blog und gebe mir besonders viel Mühe, dass die Küche auf den Fotos nicht aussieht wie ein Schlachtfeld. Doch die meiste Zeit, und damit meine ich die Tage zwischen den Wochenenden, verschlingt der schlichte Appetit bzw. Hunger aufs Abendbrot leider die Gemütlichkeit und Ruhe der Nahrungszubereitung. Dann knurrt der Magen und das Hirn sagt: „Los. ESSEN. Schnell. Jetzt“ – wie man sieht, ist es dann auch nicht mal mehr zu vollständigen Sätzen in der Lage.

Und wenn dazu auch noch der süße Zahn tropft und ich vor einem halbleeren Kühlschrank stehe, in dem nur noch eine Metalldose mit veganen Croissants und ’n Glas mit Schokoaufstrich steht (Ok, gelogen, ich würde meinen Schokoaufstrich niemals in den Kühlschrank stellen.), dann ist es wieder an der Zeit, die letzten Gehirnzellen zusammenzurotten und daraus ein fantastisches Dessert zu zaubern.

Tadaa: vegane Nougat Schnecken!  

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Last Minute Silvester Snacks: vegane Glückskekse

New Year’s Eve is coming!

Morgen ist es soweit. 2014 geht und ein taufrischens schneeweißes 2015 erwartet uns. Grund genug, mal wieder die abgedrehtesten Partys des Jahres zu feiern – Silvesterpartys!

Und da neben jedem Blätterteigsnacks, der guten Früchtebowle und jeder Menge Schornsteinfeger-Schweinchen-Kleeblatt-Kombinationen, Glückskekse auf keinem Fall beim Bleigießen fehlen dürfen, unternehme ich heute mein bisher schwierigstes veganes Experiment.

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Healthy Snacks: „Some Kind of Nutella“-Bällchen

I’m back! Entschuldigt meine Abwesenheit in den letzten Tagen. Am Montag habe ich mir ganz unglücklich den Finger geprellt und bin dadurch etwas eingeschränkt, was das Tippen am Computer angeht. Da ich dies vorzugsweiße mit 2 Händen betreibe, aber nun eine Hand eher bewegungsunfähig war. Mitterweile hat der Schmerz etwas nachgelassen und auch mit den Fingern lässt sich wieder einigermaßen justieren. Aber bevor es im regulären Blogrythmus weitergeht, d.h. heute würde es den „Vegan Wednesday“-Eintrag zu lesen geben, schiebe ich noch einen Blogpost ein, als kleines Amuse-Gueule, wenn man so will :)

Inspiriert durch das Rezept von Pickels&Honey, das ihr wiederum auf dieser Seite finden könnt, habe ich mal meine Küchenmaschine in Bewegung gesetzt. Das Ergebnis: Diese Bällchen schmecken 3mal besser als jede Nutella-Piff-Paff-Kugel-Variante & sind dazu noch ohne industriell hergestellten Zucker! BÄM!

Für das Schokoladenerlebnis benötigt ihr:

85g ganze Haselnusskerne
ca. 150g Datteln (meine sind von Alnatura, wer aber Medjool Datteln benutzt benötigt nur 100g)
30g kernige Haferflocken
3 EL Kakao
1 Prise Salz

Kokosflocken zum Ummanteln.

Wie wird’s gemacht:

Die Haselnüsse auf einem Blech verteilen und bei 175° C ca. 10min rösten. Habt aber ein Auge drauf, die Kerne können schnell verbrennen. Bevor das passiert, nehmt ihr sie lieber schon eher aus dem Ofen. Wenn die Haselnüsse abgekühlt sind, in ein Küchenhandtuch legen, zudecken und durch Rollbewegungen die Schale der Kerne abrubbeln.

In einer Küchenmaschine zerkleinern und anschließend Datteln, Hafeflocken, Kakao und das Salz hinzufügen. Mit Hilfe der Küchenmaschine die Zutaten zu einer krümeligen Maße verarbeiten. Darauf mit der Hand kleine Bällchen formen. Keine Angst, wenn die Mischung zu trocken aussieht, es formt sich durch die Körperwärme zu einer gut haltenden Kugel. Wenn nicht, noch mehr Datteln hinzufügen. Wer möchte, kann die Kugeln noch in Kokosraspeln/flocken wälzen. Ab in den Kühlschrank und nach eine halben Stunde kühl genießen :)

Peanut Butter Cups

Ja, der Erdnussbutter-Junkie in mir hat wieder einmal zugeschlagen, aber was versüßt den Sonntagabend mehr als diese gefüllten Taler :) Wer von euch die Cleo’s Peanut Butter Cups von GoMaxGo kennt & liebt, wird diese hier ganz bestimmt ausprobieren wollen. Das Beste ist aber, dass ihr nur 2 Zutaten braucht und weniger als eine halbe Stunde Zubereitungszeit (mit Aufenthalt im Gefrierschrank). Einem schnellen, köstlichen Mitternachtssnack steht also nichts mehr im Weg.

Zutaten für ca. 6 Cups (im handelsüblichen Muffinblech)

150g Zartbitterschokolade (oder Blockschokolade)
je ein gehäufter TL Erdnussbutter pro Muffin. Ich habe hier Selbstgemachte verwendet (Anleitung folgt). Wer sein Erdnussmus fester & süßer haben möchte, vermischt das Mus mit etwas Puderzucker.

Ein Muffinblech mit 6 Förmchen auslegen. 1/3 der Schokolade schmelzen (Mikrowelle/Wasserbad) und den Boden der Förmchen damit bedecken. Im Gefrierschrank ca. 5min erkalten lassen. In der Zwischenzeit die restliche Schokolade schmelzen. Die erstarrten Böden der Cups mit Erdnussbutter bedecken, versucht dabei einen unedeckten Rand zu lassen (gelingt nicht immer, sieht aber am Ende schöner aus). Die Cups jetzt mit der restlichen Schokolade zudecken bis keine Erdnussbutter mehr zu sehen ist. Das Blech im Gefrierschrank auskühlen lassen und danach im Kühlschrank ausbewahren. Fertig!

Das Aufschneiden der Cups verlief etwas unglücklich. Aber Sie sind ja auch nicht zum Fotografieren gedacht, sondern zum Essen :D

Demnächst werde ich euch noch eine etwas verschärfte Option vorstellen – Peanut Butter Cups mit Salzkrackern.

Seit ihr auch verrückt nach Erdnussbutter oder lasst ihr lieber die Finger davon? Wie verwendet ihr sie am liebsten? Einfach auf’s Brot oder kunstvoll als Cupcake Icing?

‚Chocolate covered frozen Banana‘-Happen

Wolkenloser Himmel & eine sanfte Briese. Jena zeigt sich heute noch einmal von seiner sommerlichen Seite. Passend dazu, und zu meinen unheimlichen „Chocolate Cravings“ habe ich mir fix ein paar gefrorene Bananenstückchen mit Schokolade überzogen. Die Idee habe ich von diesem schönen Blog hier geklaut :) Die Verzierung ist aber auf meinem Mist gewachsen. (Man beachte die weihnachtlichen Streusel. Jaja, ich stimme mich eben schon mal ein!)

Um eure „Ich brauch jetzt dringend Schokolade“-Attacke zu stillen, benötigt ihr:

1 große Banane
75g Zartbitter Schokolade
1TL Kokosöl (optional)

Die Banane in kleine Scheiben schneiden und auf einem Backpapier mind. 1 Stunde in’s Gefrierfach legen. Die Schokolade mit dem Kokosöl schmelzen (Mikrowelle/Wasserbad). Die Bananen aus dem Tiefkühler nehmen und die Stücke auf Zahnstocher pieksen. Jetzt die Scheiben mit Schokolade ummanteln und sofort verziehren, da sie durch die gefrorene Banane schnell kalt wird.

Wer möchte, kann sich sofort bedienen :) Wer die Happen für später aufheben will, sollte sie wieder in’s Gefrierfach legen, im Kühlschrank werden die Bananen nach einer Weile sehr matschig.

Lasst es euch schmecken!

Double-Chocolate-Chip-Brownie-Bombe

Ein weiteres Backwerk wurde erstellt. Diesmal nur etwas für wahrhaftige Schokoholics, denn diese kleinen Küchlein mit doppeltem Schokoladeninhalt, hauen selbst den stärksten Mann aus seinen Socken. Vergesst also beim Verspeisen die eisgekühlte (Pflanzen-)Milch nicht :)

Wichtige Informationen für die Kuchentechniker:
Meine ausgewählte Kuchenform ist 21x21cm groß, den äusseren Rand nicht mitgerechnet (dann 23x23cm). Der Teig ist sehr dick geworden, wenn ihr eure Brownies flacher mögt, rate ich euch zu einer doppelt so großen Kuchenform (evtl. ein Blech). Der Teig reicht dafür allemal.

Teig:
2 ¼ cups Dinkelmehl
2 cups Rohrzucker
2 tsp (TL) Backnatron
½ tsp (TL) Salz
1 cup Backkakao
½ cup Schokoladen Chips (z.B. RUF Schokotropfen)
½ cups Rapsöl
1 ½ cups Wasser
4 tsp (TL) Apfelessig
1 mittelgroße reife Banane (zerdrückt)
Die Banane gut zerdrücken. Wenn ihr keine richtig reife Banane zur Hand habt, könnt ihr sie auch im Mixer pürieren. Je feiner der Bananenbrei, desto weniger habt ihr am Ende den Eigengeschmack in euren Brownies.

Jeweils alle flüssigen/feuchten und alle trockenen Zutaten vermischen. Danach die flüssige Mixtur zur Trockenen hinzufügen. Alles in eine ölgefettete Form gießen. Bei 170°C ca. 15-20min backen.

Der Teig braucht in einer hohen Form länger um fest zu werden. Denkt an die Holzstäbchenprobe. Nehmt den Brownieteig erst aus dem Ofen, wenn das Stäbchen nicht mehr teigverklebt ist. Das kann in einer hohen Backform, wie ich sie hatte auch bis zu 40min dauern. Keine Panik, wenn der Teig dann immernoch matschig aussieht. Lasst ihn gut auskühlen und dann ab in den Kühlschrank. Hier wird der Teig richtig schnittfest.


Es ist vollbracht :) Wahre Spezialisten würden sich jetzt noch eine Kakaoglasur oben drauf zaubern. Wahnwitzig!!

Morgen gibt’s schon wieder ein gehaltvolles Dessert. Ich frage mich langsam, warum ich hier angegeben habe, dass ich mich auch mit Gesundheit und Fitness auseinander setze. Jeden Tag eine neue Kalorienbombe :)
Aber, man muss auch erstmal eine Köperfettbasis schaffen, welche man dann später malträtieren kann. Seid gespannt, schweißtreibende Fitness Challenges sind schon in Planung!! Bis dahin einfach weiter Olympia schauen. Die tägliche Anspannung und Aufgeregtheit ist für mich erstmal Training genug.

Ahoi.

Zimtschnecken à la „loverboy’s favorit“

Heute aus der Zuckerbäckerei: Zimtschneckchen. Ganz vegan, ganz lecker. Mein erstes Rezept auf diesem Blog musste dieses hier werden. Nicht nur, dass es die Lieblingssüßigkeit des Loverboys ist, nein, mit Hefeteig stand ich lange Zeit auf Kriegsfuß. Erst ein unschuldiger Versuch, die Hefe mit fast kühler Sojamilch (minimal lauwarm) anzumischen brachte die Erleuchtung. Hach, Backprofis werden sich jetzt an den Kopf greifen, aber in diesem Moment fühlte ich mich wie eine Olympia-Siegerin.

And speaking of which, heute: dritter Tag bei Olympia. Ich hab die Krallen in der Couch.

Hefeteig:

1 cup Vanille-Soja-Milch
1 Würfel Hefe
3 cups Mehl (Type 405)
1/2 tbsp Backpulver
1/4 cups Zucker
1/2 tsp Zimt
1/4 tsp Salz

Milch & Hefe vorsichtig mixen und zur Seite stellen. Restliche Zutaten für den Teig verrühren und die Hefe-Milch-Mischung unterheben. Teig kneten. Wenn nötig Mehl hinzufügen, falls der Teig klebt. 1 Stunde zugedeckt ruhen lassen.

Ausrollen. Mit einem kleinen Stück flüssiger Alsan bestreichen. Rohrzucker und Zimt (Maße nach Bedarf) mixen und über den Teig verteilen.

Zusammenrollen, in kleine Scheiben schneiden und in eine gefettete Form legen.

Bei 175°C ca. 20 min backen. Auskühlen lassen!

Glasur:

Eine gute Menge Puderzucker mit sehr wenig heißem Wasser zu einer klebrigen Masse anmischen und auf den kalten Zimtschnecken verteilen.

Ahoi!